Transfer von Eintracht-Star nach Saudi-Arabien wohl kurz vor Abschluss
Stand: 30.08.2026, 07:50 Uhr
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Bei Eintracht Frankfurt kündigt sich ein weiterer Abschied an. Ein Offensiv-Star steht unmittelbar vor einem Wechsel in die Wüste.
Frankfurt – Die Saison 2026/27 hielt für Eintracht Frankfurt ein 3:3-Unentschieden gegen Union Berlin bereit. Eine Zwei-Tore-Führung wurde verspielt, entsprechend konnte der Punktgewinn nicht als Erfolgserlebnis verbucht werden. Die Stimmung am Main ist angespannt, die Zukunft von SGE-Boss Markus Krösche ungewiss. Nachdem bereits einige Stars von Bord gegangen sind, kommt es jetzt offenbar auch zu einem Abschied von Ritsu Doan.

Der 28-Jährige steht erst seit einem Jahr bei den Adlern unter Vertrag. Seine bisherige Ausbeute: 31 Pflichtspiele, fünf Tore und fünf Vorlagen. An die SGE gebunden ist er noch bis Sommer 2030, doch das soll seinem Wechsel nicht im Wege stehen. Wie Sky berichtet, möchte Al Ittihad aus Saudi-Arabien ein erstes Angebot für den Offensivspieler abgegeben haben.
Transfer von Eintracht-Star Doan nach Saudi-Arabien wohl beschlossen
Die Ablösesumme soll bei 18 Millionen Euro liegen. Das Problem: Eigentlich würde Eintracht-Trainer Adi Hütter den Japaner gerne behalten. Andererseits müssen die Frankfurter aber auch Einnahmen generieren. Für Doan, der für rund 21 Millionen Euro aus Freiburg gekommen war, könnte sich ein Wechsel nach Saudi-Arabien vor allem finanziell lohnen.
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Ihm dürfte ein Jahresgehalt von neun Millionen Euro winken. In der Wüste soll Doan die Rolle von Moussa Diaby übernehmen, der vor einer Rückkehr zu Bayer Leverkusen steht. Auf der Pressekonferenz vor dem Match bei Union Berlin hatte Hütter dargelegt: Er strebt keinen Verkauf des japanischen Nationalspielers an. „Das möchte ich natürlich nicht. Ritsu spielt eine sehr wichtige oder gewichtige Rolle in unserer Mannschaft. Absoluter Klasse-Spieler für mich, kann auch den Unterschied ausmachen.“
An der Alten Försterei tauchte Doan allerdings nicht mehr im Kader auf. Die Drei-Tore-Show von Younes Ebnoutalib erlebte der Flügelstürmer nicht auf dem Platz mit. In den kommenden Stunden dürfte sich entscheiden, ob es tatsächlich zu einem Transfer nach Saudi-Arabien kommt. Die Kasse der Eintracht würde solch ein Geschäft füllen – die Stimmung von Trainer Hütter aber wohl nicht verbessern. (is)