Sanddornmarmelade mit Orange und Zimt: gelber Vitaminboost zum Frühstück

Vitaminboost beim Frühstück: Sanddornmarmelade einfach selber machen

Stand: 03.10.2026, 14:00 Uhr

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Sanddornmarmelade ist säuerlich und enthält Vitamine.

Sanddornmarmelade schmeckt säuerlich und enthält viel Vitamin C. © IMAGO / Pond5 Images/africa_images

Wer noch vitaminreicher frühstücken, oder etwas Neues ausprobieren will, sollte die Sanddornmarmelade ausprobieren. Das vollständige Rezept.

Wenn draußen die Luft kalt ist und überall geschnieft wird, kommt Farbe auf den Frühstückstisch: leuchtend orange Sanddornmarmelade, frisch aufs warme Brot gestrichen. Sanddorn hat je nach Sorte und Standort vom Spätsommer bis in den Oktober Saison. Im Oktober sind vielerorts noch reife Beeren erhältlich, die sich direkt einkochen lassen, um die Vitamine für die kälteren Monate zu bewahren.

Die Beeren bringen von Natur aus eine intensive Säure mit. Davor müssen Sie sich jedoch nicht scheuen, denn mit der richtigen Kombination aus Zutaten und einem cleveren Rezept entsteht aus den gesunden Beeren eine echte Delikatesse für einen saisonalen Vitaminboost.

Was Sanddorn in die Herbstküche bringt

Sanddornbeeren enthalten besonders viel Vitamin C und Carotinoide. Dazu kommen weitere Pflanzenstoffe. Wie hoch der Gehalt ausfällt, hängt unter anderem von Sorte und Reife ab. Die Beeren schmecken frisch deutlich säuerlicher, als man es von vielen Marmeladen kennt. Genau diese intensive Note macht den Aufstrich so markant.

Beim Kochen geht allerdings ein Teil des hitzeempfindlichen Vitamin C verloren. Roh oder zum Beispiel als Saft, wenn auch extrem sauer, ist der Sanddorn also am gesündesten. Als Heilmittel oder Ersatz für eine ausgewogene Ernährung dient der Sanddorn nicht. Dafür schmeckt die Marmelade mit dem richtigen Rezept am Frühstückstisch umso besser.

Tipps für die Zubereitung der Sanddornmarmelade

Tiefgekühlte Früchte geben mehr Wasser ab, achten Sie also darauf, sie nach dem Auftauen gut abtropfen zu lassen. Während Sie Beeren und Saft gemeinsam erhitzen, sollten Sie immer wieder im Topf nachsehen, ob die Beeren schon aufgeplatzt sind. Ist der Sanddorn weich und gibt sein Fruchtfleisch ab, können Sie den Topf vom Herd nehmen.

Streichen Sie die Fruchtmasse anschließend durch ein feines Sieb, damit Kerne und Schalen zurückbleiben. Wer keine glatte Marmelade möchte, kann diesen Schritt überspringen. Wiegen Sie das Fruchtmus erst nach dem Passieren, wenn die Schalen und Kerne weg sind, damit Sie die passende Menge Gelierzucker abmessen können.

Die saisonale Marmelade ergibt auch ein gutes Mitbringsel für Freunde und Verwandte.

Serviertipp: Auf geröstetem Brot schmeckt die Sanddornmarmelade besonders gut. Ein Löffel im Naturjoghurt oder im Porridge sorgt für einen fruchtig-herben Akzent.

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