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Einem neuen Bericht aus Korea zufolge soll Samsung die Preise der kommenden Galaxy-S27-Smartphones wieder spürbar erhöhen. Außerdem heißt es, dass das S27 Ultra nicht vom neuen Exynos-2700-Chip profitieren soll.
Die neuerliche Preiserhöhung der aktuell erhältlichen Galaxy-S26-Generation von Samsung soll nun auch die kommenden Geräte erreichen. Ein Bericht der südkoreanischen Tageszeitung bringt Preiserhöhungen von 75 bis 100 US-Dollar (100.000 bis 130.000 Won) ins Spiel. Der Grund liegt dabei auf der Hand: Samsung möchte die erhöhten Speicherkosten an die Kunden weiterleiten, um seine Marge nicht zu gefährden.
Preise kennen bei Samsung aktuell nur eine Richtung
In dem Bericht wird nicht darauf eingegangen, ob die ursprünglichen UVPs der Galaxy-S26-Geräte um 75 bis 100 US-Dollar hochgeschraubt werden oder ob die jüngste Preiserhöhung zusätzlich berücksichtigt wird. Die hatte hierzulande ein Plus von 100 Euro pro Modell – abgesehen vom S26 Ultra mit 1 TByte Speicher – bedeutet.
Derweil kämpft Samsung ohnehin mit den gestiegenen Speicherpreisen und fährt die Produktion im vierten Quartal 2026 deutlich herunter, wie es in einem Bericht von Money Today aus Südkorea hieß. Mobile Experience, die Smartphone-Sparte von Samsung, soll seine Zulieferer demnach aufgefordert haben, die Liefermengen der für die Herstellung benötigten Komponenten um 20 bis 30 Prozent zu verringern.
Samsungs Exynos 2700 wächst und gedeiht – aber nicht beim S27 Ultra
Chosun berichtet weiterhin davon, dass Samsung die Produktion des hauseigenen Exynos-2700-SoCs der kommenden Generation um mehr als 10 Prozent steigern und in mehr Geräten verbauen möchte. Seit Längerem ist aufgrund eines Datenbankeintrags bekannt geworden, dass Samsung dem Line-up der Galaxy-S27-Reihe ein weiteres Gerät hinzufügen wird. Neben dem Standard-Modell sowie dem Plus- und Ultra-Modell soll ein Pro-Modell das Quartett vervollständigen.
Alle Varianten sollen daher mit dem Exynos-2700-SoC ausgestattet werden, ausgenommen das Galaxy S27 Ultra. Das Flaggschiff soll weiterhin auf den Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6 von Qualcomm setzen, womit der Trend vom Galaxy S26 fortgeführt und sich nur die Generation der Chips verändern würde. Durch den höheren Anteil eigener Prozessoren könne Samsung aber seine Abhängigkeit von externen Halbleiterherstellern wie Qualcomm verringern und seine Verhandlungsposition bei den Komponentenpreisen stärken, erwähnt Chosun weiterhin.
Dem Exynos 2700 werden einem Insider zufolge mehr Leistung (12 Prozent plus), ein geringerer Stromverbrauch (25 Prozent geringer) und eine kleinere Chipfläche (8 Prozent weniger) nachgesagt. Das liege vor allem an dem SF2P‑Fertigungsverfahren, einem 2-nm-Gate-All-Around-Verfahren (GAA) der zweiten Generation.
- Das Galaxy S27 könnte durch steigende Speicherkosten nochmals 75 bis 100 US-Dollar teurer werden, wobei die Auswirkungen auf die deutschen Preise noch unklar sind.
- Während das Galaxy S27 Ultra laut Gerüchten weiterhin auf einen Snapdragon-Prozessor setzt, könnten die übrigen Modelle mit dem Exynos 2700 von höherer Leistung und besserer Energieeffizienz profitieren.
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