Stand: 15.08.2026, 07:00 Uhr
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Offiziell ist der Adel in Deutschland abgeschafft. Doch bis heute gibt es auch hierzulande Menschen, die Titel wie „Gräfin“ oder „Freiherr“ in ihrem Namen führen. Was bedeutet das heute wirklich? Und warum ist der Zusatz manchen so wichtig? Die Reporterin Carolin Gräfin von der Groeben forscht nach.
Auch wenn Monarchie und Adelsstand in Deutschland seit 1919 abgeschafft ist, fasziniert das Leben von Gräfinnen und Freiherren auch hierzulande bis heute. Im Frühjahr erst blickte Jochen Breyer fürs ZDF in „Die geheime Welt des Adels“. Nun verfolgt die Reporterin Carolin von der Groeben für das Erste einen ähnlichen Ansatz. Für ihre Reportage „Y-History: Lang lebe der Adel?!“ besucht die 31-jährige Tochter der Moderatorin Ulrike von der Groeben und Schwester des Schauspielers Max von der Groeben, die selbst eine Gräfin ist, andere Nachfahren deutscher Adelsgeschlechter.

Caspar Freiherr von Gumppenberg etwa hat sein zu Hause auf Schloss Peuerbach 2025 für Besucher geöffnet. In der Reportage berichtet er von seinem Alltag. Im Gespräch mit Historiker Leonhard Horowski sowie anhand historischer Filmaufnahmen erfährt von der Groeben mehr über die Bedeutung des Adelsstands. Außerdem lernt sie von Clemens Graf von Hoyos, dem Leiter der „Knigge-Akademie“, was stilvolles Auftreten, gesellschaftliche Zugehörigkeit und adelige Traditionen bis heute verbindet. Maximilian Michael Prinz von Anhalt wiederum erklärt, warum er sich als Erwachsener adoptieren ließ, um einen Adelstitel tragen zu dürfen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit teleschau.)