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Auto gerät in Gegenverkehr – Zwei Schwerverletzte
Zwei Autofahrer sind bei einem Frontalzusammenstoß am Donnerstagabend bei Birkenau im Landkreis Bergstraße schwer verletzt worden. Zuvor war ein Zwanzigjähriger aus bislang unbekannten Gründen gegen 18.30 Uhr in den Gegenverkehr geraten, wie die Polizei mitteilte. Er stieß daraufhin gegen den entgegenkommenden Wagen eines 38 Jahre alten Mannes. Beide Männer kamen mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Weitere Details zum Unfallhergang waren zunächst noch unklar. (dpa)
Hochheim. Eine Radfahrerin ist auf der A66 unterwegs, als sie von einem Auto erfasst wird. Insgesamt 14 Fahrzeuge waren beteiligt. Warum die Frau auf der Autobahn war, ist noch unklar.
AfD scheitert bei Wahl eines Vizepräsidenten im hessischen Landtag
Wiesbaden. Die AfD-Opposition im hessischen Landtag ist erneut mit dem Versuch gescheitert, einen Vizepräsidenten-Posten zu besetzen. Ihr Kandidat Lothar Mulch bekam in Wiesbaden in drei geheimen Wahlgängen auf 27 bis 29 Ja-Stimmen bei 92 bis 94 Nein-Stimmen. Die AfD-Fraktion zählt derzeit 25 Abgeordnete. Drei weitere fraktionslose Parlamentarier im Landtag hatten einst Bezüge zur AfD. In dieser Legislaturperiode hat die AfD als größte Oppositionsfraktion im hessischen Parlament mehrmals vergeblich versucht, erstmals einen Vizepräsidenten-Posten zu bekommen. Die nötige Mehrheit dafür erhielt sie bislang nicht. Landtagspräsidentin Astrid Wallmann (CDU) hat somit weiterhin vier Stellvertreterinnen und Stellvertreter aus den Fraktionen von CDU, SPD, Grünen und FDP. (dpa.)
Polizei verfolgt verdächtigen Autofahrer von Nordhessen bis nach Weiterstadt
Weiterstadt. Die Polizei hat einen Autofahrer von Kassel bis nach Südhessen verfolgt, bevor die Beamten ihn bei Weiterstadt kontrolliert haben. Der 41 Jahre alte Mann muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten, wie die Polizei gemeldet hat. Die Verfolgung begann am Donnerstagmittag, nachdem eine Autofahrerin wegen seiner unsicheren Fahrweise auf der Autobahn 44 die Polizei alarmiert hatte. Streifen der Autobahnpolizei holten das Fahrzeug des Verdächtigen ein und fuhren ihm über die A49 und die A5 nach, dabei war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Als der Fahrer schließlich an der Raststätte Gräfenhausen anhielt, wurde er festgenommen. Nach Angaben der Polizei gab es Anzeichen für Drogen- und Alkoholkonsum. Außerdem war das Auto nicht versichert.
Dillenburg: Säure aus Stahlwerk läuft in die Diethölze
Dillenburg. Säure aus einem Stahlwerk in Dillenburg ist in den kleinen Fluss Diethölze geflossen und hat einen größeren Einsatz ausgelöst. Wie viel genau des Säuregemischs am Mittwochabend aus einem Rohr in das Gewässer gelangte, ist noch nicht klar, wie die Polizei in Gießen mitteilte. Menschen wurden nicht verletzt.
Die Feuerwehr legte eine Sperre, um eine weitere Verunreinigung auch der Dill, in die der kleine Fluss mündet, zu verhindern. Nun wird ermittelt, wie die Säure ausfließen konnte. (dpa)
Wasser mit Keimen belastet: Noch keine Entwarnung in Wiesbaden
Wiesbaden. Das Trinkwasser ist in Teilen Wiesbadens noch immer mit Bakterien belastet und muss weiterhin abgekocht werden, wenn man es zum Trinken oder zum Zubereiten von Speisen verwenden will. Wie die Stadt am Donnerstag weiter mitgeteilt hat, werden die neuesten Untersuchungsergebnisse frühestens in einer Woche vorliegen. Man werde dann über das weitere Vorgehen informieren. Betroffen sind die Areale rund um das Wiesbadener Kurhaus und weitere Teile der Kernstadt. Fragen beantworten die Wasserversorgungsbetriebe unter der Telefonnummer 0611/7802201 sowie per E-Mail an [email protected]. Das Gesundheitsamt informiert unter Telefon 0611/312828. (jor.)
Vollsperrung: Bahn saniert die Gleise zwische Fulda und Bebra
Fulda. Die Deutsche Bahn plant umfangreiche Modernisierungsarbeiten der Bahnstrecke zwischen Bebra und Fulda. Während eines Zeitraums von 14 Wochen zwischen dem 5. Februar und dem 14. Mai 2027 wird die Strecke deshalb für den Zugverkehr gesperrt – für Fahrgäste sollen im Regionalverkehr Ersatzbusse eingerichtet werden, wie die Deutsche Bahn mitteilte.
Auf einer Länge von 54 Kilometern sollen zwischen Bebra und Fulda insgesamt 46 Weichen und rund 40 Kilometer Gleise erneuert werden. Für die Gleisarbeiten müssen laut Deutscher Bahn zeitweise mehrere Bahnübergänge gesperrt werden, in Bad Hersfeld wird eine Bahnüberführung erneuert. In Fulda-Bronzell werde man zehn Weichen austauschen und eine neue Weichenverbindung bauen. Am Bahnhof Fulda soll zudem eine neue Logistikstelle eingerichtet werden.
Die Vorbereitungen für die Bauarbeiten beginnen nach Angaben der Deutschen Bahn bereits Anfang Oktober. Insgesamt plant die Deutsche Bahn für die Modernisierung der Strecke mit einer Summe von 94 Millionen Euro.
Im Zeitraum der Streckensperrung komme es zu Ausfällen der Zuglinien RE5, RE50 und RB5. Für Reisende sollen Ersatzbusse eingerichtet werden. Im Fern- und Güterverkehr plant die Deutsche Bahn Umleitungen. Halte wie Fulda, Wiesbaden, Berlin, Halle, Erfurt und Frankfurt können auf einzelnen Linien entfallen. Detaillierte Informationen zu dem Schienenersatzverkehr möchte die Bahn vor Beginn der Bauarbeiten herausgeben.
Zusätzlich zu den Arbeiten der Bahn sollen während der Sperrung der Bahnstrecke im kommenden Jahr in Bad Hersfeld, Hünfeld und Rhina Fahrbahn- und Brückenarbeiten erfolgen. Diese können nach Angaben der Deutschen Bahn nur bei ausgeschalteten Oberleitungen stattfinden. (dpa)
Gießen ist die jüngste Stadt in Hessen
Wiesbaden. Die Menschen in Hessen sind im Schnitt 44,4 Jahre alt – und liegen damit 0,6 Jahre unter dem deutschlandweiten Durchschnitt. Laut dem Stand vom 31. Dezember 2025 belegt Hessen damit Platz fünf der jüngsten Bundesländer, wie das hessische Statistische Landesamt in Wiesbaden mitteilte.
Im Vergleich zur Zensusbefragung aus dem Jahr 2011 ist das Durchschnittsalter in Hessen 2025 um ein Jahr gestiegen. Der Geschlechtervergleich zeigt: Ende 2025 waren die Hessinnen mit 45,6 Jahren 2,4 Jahre älter als die Hessen (43,2 Jahre). Die Menschen in Gießen sichern sich mit einem Durchschnittsalter von 38,9 Jahren den Platz der jüngsten hessischen Stadt. Die Gemeinden Jesberg im Schwalm-Eder-Kreis und Fränkisch-Crumbach im Odenwaldkreis wiederum erreichten mit jeweils 51 Jahren das höchste Durchschnittsalter.
Im Zeitvergleich fällt zudem auf: Je weniger Einwohner eine Gemeinde hat, desto stärker ist ihre Bevölkerung zwischen 2011 und 2025 gealtert. Während das mittlere Durchschnittsalter in hessischen Großstädten um 0,1 Jahre gesunken ist, ist es in den Landgemeinden in Hessen um 2,1 Jahre gestiegen. (dpa)
Marburg: Mann wirft Gläser aus dem Fenster
Marburg. In Marburg hat ein Mann Gegenstände aus dem Fenster eines Mehrfamilienhauses geworfen – darunter auch Gläser. Bei seiner Festnahme am Morgen habe der 57-Jährige einen Polizeibeamten getreten und dadurch leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte.
Auf der Straße vor dem Wohnhaus hätten die Einsatzkräfte Scherben gefunden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sei niemand von den geworfenen Gegenständen getroffen worden. Der Mann wurde nach Angaben der Polizei in einer psychiatrischen Klink aufgenommen. In seiner Wohnung seien zudem mehrere Cannabispflanzen gefunden worden, weshalb ein Verstoß gegen das Konsumgesetz geprüft werde. (dpa)
Zehn Verletzte: Ätzende Flüssigkeit in Treppenhaus verschüttet
Wolfhagen. In Wolfhagen im Landkreis Kassel sind durch eine bislang unbekannte Flüssigkeit in einem Wohn- und Geschäftshaus zehn Personen verletzt worden. Laut derzeitigem Ermittlungsstand wurde die Substanz in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch absichtlich in dem Treppenhaus des Gebäudes verschüttet, wie die Polizei mitteilte. Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung seien aufgenommen worden.
Demnach seien die Einsatzkräfte am Mittwochmittag aufgrund eines beißenden Geruchs in dem Haus alarmiert worden. Bereits gegen 7 Uhr am Morgen hätten Mitarbeiter der in dem Gebäude befindlichen Arztpraxen den Geruch bemerkt. Insgesamt zehn Angestellte klagten über Kopfschmerzen, Übelkeit und Reizungen von Luftröhre und Augen, wie die Polizei mitteilte.
Die Substanz, möglicherweise Buttersäure, habe sich nahezu rückstandslos entfernen lassen, sodass ein Feuerwehreinsatz nicht mehr notwendig gewesen sei. Beim Eintreffen der Polizei seien noch Reste der Flüssigkeit auf dem Boden des Treppenhauses gewesen – diese seien für weitere Untersuchungen gesichert worden. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. (dpa)
Frankfurter Bäder starten in die Traglufthallensaison
Frankfurt. Jahreszeitenwechsel in den Bädern: Am Freitag beendet das Hausener Schwimmbad als letztes Frankfurter Freibad die Sommersaison. Am Samstag öffnet in Nieder-Eschbach die erste Traglufthalle für den Winterbetrieb. Wie in Nieder-Eschbach werden anschließend auch noch in Bergen-Enkheim und in Hausen Traglufthallen über den Außenbecken errichtet, um die Bäder als Hallenbadprovisorien nutzen zu können. Voraussichtlich steht das Hausener Bad vom 17. Oktober an wieder zur Verfügung. Ebenfalls stehen alle Hallen- und Erlebnisbäder zu den regulären Öffnungszeiten zur Verfügung, die bei den Bäderbetrieben einzusehen sind. Die Sauna im Hallenbad Höchst kann bis zum 16. Oktober wegen einer Baumaßnahme nicht genutzt werden.
Auto überschlägt sich bei Ausweichmanöver
Langensebold. Bei einem Ausweichmanöver hat sich bei Langenselbold im Main-Kinzig-Kreis ein Auto überschlagen. Der 20 Jahre alte Fahrer und seine 18 Jahre alte Beifahrerin wurden leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte.
Ein 37 Jahre alter Mannwar am Mittwochnachmittag auf der L3193 in Richtung Langenselbold unterwegs und hatte beim Überholen nach Angaben der Polizei ein entgegenkommendes Auto übersehen. Dessen Fahrer wich aus, um einen Zusammenstoß zu verhindern.
Dabei kam sein Wagen von der Straße ab, überschlug sich und blieb neben der Fahrbahn auf dem Dach liegen. Fahrer und Beifahrerin konnten sich selbst aus dem Auto befreien. Die Höhe des Sachschadens war zunächst unklar. (dpa)
Regen und Gewitter in Hessen
Offenbach. Hessen steht ein regnerischer und teils gewittriger Tag bevor. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, ist es bedeckt und von Westen her verbreitet regnerisch, örtlich fällt auch mehrstündiger Starkregen.
Am Nachmittag und Abend kann der Starkregen vereinzelt unwetterartige Ausmaße annehmen. Auch Gewitter sind möglich, dabei kann der Wind böig auffrischen. Die Temperaturen erreichen 20 bis maximal 23 Grad.
In der Nacht zu Freitag bleibt es zunächst regnerisch, vereinzelt sind noch Gewitter möglich. Anfangs kann es laut Wetterexperten auch noch unwetterartigen Starkregen geben. Im weiteren Verlauf zieht der Regen von Westen ab, die Wolken lockern auf. Örtlich bildet sich Nebel. Die Temperaturen sinken auf 10 bis 13 Grad.
Am Freitag bleibt es zunächst stark bewölkt und teils neblig-trüb. Im Tagesverlauf gibt es gebietsweise Auflockerungen und es bleibt überwiegend trocken. Mit 19 bis 22 Grad wird es erneut sehr mild. Am Samstag erwartet Hessen laut DWD wolkiges bis stark bewölktes, voraussichtlich aber trockenes Wetter. Die Höchstwerte liegen zwischen 18 und 23 Grad. In der Nacht zu Sonntag bleibt es trocken, örtlich kann sich Nebel bilden. (dpa)
Waldbrand in Stadtteil von Darmstadt
Griesheim. Bei einem Waldbrand im Darmstädter Stadtteil Eberstadt ist eine Feuerwehrkraft verletzt worden. Nach Angaben der Feuerwehr brennt nördlich der Justizvollzugsanstalt Eberstadt ein Bodenfeuer. Wegen Rauchs informierte die Stadt betroffene Bereiche über das Modulare Warnsystem.
Laut Mitteilung war der Waldbrand am Vormittag gemeldet worden. Die Feuerwehr war demnach seit dem Mittag mit einem Großaufgebot im Einsatz. Aktuell seien rund 90 Kräfte von Berufsfeuerwehr und mehreren Freiwilligen Feuerwehren sowie weitere Hilfsorganisationen und Unterstützer vor Ort, hieß es am späten Nachmittag.
Die betroffene Fläche ist nach Angaben der Feuerwehr rund 12.000 Quadratmeter groß. Die Ausbreitungsgefahr auf benachbarte Waldabschnitte werde als gering eingeschätzt, hieß es. Erschwert werden die Löscharbeiten laut Feuerwehr dadurch, dass der betroffene Wald als munitionsbelastet gilt. Deshalb müsse mit besonderer Vorsicht vorgegangen werden. Der Einsatz sollte voraussichtlich bis in die Abendstunden andauern. (dpa)
Brand in Entsorgungsbetrieb in Wiesbaden: Rauchsäule steigt auf
Wiesbaden. Auf dem Gelände eines Entsorgungsbetriebs in Wiesbaden ist ein Feuer ausgebrochen. Aus bislang unklarer Ursache brenne dort ein größerer Sperrmüllhaufen - der Brand sei aber soweit unter Kontrolle, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit.
Aktuell seien rund 40 Einsatzkräfte im Einsatz. Der Sperrmüllhaufen werde mit Hilfe von Baggern auseinandergezogen, um das Feuer vollständig zu löschen. Aufgrund einer starken Rauchentwicklung sei eine Warnung für Anwohner ausgesprochen worden. Lüftungen sollten ausgeschaltet und Wohnungen nach Möglichkeit nicht verlassen werden, so die Feuerwehr.
Zwei Mitarbeiter des Betriebs hätten eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten. Ein Übergreifen der Flammen auf Gebäude sei verhindert worden. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers könnten die Löscharbeiten mindestens noch ein bis zwei Stunden andauern. (dpa)
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