ROLLING STONE im Oktober 2026 – Titelthema: Tokio Hotel

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Empfehlungen der Redaktion

Eine der erfolgreichsten deutschen Bands stellt sich zum ROLLING-STONE-Interview – und bekommt ihre erste Coverstory: Tokio Hotel über Pop, Politik, Vorbilder, Familienbande, Magdeburg, Hollywood und ewige Lieblingsplatten. Bill Kaulitz schubste am Ende auch noch den Chefredakteur weg und schrieb das Editorial selbst.

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GRACIE ABRAMS

Sie ist die Tochter eines berühmten Regisseurs. Na und? Alex Morris traf die Sängerin Gracie Abrams, die sich für ihre Verwandtschaft nicht schämt, aber ihre eigenen Wege geht. Sie sprachen über ihr drittes Album, über Angst und Aufregung, gute Vorbilder und Herausforderungen im Medienzirkus.

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DANGER DAN

Ein Nummer-eins-Album im Nacken, Ärger mit dem ZDF, ständig Selbstzweifel und Anfeindungen: In all dem Tumult hat Danger Dan mit Wut und Witz die stärksten Polit- und Liebeslieder des Jahres geschrieben. Ein Gespräch über Klaviermusik, Antifa-Strategien und Hoffnung in harten Zeiten.

Von Birgit Fuss

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THE BEATLES

Auf der neuen Edition des Beatles-Klassikers „Rubber Soul“ erscheint ein bisher völlig unbekannter Song. Ein unscheinbares Demo, das erstaunlich viel darüber erzählt, wie aus den Beatles 1965 eine andere Band wurde – und sich die Popmusik für immer veränderte.

Von Maik Brüggemeyer

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ANNALENA BAERBOCK

Sie war Grünen-Chefin, Außenministerin, UN-Präsidentin. Nun beginnt Annalena Baerbock ein neues Leben in New York. Laura Ewert hat sie dort besucht und bei einem Spaziergang gefragt, ob sie in NYC Fahrrad fährt und wie piefig Deutschland aus der Entfernung wirkt.

ROLLING STONE im Jahresabo zum Vorteilspreis bestellen

THE MIX

Katharina Kollmann alias Nichtseattle war bisher weder im Wendland noch in Seattle, aber sie hat Fantasie. Deutsche Befindlichkeiten kann sie schöner beschreiben als die meisten anderen. Brian Fallon ist nach der Gaslight-Anthem-Reunion wieder allein im Studio. Außerdem im Mix: Emma Ruth Rundle, Soft Cell, Alicia Witt und einige mehr.

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REVIEWS

Weltflucht oder -untergang? In den berauschenden Rocksongs von Fontaines D.C. findet Max Gösche beides. Eric Pfeil führt uns in die Geheimnisse des Italo Pop ein, und Fabian Broicher war beim Superbloom.

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Playlist: New Noises im Oktober

Mit feurigem Blues-Rock von Triggerfinger und The Temperance Movement sowie herzerwärmenden Harmonien von The Truffauts und They Owe Us rücken wir dem kalten Herbst zu Leibe

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1. THE TRUFFAUTS „NEVER IN A MILLION YEARS“

Mit diesem riffgetriebenen und von Teenage-Fanclub-würdigen Harmonien überzuckerten Stück zeigen die Nürnberger, dass sie noch immer zu den besten Indie-Rockbands Deutschlands gehören.

2. LES SHIRLEY „BORN A MAN“

Mit Indie-Rock der punk-poppigen Sorte wandelt das kanadische Trio um Sängerin Raphaëlle Chouinard auf den Spuren von Joan Jett und Avril Lavigne – und macht den Kolleg:innen von Paramore Konkurrenz.

3. PENELOPE ISLES „PRETTY IN PIXELS“

Fünf Jahre nach ihrem letzten Album hat die Band aus Brighton, angeführt von den Geschwistern Jack und Lily Wolter, ihren Sound runderneuert. „Pretty In Pixels“ klingt, als träfen Wheatus auf Tame Impala.

4. THEY OWE US „FRANK“

Kristoffer Ragnstam, schwedischer Songschreiber und Kopf hinter dem Bandprojekt They Owe Us, vermischt nicht nur in „Frank“ Folk-Sensibilität und alternative Rock-Spielarten zu schwebender Dream-Pop-Musik.

5. PERSONAL TRAINER „HOLE“

Auf ihrem neuen Album mit dem zu keiner Zeit unpassenden Titel „Human Assholes“ verabreicht das Kollektiv aus Amsterdam dem so dröge-ernsthaften Indie-Rock der Gegenwart eine gute Portion Spaß.

6. TRIGGERFINGER „COME CLEAN“

Seit den frühen Nullerjahren verbindet das belgische Trio modernen Blues-Rock mit einem Gespür für coole Hooklines. „Come Clean“ wirkt wie eine smoothe Version von Queens Of The Stone Age.

7. THE TEMPERANCE MOVEMENT „EAT YOU ALIVE“

Ebenfalls in Blues-Rock-Gefilden unterwegs sind die Briten von The Temperance Movement um Sänger Phil Campbell, der ekstatisch Frankie Miller und Southern Rock anzapft.