Spielplätze der Bollert-Dörfer im Blick - Lenkungsgruppe bereist Treffpunkte und legt Projekt-Schwerpunkte fest

Stand: 26.07.2026, 17:52 Uhr

Kommentare

Uns auf Google folgen

In Gierswalde begann die Rundreise durch die Bollertorte. Teilnehmer waren (von links) Niklas Steckel (Schlarpe, Mitglied der Lenkungsgruppe und Mitglied im Stadtrat und im Ortsrat Schlarpe), Nicole Krimling (Schlarpe, Mitglied der Lenkungsgruppe und Mitglied im Ortsrat Schlarpe), Kimberly Schulze (Delliehausen, Mitglied der Lenkungsgruppe und Ortsbeauftragte Delliehausen), Annika Wilke (Schlarpe, Mitglied der Lenkungsgruppe),
Petra Möhle (Baumanagement, Projektbeauftragte für die Dorfentwicklung), Esther Graepler (Volpriehausen, Mitglied der Lenkungsgruppe und Bollertinitiative), Sibylle Damme (Gierswalde, Mitglied der Lenkungsgruppe und Mitglied im Ortsrat Gierswalde), Thomas Sattler (Baumanagement, Beauftragter für die Spielplätze), Sebastian Tränkner (NLG, Projektleiter in der Umsetzungsbegleitung für die Dorfentwicklung) und Stefan Kreike (Gierswalde, Mitglied der Lenkungsgruppe und Ortsbürgermeister Gierswalde).

Am Gemeinschaftshaus in Gierswalde begann die Spielplatzrunde: Dabei waren die Schlarper Niklas Steckel (von links) und Nicole Krimling, Kimberly Schulze (Delliehausen), Annika Wilke (Schlarpe), Petra Möhle (Stadtverwaltung), Esther Graepler (Volpriehausen), Sibylle Damme (Gierswalde), Thomas Sattler (Stadtverwaltung), Sebastian Tränkner (NLG) und Stefan Kreike (Gierswalde). © ROLAND SCHRADER

Volpriehausen – Im Zuge der Dorfentwicklung der vier Bollert-Dörfer Delliehausen, Gierswalde, Schlarpe und Volpriehausen sollen die Spielplätze umgestaltet und erweitert werden. Die Lenkungsgruppe nahm die Spielplätze in Augenschein und machte sich Gedanken.

Nicht jeder Spielplatz soll für alle Altersklassen alles bieten, sondern auf einen Schwerpunkt ausgerichtet werden. Der Spielplatz in Gierswalde am Dorfgemeinschaftshaus soll Treffpunkt für alle Generationen sein. Die Rutsche und die Schaukel sollen ersetzt werden.

Der Spielplatz in Delliehausen soll unter das Motto Köhlerei gestellt werden. Ein neues Klettergerät in Form einer Köthe (Hütte der Köhler) soll deshalb zusätzlich aufgestellt werden.

Die Spielecke am Festplatz „Kälberkamp“ in Volpriehausen soll auf die Zielgruppe Jugendliche ab 12 Jahre ausgerichtet werden. Deshalb wird über das Aufstellen einer Slackline nachgedacht. Der Spielplatz soll zudem „Bergbau“ als Motto haben. Passend dazu soll ein Tunnelspielgerät errichtet werden. Für Jungen und Mädchen im Kindergartenalter gibt es im Dorf noch den öffentlichen Spielplatz an der DRK-Kindertagesstätte an der Raiffeisenstraße.

Spielplatz Delliehausen

Spielplatz in Delliehausen: Das Gelände am Rehmach soll die Köhlerei als Motto haben und eine Spiel-Köthe bekommen. © ROLAND SCHRADER

Der Spielplatz in Schlarpe soll ein Treffpunkt von Jung und Alt werden. Deshalb sollen Fitnessgeräte für Ältere aufgestellt und der Spielplatz außerdem unter das Motto „Heidelbeerdorf“ gestellt werden.

Alle vier Spielplätze sollen einheitliche Eingangstore erhalten, auf denen jeweils die entsprechenden doftypischen Symbole wie Heidelbeeren (Schlarpe), Schwalben (Gierswalde), Bergbau (Volpriehausen) und Köhlerei (Delliehausen) abgebildet werden. Jeder Spielplatz soll zudem eine Aufbewahrungsmöglichkeit für Sandspielgeräte erhalten. Das Gesamtbudget für alle vier Spielplätze beträgt brutto 60.000 Euro.

„Davon werden 65 Prozent im Rahmen der Dorferneuerung bezuschusst“, sagt Petra Möhle vom Baumanagement der Uslarer Stadtverwaltung. Als Projektbeauftragte für die Dorfentwicklung ist sie damit beschäftigt, entsprechende Angebote für die gewünschten Spielgeräte herauszusuchen, damit der Antrag rechtzeitig bis zum 30. September beim Amt für regionale Landesentwicklung gestellt und die Projekte im kommenden Jahr umgesetzt werden können. Möhle arbeitet mit Sebastian Tränkner von der Niedersächsischen Landesgesellschaft (NLG) zusammen, der Projektleiter in der Umsetzungsbegleitung für die Dorfentwicklung der Bollertdörfer ist. Das Spielplatzprojekt für 2027 ist das größte öffentliche Vorhaben.

Im vergangenen Jahr wurden die 17 Naherholungspunkte in den vier Bollert-Dörfern durch spezielle Informationstafeln herausgestellt (Volumen: 40.000 Euro). Dieses Jahr soll das Dorfgemeinschaftshaus in Gierswalde für 70.000 Euro saniert werden. 65 Prozent der Kosten gibt es als Zuschuss, die restlichen 35 Prozent muss die Stadt Uslar zahlen.

Spielplatz Schlarpe

Spielplatz in Schlarpe: Auf dem Gelände sollen noch Fitnessgeräte für Erwachsene und Senioren aufgebaut werden. © ROLAND SCHRADER

Für mögliche Kleinstprojekte von Vereinen, die mit 75 Prozent und maximal 2500 Euro bezuschusst werden können, ist der 31. März Stichtag zur Beantragung für das jeweilige Förderjahr.

Antragsfrist

Privatleute, die Gebäude instandsetzen oder sanieren wollen, können bei Petra Möhle oder Sebastian Tränkner erfragen, ob die Maßnahmen förderungsfähig sind. Für private Projekte im kommenden Jahr sollte der Antrag bis zum 30. September dieses Jahres beim Amt für regionale Landesentwicklung eingereicht werden. Die mögliche Förderung beträgt 40 Prozent auf die Nettosumme. Interessierte sollten sich bis Anfang September in der Bauverwaltung bei Petra Möhle, Telefon 05571/3071 70, oder bei NLG-Projektpartner Sebastian Tänkner, Telefon 01 51/62657316, melden. Beide geben Auskunft, ob Vorhaben förderfähig sind. Kostenvoranschläge von Handwerkern sind dann noch einzuholen.