Samsung hat sein Foldable-Sortiment für 2026 vorgestellt und bietet erstmals drei faltbare Modelle gleichzeitig an. Neben dem Galaxy Z Fold 8 Ultra als Nachfolger des Z Fold 7 gibt es mit dem Galaxy Z Fold 8 ein neues Modell im Breitformat sowie das etwas schlankere Galaxy Z Flip 8. Dazu kommen zwei neue Smartwatches. Alle Geräte lassen sich ab sofort vorbestellen und kommen am 7. August in den Handel.

Fotocredit: Samsung
Das neue Z Fold 8 ist auf Videos und Dokumente ausgelegt
Das Fold 8 Ultra behält das bekannte Format der bisherigen Tablet-Foldables. Außen sitzt ein 6,5 Zoll großes OLED-Display in üblichen Smartphone-Proportionen, aufgeklappt steht ein nahezu quadratischer 8 Zoll Bildschirm bereit. Der eignet sich gut für zwei Apps nebeneinander, für Videos ist das Format dagegen ungünstig. Das neue Z Fold 8 ist deshalb anders geschnitten. Sein Außendisplay misst 5,5 Zoll in einem vergleichsweise gedrungenen 10:16 Format, aufgeklappt wird daraus ein 7,6 Zoll Display im 4:3 Verhältnis. Breitbild-Videos laufen darauf mit kleineren schwarzen Balken, im Hochformat soll sich das Gerät gut zum Lesen von Dokumenten eignen. Mit 4,1 beziehungsweise 4,5 Millimetern im aufgeklappten Zustand sind beide Geräte sehr dünn geraten.
Beim Akku legt Samsung zu. Das Fold 8 kommt auf 4.800 mAh, das Ultra auf 5.000 mAh, während der Vorgänger nur 4.400 mAh bot. Die beiden großen Modelle laden nun mit 45 statt 25 Watt. Das Z Flip 8 bleibt bei 4.300 mAh und der langsameren Ladegeschwindigkeit. Alle drei Geräte nutzen eine Konstruktion namens „Flex Titanium“, bei der eine Folie aus einer Titanlegierung unter dem flexiblen OLED-Panel liegt. Sie soll den Bildschirm widerstandsfähiger und die Falte in der Displaymitte weniger sichtbar machen. Zudem soll eine neue entspiegelte Beschichtung die Ablesbarkeit im Freien verbessern.
Bei den Kameras trennt Samsung die Modelle klar voneinander. Nur das Ultra bietet drei Linsen mit einer 200-Megapixel-Hauptkamera, dreifachem Telezoom und Ultraweitwinkel. Das Fold 8 muss ohne Zoom auskommen, das Flip 8 kombiniert die 50-Megapixel-Hauptkamera mit einem 12-Megapixel-Ultraweitwinkel. Vorinstalliert sind Android 17 und One UI 9, die Samsung nach eigenen Angaben stärker auf KI-Funktionen ausgerichtet hat, unter anderem mit erweiterten Vorschlägen in der Übersicht „Now Brief“ und der App „Gemini Notebook“.
Die Preise steigen gegenüber dem Vorjahr. Das Fold 8 Ultra startet in Deutschland bei 2.199 Euro, das Fold 8 bei 1.999 Euro und das Flip 8 bei 1.299 Euro. Hintergrund sind die gestiegenen Kosten für Speicherchips, die derzeit branchenweit auf die Gerätepreise durchschlagen.
Die Galaxy Watch Ultra 2 kostet 749 Euro

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Parallel zu den Foldables hat Samsung zwei neue Uhren angekündigt. Die Galaxy Watch Ultra 2 tritt als robustes Topmodell mit 47-Millimeter-Titangehäuse, hellerem Display und größerem Akku an. Sie ist nach IP69K zertifiziert und hält einem Wasserdruck von 10 ATM stand. Eine Tauch-App will Samsung im Laufe des Jahres nachreichen.
Die Galaxy Watch 9 kommt im Aluminiumgehäuse mit 40 oder 44 Millimetern und startet bei 409 Euro, die LTE-Version bei 459 Euro. Beide Uhren laufen auf Qualcomms Snapdragon-Wear-Elite-Plattform und sind ebenfalls ab dem 7. August verfügbar.
Gentle Monster und Warby Parker Smart-Glasses

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Auf demselben Event hat Samsung auch neue Smart Glasses gezeigt, die zusammen mit den Brillenherstellern Gentle Monster und Warby Parker entstanden sind. Zu sehen waren eine schmale schwarze Brille von Gentle Monster und ein breiteres braunes Modell von Warby Parker. Technisch setzt Samsung auf Googles Android XR und den Snapdragon AR1 Gen 1, als Assistent läuft Gemini. Eine eingebaute Kamera liefert dem System das Bild der Umgebung, sodass sich lange Nachrichten zusammenfassen und vorlesen, Gespräche live übersetzen oder Notizen von einem Whiteboard erfassen lassen. Wer telefoniert, kann seine eigene Sicht übertragen. Samsung nennt bis zu neun Stunden Laufzeit, das Ladeetui soll für sieben weitere Ladungen reichen. Preis und Verkaufsstart hat das Unternehmen offengelassen.