Stand: 30.08.2026, 21:30 Uhr
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Ist der Sommer in Offenbach schon vorbei oder muss der Herbst noch warten? Was die nächsten Tage und der September bringen.
Offenbach – Der Sommer verabschiedet sich nicht kampflos. Nach einem markanten Temperatursturz in der vergangenen Woche deuten die Wettermodelle für Offenbach auf eine erneute Erwärmung hin – mit Temperaturen, die in der zweiten Woche des Septembers wieder die 25-Grad-Marke überschreiten könnten.
Gewitter zum Wochenstart
Der Montag bringt eine deutliche Wetterverschlechterung. In der Nacht zum 1. September ziehen bereits erste Schauer und einzelne Gewitter durch Hessen. Tagsüber nehmen Schauer und Gewitter dann zu – teils kräftig, mit Sturmböen, Starkregen und der Möglichkeit von kleinkörnigem Hagel. Die Temperaturen erreichen nur noch 21 bis 25 Grad.
Zum Abend hin lässt die Gewitteraktivität nach. In der Nacht zum Dienstag klingen die Schauer ab. Die Tiefstwerte sinken auf 14 bis 10 Grad.
Beruhigung ab Dienstag – Wärme kehrt zurück
Ab Dienstag (2. September) beruhigt sich das Wetter spürbar. Der Tag zeigt sich wechselnd bewölkt bis heiter, bevorzugt im Norden Hessens sind vereinzelte Schauer möglich. Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 25 Grad. In der Nacht zum Mittwoch bleibt es meist klar und niederschlagsfrei – örtlich kann sich Nebel bilden, die Tiefstwerte gehen auf 11 bis 7 Grad zurück.
Der Mittwoch (3. September) präsentiert sich dann überwiegend trocken bei wechselnder Bewölkung. Die Höchstwerte liegen erneut zwischen 21 und 25 Grad.
Für die erste September-Dekade – also bis zum 10. September – zeigen die Wettermodelle immer wieder Schübe mit 25 bis 30 Grad. Es handelt sich dabei nicht um eine Dauerhitze, aber die Wärme kommt mit Nachdruck zurück. Voraussetzung ist, dass sich ein kräftiges Hochdruckgebiet gegen die Tiefs vom Atlantik durchsetzt. Gelingt das, sind auch in der Mitte Deutschlands und damit in Rhein-Main Temperaturen nahe der 30-Grad-Marke möglich.

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Dürre bleibt ein Problem
Die anhaltende Trockenheit hinterlässt in der Region ihre Spuren. Die Böden sind vielerorts bereits am Limit. Bäche und kleine Flüsse führen wenig Wasser, die Landwirtschaft blickt mit Sorge auf die ausbleibenden Niederschläge. Die Gewitter zum Wochenstart bringen zwar lokal Regen – eine nachhaltige Entspannung der Dürrelage ist damit aber nicht zu erwarten.
Zum Vergleich: Der September 2023 ging als wärmster September der Messgeschichte in die Bücher ein. 2024 wurden im Osten Deutschlands sogar Wüstentage mit über 35 Grad registriert. Wer den Sommer also bereits abgeschrieben hat, könnte sich irren. (esa)