Stand: 20.10.2026, 14:11 Uhr
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Wegen anhaltenden Ostwinds herrscht extremes Niedrigwasser im Wattenmeer. Der Fährverkehr nach Juist und Wangerooge ist massiv gestört. Urlauber brauchen Geduld.
Juist – Und schon wieder sorgt das Wetter für Aufsehen, diesmal sind allerdings keine Unwetter Schuld. Stattdessen ist es der kräftige Ostwind, der in den kalten Jahreszeiten im Wattenmeer allerdings nicht ungewöhnlich ist. Der Wind drückt das Wasser von der Küste weg, Niedrigwasser ist die Folge. Fähren können dann nicht oder nur eingeschränkt fahren. Aktuell werden dadurch die Fährverbindungen tagelang beeinträchtigt.
Planmäßiger Fährverkehr wird am Mittwoch wieder aufgenommen
Betroffen sind aktuell die Fährverbindungen zur Ostfriesen-Insel Juist in der Nordsee. Erst am Mittwoch, 21. Oktober 2026, werde wieder der planmäßige Verkehr aufgenommen, teilte die Betreibergesellschaft mit. Auch bei der Schnellfähre „Inselexpress“ war es bereits am Montag und auch am Dienstag zu Änderungen im Fahrplan gekommen. Reisende sollten vorab die aktuellen Abfahrtszeiten online prüfen.
Zwischen der Insel Wangerooge und Harlesiel am Festland kann es ebenfalls noch bis Mittwoch zu Ausfällen von Fährverbindungen kommen, teilte die Deutsche Bahn online mit, die den Fährverkehr mit einer Tochterfirma betreibt.
Auch im Fährverkehr zur Insel Spiekeroog kommt es noch bis Dienstag zu Änderungen im Fahrplan. Laut der Nordseebad Spiekeroog GmbH, die den Fährverkehr von und zur Insel Spiekeroog betreibt, werden wegen des Niedrigwassers sowie einer Reparatur an der Schnellfähre „WattnExpress“ Fahrten zusammengelegt. In anderen Regionen können Einwohner und Urlauber jedoch aufatmen, von den Inseln Norderney, Borkum, Baltrum und Langeoog wurden keine Einschränkungen im Fährverkehr gemeldet.
Süden Europas kämpft währenddessen mit Unwettern
Niedrigwasser macht auch dem Rhein bereits seit Monaten zu schaffen, hier liegt es allerdings am tatsächlich fehlenden Wasser. Auch im Herbst hat sich die Situation noch nicht entspannt. In den südlichen Regionen sorgen währenddessen Unwetter aktuell für Aufsehen. So manche Region in Spanien kämpft beispielsweise mit Überschwemmungen. Auch in Italien muss mit anhaltendem Regen gerechnet werden.