SVV Hülsen kassiert 0:3 in Celle – doch Tor eins nach 30 Sekunden und Tor zwei waren Geschenke

Stand: 24.10.2026, 17:52 Uhr

Kommentare

Uns auf Google folgen

SV Hülsen Marcel Meyer vs Justin Kuchinke von Albrecht

Traf nur die Latte: Hülsens Marcel Meyer. © Albrecht

Der SVV Hülsen verliert beim Spitzenreiter MTV Eintracht Celle deutlich, kämpft aber mutig bis zum Schluss. Wie nah die Gäste an einem Treffer dran waren, zeigt ein Detail aus der 25. Minute.

Hülsen – Zwar mussten die Landesliga-Kicker des SVV Hülsen am Samstag die erwartete Niederlage beim Klassenprimus hinnehmen, doch verkaufte sich der Aufsteiger in Celle mehr als teuer, auch wenn es am Ende aus Sicht der Gäste 0:3 (0:2) hieß. „Klar kann ich mit dem Ergebnis nur schlecht leben, denn gerne verliert niemand. Aber wir haben uns richtig gut verkauft, haben diszipliniert verteidigt und auch mutig nach vorn gespielt, wenn es die Situation zugelassen hat“, war dann Hülsens Trainer Jan Dahlke mit der Leistung seines Teams zufrieden.

Allerdings hätte der Start für die Hülsener schlechter nicht sein können. Denn bereits nach 30 Sekunden verlor Florian Funke als letzter Mann vollkommen unnötig den Ball an Jan-Luca van Eupen, der keine Mühe hatte, Peer Geier im Tor des SVV zu überwinden. „Natürlich ein Geschenk, das wir uns so nicht leisten dürfen und das Eintracht Celle in die Karten gespielt hat. Und auch beim zweiten Gegentreffer haben wir mit individuellen Fehlern tatkräftig mitgeholfen“, haderte er mit der Entscheidungsfindung seiner Defensive, als Michael Trautmann in der 38. Minute sein 2:0 bejubeln durfte. Allerdings hatten auch die Hülsener ihre Gelegenheiten. So landete ein Freistoß von Marcel Meyer nur an der Querstange des MTV-Gehäuses (25.), stand dann kurz darauf Felix Wolf allein vor Celles Schlussmann Tim Freund, der aber ganz stark parieren konnte (32.).

Auch in die zweite Halbzeit starteten die Hülsener mehr als unglücklich. So unterlief Florian Funke in der 48. Minute ein Foul im eigenen 16er. Den fälligen Strafstoß verwandelte Alexander von Hörsten Laube sicher zum 3:0. „Damit war das Ding für uns erledigt“, so Dahlke, der dann noch einen weiteren Strafstoß der Hausherren nach Foulspiel von Justin Richter notieren musste (68.). Den aber setzte Björn Lambach über das Tor von Geier.