„Sie bekam nie genug Schlaf“: Das soll hinter Leavitts Rückzug stecken

Stand: 14.08.2026, 14:10 Uhr

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Karoline Leavitt verlässt das Weißes Haus – Insider berichten gegenüber einer britischen Zeitung von extremem Burnout.

Karoline Leavitt verlässt das Weiße Haus – doch hinter dem Rückzug der Sprecherin von US-Präsident Donald Trump soll mehr stecken als der offiziell genannte Wunsch nach mehr Zeit für ihre Familie. Nach Informationen einer britischen Zeitung habe die 28-Jährige bereits seit Monaten mit dem Gedanken gespielt aufzuhören. Nach ihrer Rückkehr aus der Babypause sei die Belastung schließlich zu groß geworden.

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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsinfive.de.

Leavitt hatte am Mittwoch angekündigt, ihr Amt als Sprecherin des Weißen Hauses Ende des Monats abzugeben. Mehrere Personen aus ihrem Umfeld beschreiben nun Erschöpfung und Schlafmangel als entscheidende Faktoren für ihren Entschluss, wie die britische Zeitung Daily Mail berichtet. Eine Quelle sprach demnach von einem extremen „Burnout“ in den wenigen Wochen seit ihrer Rückkehr.

„Sie bekam nie genug Schlaf“: Das soll hinter Leavitts Rückzug stecken

Karoline Leavitt verlässt das Weißes Haus – Insider berichten gegenüber einer britischen Zeitung von extremem Burnout. © © IMAGO / UPI Photo / Archivbild

„Sie bekam nie genug Schlaf“

Leavitt hatte im Mai ihr zweites Kind bekommen und war bereits am 16. Juli wieder an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt. Neben ihrer Tochter hat sie mit ihrem Ehemann Nicholas Riccio einen zweijährigen Sohn.

Die Kombination aus Familie und einem der anspruchsvollsten Kommunikationsjobs in Washington habe Leavitt zunehmend zugesetzt, sagte eine mit der Situation vertraute Person laut Daily Mail. „Sie bekam nie genug Schlaf, und sie wollte auch nicht, dass ihre Leistung nachlässt.“ Deshalb habe sie versucht, so lange wie möglich durchzuhalten und ihre Arbeit weiter gut zu erledigen.

Schon während ihrer Babypause habe Leavitt ernsthaft über einen Rückzug nachgedacht. Trump habe sie in dieser Zeit häufig kontaktiert und wiederholt gefragt, wann sie zurückkomme. Nach ihrer Rückkehr sei ihr dann bereits in der ersten Woche klar geworden, dass sie nicht weitermachen wolle, berichtete eine weitere Quelle.

Leavitt selbst begründete ihren Schritt am Mittwoch mit ihrer Familie. Seit ihrer Rückkehr habe sie das Gefühl gehabt, nicht gleichzeitig die Mutter sein zu können, die ihre beiden kleinen Kinder brauchten, und dem Amt die nötige Zeit und Energie zu widmen.

Trump wollte Leavitt offenbar halten

Trump habe versucht, seine Sprecherin umzustimmen, heißt es in dem Bericht. Leavitt habe in den vergangenen zwei Monaten mit Vertrauten darüber gesprochen, wie sie mit Zustimmung des Präsidenten einen möglichst reibungslosen Abschied organisieren könne.

Trump erklärte auf Truth Social, er könne die Entscheidung „voll und ganz verstehen und respektieren“. Leavitt werde ihm künftig als externe Beraterin verbunden bleiben. Ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin stehe bislang nicht fest, berichtet die Daily Mail.

Ihre Amtszeit war auch wegen ihres Alters außergewöhnlich. Mit 27 Jahren wurde Leavitt zur jüngsten Sprecherin des Weißen Hauses in der US-Geschichte. Als sie im Dezember ihre Schwangerschaft bekannt gab, war sie zudem die erste amtierende Sprecherin, die ein Kind erwartete, wie die britische Zeitung The Guardian berichtet.

Ihr Rückzug fällt in eine politisch unruhige Zeit. Die Ankündigung kam einen Tag, nachdem der demokratische Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer, eine Unterrichtung des Kongresses gefordert hatte.

Es ging um die bisher geheim gehaltene Sicherheitsoperation rund um Trump, wie das US-Magazin Newsweek berichtet. Der Präsident war am 8. Juli in Ankara wegen einer möglichen Bedrohung von der Air Force One zu einer anderer Maschine gebracht worden. Leavitt war damals nicht an Bord des Flugzeugs, das zur Ablenkung eingesetzt wurde. Quellen: Daily Mail, Donald Trump / Truth Social , Newsweek, The Guardian, nif/red.