Panorama
Sturm trifft Zypern – ein Toter, Boote sinken, Flüge umgeleitet
Ein Sturm sorgt auf Zypern für Überschwemmungen und Stromausfälle. Ein Mensch kommt ums Leben.
Ein schwerer Sturm hat Teile Zyperns getroffen. Ein Mensch kam ums Leben, Boote vor der Südostküste der Insel gerieten in Not.
Ein Boot wurde von hohen Wellen gegen die Felsen gedrückt und sank. Wie der zyprische öffentlich-rechtliche Rundfunk RIK unter Berufung auf die Polizei berichtete, wurde die Leiche des Bootsführers an einem felsigen Küstenabschnitt am Kap Greco gefunden.
In der Nähe rettete ein Hubschrauber des zyprischen Zivilschutzes einen weiteren Menschen aus der stürmischen See, wie zyprische Medien berichteten.
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Auch abseits der Küste führte das Unwetter zu zahlreiche Problemen. In verschiedenen Teilen der Insel liefen Straßen und Gebäude mit Wasser voll, Bäume stürzten um, es kam zu Erdrutschen und Stromausfällen. Die Feuerwehr erhielt zahlreiche Notrufe wegen Unwetterschäden.
Mann auf Zypern von Blitz getroffen
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Die meisten Einsätze gab es nach Angaben eines Feuerwehrsprechers im Raum der Hauptstadt Nikosia. Ein Blitz traf einen Mann. Er wurde nach Angaben von Ärzten verletzt, er sei jedoch außer Lebensgefahr, berichtete der zyprische Rundfunk.
Das Unwetter beeinträchtigte auch den Flugverkehr der Flughäfen Larnaka und Pafos. Nach Angaben der Betreiberfirma Hermes Airports mussten am Samstagvormittag elf Flüge auf andere Flughäfen umgeleitet werden.
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Flüge seien jedoch nicht gestrichen worden, sagte Hermes-Airports-Direktorin Maria Kouroupi. Nachdem sich das Wetter gebessert hatte, kehrten die vorübergehend umgeleiteten Flugzeuge nach Zypern zurück. (dpa/mp)