Kaufen die Belgier uns die Liga leer?

Transferbilanz der Schweiz

Wie viel wir einnehmen – wer sich am meisten bei uns bedient

Die Fifa hat Zahlen zum Transfer-Sommer veröffentlicht. Wie viel wurde weltweit ausgegeben? Wie viel hat die Schweiz eingenommen? Derweil tut der Vergleich mit den Ösis weh. Und wer am meisten bei uns einkauft. Eine Übersicht.

Publiziert: vor 15 Minuten

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • Knapp acht Milliarden Franken für internationale Transfers 2026 im Männerfussball
  • Schweizer Klubs verdienten 112,6 Mio. CHF, 29 Spieler weniger verkauft
  • Durchschnittspreis Schweizer Spieler: 1,8 Mio. CHF, Belgien grösster Käufer mit 28,7 Mio. CHF

Knapp acht Milliarden Franken! So viel wurde in diesem Transfersommer für internationale Transfers im Männerfussball ausgegeben. Ein weiterer Rekord, wie der Weltfussballverband Fifa ausgerechnet hat. Weltweit haben 12'575 Spieler Klub und Land gewechselt.

Auch die Schweiz hat daran ihren Anteil – wenn auch einen verschwindend kleinen. 162 Spieler sind aus der Schweiz ins Ausland gewechselt. Das sind zwar 29 Akteure weniger als noch vergangenes Jahr. Trotzdem haben die Schweizer Klubs mehr Geld verdient. 112,6 Millionen Franken haben ausländische Klubs für Spieler aus der Schweiz bezahlt. 2025 waren es bloss 85,7 Millionen Franken.

Die Ösis verdienen mehr

Pikant: Österreich macht mit Transfers ins Ausland deutlich mehr Geld als die Schweiz. 145,1 Millionen Franken gaben ausländische Klubs bei unseren östlichen Nachbarn aus. Das sind rund 33 Millionen mehr, als in die Schweiz geflossen sind. Insgesamt liegt die Schweiz in Europa auf Platz 13 in Sachen Transfer-Einnahmen. Neben den Ösis liegen auch Länder wie Griechenland oder Dänemark vor uns.

Wer am meisten bei uns einkauft? Die Belgier! Mit Ausgaben von rund 28,7 Millionen Franken haben belgische Teams am meisten in der Schweiz ausgegeben. Spieler wie Cheveyo Tsawa (vom FCZ für sechs Millionen) oder Andrej Vasovic (von Luzern für sieben Millionen) wechselten diesen Sommer nach Belgien.

Dahinter folgen England mit 15,5 Millionen und Italien mit 13,2 Millionen Franken. Im Durchschnitt kostet ein Spieler aus der Schweiz einen ausländischen Klub rund 1,8 Millionen Franken.

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Derweil kaufen wir am liebsten in Deutschland ein. Mehr als neun Millionen Franken haben Schweizer Klubs für Spieler nach Deutschland überwiesen. YB holte diesen Sommer etwa Cédric Zesiger für gut fünf Millionen Franken von Augsburg. Dahinter folgen Frankreich und England.

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Insgesamt sind in diesem Transferfenster 126 Spieler aus dem Ausland in die Schweiz gewechselt. Auch hier sind es im Vergleich zum Vorjahr (134 Akteure) etwas weniger geworden. Dafür sind wie bei den Einnahmen auch die Ausgaben gestiegen. Während Schweizer Klubs im Vorjahr rund 35,4 Millionen Franken ausgegeben haben, waren es diesen Sommer rund 51,2 Millionen.

Die Schweiz holt ältere Spieler

Auch interessant ist der Blick auf das durchschnittliche Alter der Spieler. Ein Akteur, der aus dem Ausland in die Schweiz wechselt, ist im Schnitt 23,3 Jahre alt. Damit holen die Schweizer etwas ältere Spieler als beispielsweise belgische, österreichische (beide 22,6 Jahre) oder dänische (22,5 Jahre) Klubs.

Spieler, die aus der Schweiz ins Ausland wechseln, sind mit gut 23 Jahren derweil im Schnitt etwa gleich alt wie jene, die den Schritt aus Belgien, Österreich oder Dänemark wagen.

Einen Rekord gab es auch im Frauenfussball. Insgesamt wurden 2026 23 Millionen Franken für internationale Transfers von Spielerinnen ausgegeben. Klingt im Vergleich zu den Männern nach verschwindend wenig. Ist aber mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr.

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Mannschaft

SP

TD

PT

1

FC Lugano

FC Lugano

5

11

15

2

BSC Young Boys

BSC Young Boys

6

12

14

3

FC Basel

FC Basel

6

2

10

4

FC Sion

FC Sion

5

2

9

5

FC Luzern

FC Luzern

6

-3

8

6

FC St. Gallen

FC St. Gallen

5

-1

7

7

FC Thun

FC Thun

5

-5

7

8

FC Lausanne-Sport

FC Lausanne-Sport

6

-1

6

9

FC Zürich

FC Zürich

6

-7

6

10

Servette FC

Servette FC

5

-2

4

11

Grasshopper Club Zürich

Grasshopper Club Zürich

5

-5

4

12

FC Vaduz

FC Vaduz

6

-3

3

Meisterschaftsrunde

Abstiegsrunde