Stand: 14.08.2026, 18:19 Uhr

850 PS, 345 km/h und nur 150 Exemplare: Mit dem Valen bringt Aston Martin einen extrem leichten und optisch expressiv inszenierten V12-Supersportwagen mit Frontmotor.
SP-X/Monterey. Aston Martin erweitert seine Reihe V12-Sondermodelle um den Valen. Der zweisitzige Supersportwagen soll mit 625 kW/850 PS das stärkste Frontmotor-Serienauto der Welt sein. Produziert werden lediglich 150 Exemplare, die ersten Auslieferungen sind für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. Einen Preis nennen die Briten noch nicht.
Der vorn längs eingebaute 5,2-Liter-V12 mit zwei Turboladern entwickelt 1.000 Newtonmeter Drehmoment, die bereits ab 2.500 Touren anliegen. Die Kraft gelangt über eine Achtgangautomatik und ein elektronisch geregeltes Sperrdifferenzial an die Hinterräder. Eine neue Getriebeabstimmung mit Anleihen beim Rennwagen Vantage GT4 soll besonders schnelle Gangwechsel ermöglichen. Den Sprint auf Tempo 100 absolviert der Valen laut Hersteller in 3,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 345 km/h elektronisch begrenzt.
Gegenüber der bisherigen V12-Plattform spart Aston Martin durch den Einsatz von Carbon, Aluminium, Magnesium und Titan bis zu 110 Kilogramm Gewicht. Alle Karosserieteile bestehen aus Kohlefaser, serienmäßig sind außerdem 21-Zoll-Magnesiumräder und Carbon-Keramikbremsen. Ein optionales Leichtbaupaket mit aus dem Vollen gefrästen Aluminiumteilen für die Radaufhängung und Titanschrauben reduziert das Gewicht um weitere 16,9 Kilogramm. Hinzu kommen adaptive Bilstein-Dämpfer, ein starr mit der Karosserie verbundener Hinterachsträger sowie eigens abgestimmte Pirelli-Reifen. Sensoren in den Pneus liefern Echtzeitdaten an ABS, ESP und Traktionskontrolle.
Optisch schlägt der 4,83 Meter lange Valen mit schmalen, tief liegenden Scheinwerfern, großen Entlüftungsöffnungen und stark ausgeformten Flanken einen eigenständigen Weg ein. Am Heck ersetzen eine große Klappe und ein durchgehendes Leuchtenband die klassische Heckscheibe. Der Kofferraum des Zweisitzers fasst 170 Liter. Vier teils ventilgesteuerte Endrohre der Titan-Abgasanlage sorgen für optische und akustische Präsenz.
Im Innenraum setzt Aston Martin unter anderem auf einen schlanken, zum Fahrer geneigten Mitteltunnel mit 3D-gedruckten Bauteilen. Zur Wahl stehen komfortorientierte Sportsitze und leichte Carbon-Schalen. Leder, Alcantara sowie zahlreiche Farben und Materialkombinationen ermöglichen eine weitreichende Individualisierung über das hauseigene Q-Atelier.
Dieser Artikel entstand in Kooperation mit SPS Spot Press Services.