Irre Rekord-Rechnung enthüllt: Prinz Harry kostet Steuerzahler über 330.000 Euro – mehr als sein Vater?

Prinz Harry verursacht Kanadas höchste Security-Rechnung – doch der Schein trügt

Stand: 03.08.2026, 22:03 Uhr

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Frisch freigegebene Akten zeigen: Prinz Harry verursachte in Kanada höhere Sicherheitskosten als jeder andere Würdenträger – auf den ersten Blick sogar mehr als König Charles.

Toronto – Ein jahrelanger Rechtsstreit um Informationsfreiheit endet mit einer verblüffenden Enthüllung: Wie der britische Nachrichtensender GB News unter Berufung auf frisch freigegebene RCMP-Dokumente berichtet, war Prinz Harry (41) zwischen 2015 und 2020 der teuerste Schutzfall, den die Royal Canadian Mounted Police je betreut hat. Der Schutz von Prinz Harry und Meghan (44) kostete die kanadischen Steuerzahler insgesamt rund 338.000 Euro (£ 286.686) – mehr als zehn Prozent der Gesamtausgaben für über 100 internationale Würdenträger im selben Zeitraum.

Meghan, Herzogin von Sussex und ihr Mann, Prinz Harry nehmen an einem Empfang für junge Leute im Holyroodhouse Palast in Edinburgh teil.

Meghan, Herzogin von Sussex und ihr Mann, Prinz Harry nahmen in ihren royalen Anfangszeiten an einem Empfang für junge Leute im Holyroodhouse Palast in Edinburgh teil. © Andrew Milligan/dpa

Den Hauptteil dieser Summe verursachte Harry durch regelmäßige, oft diskrete Reisen nach Toronto, wo Meghan damals die Serie „Suits“ drehte. Allein im Finanzjahr 2017/18, als das Paar seine Verlobung feierte und Harry besonders häufig im Land war, fielen Ausgaben von rund 228.600 Euro (£ 193.723) an. Meghan Markle erinnerte sich später an diese unbeschwerte Anfangszeit: „Wir hatten fast fünf, sechs Monate lang absolute Privatsphäre, was fantastisch war.“

Prinz Harry und die geheimen Kanada-Reisen: So hoch war die Sicherheitsrechnung wirklich

Dass Harry in der Gesamtabrechnung sogar seinen Vater König Charles III. (77) übertrifft, liegt jedoch vor allem an der langen Aufenthaltsdauer. Ein Blick auf die Tageskosten relativiert die Zahlen deutlich: Als der damalige Prinz Charles 2017 gemeinsam mit Camilla (79) für drei Tage nach Ontario und Quebec reiste, fielen RCMP-Kosten von rund 111.900 Euro (£ 94.859) an – das entsprach enormen Tageskosten von über 37.000 Euro für den hochgesicherten Staatsbesuch. Zum Vergleich: Ein dreitägiger Privatbesuch von Meghan bei ihrer Freundin Jessica Mulroney (46) im August 2018 schlug mit vergleichsweise bescheidenen 6.650 Euro (£ 5.642) zu Buche.

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Die Freigabe der Dokumente war ein harter Kampf: Erst eine Anordnung der kanadischen Informationsbeauftragten Caroline Maynard zwang die RCMP nach sechs Jahren zur Herausgabe der Akten. Der ursprüngliche Antrag stammte aus dem Januar 2020. Sicherheitsexperte Phil Gurski, ehemaliger Analyst des Geheimdienstes CSIS, kritisierte die Ausgaben gegenüber dem Sender CBC scharf: „Warum bezahlen wir dafür, dass sie hierherkommen, um Geld von Kanadiern zu verdienen?“

Für Prinz Harry endete mit dem Ausstieg aus dem Königshaus im Frühjahr 2020 nicht nur der kanadische Polizeischutz – es begann ein bis heute andauernder Rechtsstreit um staatliche Sicherheitsleistungen in seiner britischen Heimat. Verwendete Quellen: gbnews.com, www.cbc.ca