Schleswig-Holstein
Nach einem gefährlichen Vorfall auf der A23 ermittelt die Polizei gegen einen 54-Jährigen aus Glückstadt. Zugleich suchen die Beamten den Fahrer eines schwarzen VW-SUV.
Ein Kia fährt in Schlangenlinien über die A23, bremst immer wieder stark – und soll einen schwarzen VW-SUV zu einem gefährlichen Ausweichmanöver gezwungen haben. Jetzt werden der SUV-Fahrer und weitere mögliche Geschädigte gesucht.
Am späten Donnerstagabend meldeten Zeugen gegen 23 Uhr einen Kia-Fahrer, der auf der A23 zwischen Pinneberg-Nord und Itzehoe-Süd in Richtung Norden unterwegs war. Der Wagen sei in deutlichen Schlangenlinien gefahren. Zudem soll der Fahrer immer wieder stark gebremst haben, sodass auch nachfolgende Autofahrer abbremsen mussten.
A23 bei Itzehoe: VW-SUV muss ausweichen
Zwischen den Anschlussstellen Lägerdorf und Itzehoe-Süd kam es laut Polizei beinahe zum Unfall. Der Kia soll nach links auf den Überholfahrstreifen geraten sein. Ein nachfolgender schwarzer VW-SUV musste demnach stark bremsen und ausweichen. Der Wagen fuhr laut Zeugenaussagen gerade noch zwischen dem Kia und der Mittelschutzplanke hindurch.
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Später verließ der Kia-Fahrer die Autobahn bei Itzehoe und fuhr anschließend wieder in Richtung Süden auf die A23. Eine Streife des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Elmshorn nahm den Wagen auf Höhe Lägerdorf auf und lotste ihn an der Anschlussstelle Hohenfelde von der Autobahn.
Polizei stellt Autoschlüssel des Kia-Fahrers sicher
Bei der Kontrolle des 54-jährigen Fahrers aus Glückstadt fanden die Beamten keine Hinweise auf Alkohol- oder Betäubungsmittelkonsum. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der Mann jedoch deutlich übermüdet und dadurch fahruntüchtig.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Itzehoe wurde ihm die Weiterfahrt untersagt, die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Gegen den 54-Jährigen läuft ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs. In diesem soll auch über eine mögliche Einziehung der Fahrerlaubnis entschieden werden.
Die Polizei sucht nun insbesondere die Fahrerin oder den Fahrer des schwarzen VW-SUV, bei dem es sich um einen Touareg, Tiguan oder T-Roc gehandelt haben könnte. Auch weitere mögliche Geschädigte sollen sich unter Tel. 04121 40920 oder per E-Mail an [email protected] bei der Polizei melden. (mp)