Rückruf von beliebter Müsli-Zutat – dieses Produkt sollten Sie auf gar keinen Fall mehr essen

Rückruf von beliebter Müsli-Zutat: Wer Produkt dennoch verzehrt, riskiert üble Folgen

Stand: 28.07.2026, 19:02 Uhr

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Eine Frau isst an ihrem Schreibtisch ein Müsli

Eine Müsli-Zutat ist von einem Rückruf betroffen. © Thomas Trutschel/photothek.de/Imago

Wegen Salmonellen-Nachweis werden geriebene Mandeln zurückgerufen. Betroffene Ware nicht verzehren und zurückgeben.

Wer backt, greift oft zu geriebenen Mandeln – für Marzipan, Kuchen oder Plätzchen. Aber auch im Müsli finden sie sich wieder. Doch genau diese Zutat kann jetzt zur Gefahr werden: In einer bestimmten Charge geriebener Mandeln wurden Salmonellen nachgewiesen, wie das Portal lebensmittelwarnung.de angibt. Deshalb wurde ein Rückruf gestartet.

Eine Packung geriebene Mandeln

Dieses Produkt ist von einem Rückruf betroffen. © Globus Holding GmbH

Das Produkt wurde dem Portal zufolge in elf der 16 Bundesländer zum Verkauf angeboten. Es könnte sich also in zahlreichen deutschen Haushalten befinden. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten daher ihre Vorräte prüfen und gegebenenfalls sofort handeln. Auch Lidl, Aldi und Netto mussten jüngst wegen akuter Gesundheitsgefahr ein Produkt aus dem Verkehr ziehen.

Rückruf von geriebenen Mandeln – alle Einzelheiten zum betroffenen Produkt in der Übersicht

Folgende Details veröffentlichte lebensmittelwarnung.de zum Rückruf der geriebenen Mandeln:

  • Produktname: Beach Flower Back Mit – Geriebene Mandeln
  • Verpackungsgröße: 200 Gramm
  • Hersteller/Inverkehrbringer: IMGRO Nahrungs- und Genussmittelgrosshandel und Import Gesellschaft m.b.H.
  • Chargennummer: L26166V571
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 06/2027
  • Verkauft bei: Globus
  • Betroffene Bundesländer: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Salmonellen-Risiko: Das sollten Betroffene jetzt tun

Im Rahmen einer internen Qualitätskontrolle wurden in dem Produkt Salmonellen nachgewiesen, wie der Hersteller in einer Mitteilung erklärte. Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen sowie leichtem Fieber. Die Beschwerden klingen in der Regel nach mehreren Tagen von selbst wieder ab. Besonders gefährdet sind jedoch Säuglinge, Kleinkinder, Senioren sowie Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, die schwerere Krankheitsverläufe entwickeln können.

Checkliste für Produktrückrufe

Die Titelseite der Checkliste „Produktrückrufe“

Hier können Sie die Checkliste herunterladen © Bihlmayerfotografie/Imago & Ippen.Media

Wird ein Produkt oder ein Lebensmittel zurückgerufen, haben Sie als Verbraucher verschiedene Ansprüche. Diese Checkliste hilft dabei, die richtigen Schritte zu unternehmen und gibt Tipps, wo Sie schnell die wichtigsten Informationen finden.

Laden Sie sich den Ratgeber HIER kostenlos herunter

Verbraucherinnen und Verbraucher werden aufgefordert, den Artikel nicht zu verzehren und ihn in allen Globus-Filialen zurückzugeben – auch ohne Kassenbon. Wer das Produkt gegessen hat und schwere oder anhaltende Symptome entwickelt, sollte ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen. Weiterführende Informationen bietet das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit (BIOG) unter infektionsschutz.de. Auch Kaufland musste kürzlich nach einem Salmonellen-Fund einen Rückruf einleiten. (Quellen: lebensmittelwarnung.de, IMGRO Nahrungs- und Genussmittelgrosshandel und Import Gesellschaft m.b.H., infektionsschutz.de) (kh)