Wiesn-Wache in München: Krause und Zurek verteilen Herzen an registrierte Ersthelfer

Stand: 23.09.2026, 13:33 Uhr

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Oberbürgermeister Dominik Krause mit Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek vor der Wies- nwache mit den Wiesn-Herzen, die an registrierte Ersthelfer, hier von der Aicher Ambulanz Union, verteilt wurden.

Oberbürgermeister Dominik Krause mit Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek vor der Wies- nwache mit den Wiesn-Herzen, die an registrierte Ersthelfer, hier von der Aicher Ambulanz Union, verteilt wurden. © Michael Nagy/Presseamt

OB Krause und Gesundheitsreferentin Zurek ehren Ersthelfer in München mit Wiesn-Herzen für ihren Einsatz.

Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt – Der Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) hat in der Wiesn-Wache gemeinsam mit der Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek Wiesn-Herzen an registrierte Ersthelfer der Initiative „München rettet Leben“ verteilt, teilt die Stadt München mit. Krause ist Schirmherr der Initiative, die seit fünf Jahren eine Smartphone-App zur Alarmierung von Ersthelfern bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand bereitstellt. Geschulte Helfer werden so noch vor dem Eintreffen des Rettungswagens vor Ort alarmiert, um sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen zu beginnen.

In der Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt bedanken sich Krause und Zurek mit Wiesn-Herzen bei Ersthelfern

Als Ersthelfer können sich Personen mit fundierten Kenntnissen in Erster Hilfe oder regelmäßigen Schulungen in Herz-Lungen-Wiederbelebung registrieren. Dazu zählen etwa Rettungsdienstmitarbeiter, Ärzte, Krankenpfleger oder Studierende der Humanmedizin. Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek rief weitere mögliche Ersthelfer zur Registrierung auf: „Wenn Sie zu dem Personenkreis möglicher Ersthelfer gehören und sich noch nicht für ‚München rettet leben‘ registriert haben, vielleicht noch unentschlossen sind, bitte unterstützen Sie uns!“ Die meisten Ersthelfer würden von zu Hause aus zu Notfällen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft alarmiert und helfen damit direkt in ihrem eigenen Wohnumfeld.

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Kurze Reaktionszeiten entscheiden über Leben und Tod

Der Oberbürgermeister Dominik Krause betonte die Bedeutung schneller Wiederbelebungsmaßnahmen für das Überleben von Betroffenen. Die Eintreffzeiten des Rettungsdienstes in München seien im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland bereits sehr kurz und ließen sich vermutlich kaum weiter verkürzen, erklärte Krause. Deshalb sei es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen bei „München rettet Leben“ registrieren, um im Ernstfall in ihrer unmittelbaren Umgebung schnell helfen zu können. Mehr als 2.750 Bürger seien der Initiative bereits beigetreten, für deren Einsatz sich Krause ausdrücklich bedankte.

Arbeitskreis Notfallmedizin organisiert die Verteilaktion

Der Arbeitskreis Notfallmedizin und Rettungswesen e.V. hat die Aktion als Kooperationspartner von „München rettet Leben“ veranlasst. Die Initiative ruft weiterhin dazu auf, sich als Ersthelfer zu registrieren, um im Notfall schnelle Hilfe leisten zu können. (Quelle: Landeshauptstadt München)