Stand: 22.08.2026 • 20:00 Uhr
RB Leipzig sorgt bei Eintracht Trier mit einem Blitzstart dafür, dass nie Zweifel am Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals aufkommen. Am Ende steht ein lockerer 6:0-Erfolg der Leipziger beim Regionalliga-Klub.
Brajan Gruda in der 3. Minute und Willi Orban (6. Minute) machten mit ihren Treffern schon früh die Kräfteverhältnisse klar. Nach einem Eigentor durch Triers Gianluca Pelzer (45.+2) ging der Bundesligist mit einer 3:0-Führung in die Pause.
Conrad Harder erhöhte nach dem Seitenwechsel (76.) auf 4:0. In der Nachspielzeit machten Antonio Nusa (90.+2) und Ezechiel Banzuzi (90.+5) das halbe Dutzend voll - und bescherten dem neuen Coach Martin Demichelis einen gelungenen Einstand im ersten Pflichtspiel.
Die Hoffnung der Trierer Fans im Moselstadion, dass ihr Team das Spiel gegen die Millionentruppe aus Leipzig möglichst lange offen halten könnte, hielt gerade einmal zwei Minuten: Nusa setzte Banzuzi im Strafraum in Szene, der bediente den eingelaufenen Gruda perfekt - die verlängerte Leihgabe aus Brighton führte sich gleich wieder mit einem Treffer ein.
Leipziger Doppelschlag in den Anfangsminuten
Auch der zweite Leipziger Angriff brachte Erfolg, erneut war Gruda beteiligt: Nach einem zunächst geklärten Eckball landete der Ball wieder beim deutschen U21-Nationalspieler, der diesmal für Orban auflegte, der Abwehrchef brauchte nur noch einzuschieben.
Der Regionalligist aus Trier wurde schon in den ersten Minuten überrannt. Leipzig trat nach dem Ausfall des angeschlagenen Romulo ohne etatmäßigen Mittelstürmer an, spielte aber auch so offensiv seine Qualität gegen den Regionalligisten aus.
Leipzig spielte es auch nach den frühen Toren weiter seriös, ging auch bei den wenigen Entlastungsversuchen des Viertligisten konsequent dazwischen und ließ nichts zu. Kurz vor der Halbzeit kam Trier urplötzlich zur Anschlusschance: Tom Gaida lupfte den Ball aus dem Halbfeld in den Strafraum, Castello Lukeba ließ Tim Sausen entwischen - der jagte den Ball freistehend über den Kasten.
Fast im Gegenzug kassierte Trier den dritten Gegentreffer: Pelzer lenkte den Schuss von Ridle Baku so unglücklich ab, dass es für Keeper Leon-Oumar Wechsel nichts mehr zu halten gab. Das Thema Pokal-Sensation war damit schon zur Halbzeit erledigt.
Reitz mit erstem Einsatz für Leipzig - und mit erster Torvorlage
Nach dem Seitenwechsel schaltete Leipzig in den Verwaltungsmodus. Nach 65 Minuten bekam Neuzugang Rocco Reitz seinen ersten Pflichtspiel-Einsatz für Leipzig - und bereitete direkt das 4:0 vor: Der ehemalige Gladbacher verlängerte den Ball mit viel Übersicht auf den ebenfalls eingewechselten Harder, der Eintracht-Keeper Wechsel tunnelte. Im Gegenzug hätte sich Trier fast auf der Anzeigetafel eingetragen: Der Schuss von Shawn Blum aus vollem Lauf wurde richtig gefährlich, Leipzigs Keeper Maarten Vandevoort durfte sich aber auch nochmal auszeichnen, flog ins Eck und wehrte den Ball ab.
In der Nachspielzeit belohnte sich der starke Nusa mit dem Treffer zum 5:0. Die Leipziger blieben bis zum Schlusspfiff konsequent, Banzuzi machte mit einem Abstauber noch das halbe Dutzend voll.
Quelle: red