WM-Liveblog
Stand: 19.07.2026 • 01:30 Uhr
Alle News, kuriosen Geschichten und Eindrücke von vor Ort rund um die WM 2026 im Liveblog.
02:13 Uhr
Die individuellen WM-Awards und ihre Favoriten
Heute Abend geht es im Finale zwischen Spanien und Argentinien um den größten Preis im Weltfußball. Neben dem WM-Pokal vergibt die FIFA aber noch eine ganze Reihe an Einzelauszeichnungen ‒ vom Goldenen Ball bis zum Tor des Turniers. Ein Überblick über die wichtigsten Preise und ihre Favoriten:
01:09 Uhr
Bellingham schreibt englische WM-Geschichte
Mit seinem Treffer zum 6:4-Endstand im Spiel um Platz drei gegen Frankreich hat sich Jude Bellingham in den WM-Geschichtsbüchern verewigt. Er ist der erste englische Spieler, dem sieben Treffer bei einer Endrunde gelangen. Zuvor hatte er diesen Rekord mit Harry Kane und Gary Lineker geteilt, nun gehört er dem Star von Real Madrid ganz allein - mindestens bis zur nächsten WM.
00:27 Uhr
Mbappé legt im WM-Torrekord vor
Kylian Mbappé ist in der ewigen WM-Torjägerliste an Lionel Messi vorbeigezogen. Der Kapitän der Équipe Tricolore erzielte im Spiel um Platz drei gegen England die Treffer zum 1:4 und 3:4 und hat jetzt mit 22 WM-Toren eins mehr als Argentiniens Superstar.
Im laufenden Turnier war es sein neunter und zehnter Treffer, damit übernahm er die alleine Führung in der Torjägerliste vor Messi (acht). Messi könnte morgen im Endspiel gegen Spanien wieder alleine die Spitze in der ewigen Liste sowie im Rennen um den "Goldenen Schuh" bei der aktuellen WM übernehmen.
18.07.2026 • 23:51 Uhr
Appellierte Deschamps erfolglos an die Moral seiner Spieler?
Didier Deschamps hat sich seinen Abschied von der französischen Nationalmannschaft sicher anders vorgestellt. Nach der ersten Halbzeit im Spiel um Platz 3 gegen England liegt Frankreich schon 4:0 zurück. Anders als die Engländer tritt seine Mannschaft ohne Spannung auf.
Vor dem Spiel hatte Deschamps noch an die Moral seiner Spieler appelliert. "Wir haben die Verpflichtung, alles zu geben und das letzte Ziel zu erreichen. Wir müssen das Spiel respektieren. Es ist eine WM", sagte der 57-Jährige. Kann er in der Halbzeitpause nochmal neuen Siegeswillen entfachen?
18.07.2026 • 22:20 Uhr
Vor dem Anpfiff: Buhrufe gegen England-Trainer Tuchel
Englands Trainer Thomas Tuchel ist vor dem Spiel von den eigenen Fans ausgebuht worden. Als beim Verlesen der Mannschaftsaufstellung am Ende der Schwabe auf der Anzeigetafel eingeblendet wurde, waren im Miami-Stadion viele Buhrufe und Pfiffe zu hören.
Es ist eine Reaktion auf seine defensiven Wechsel im Halbfinale gegen Argentinien. Viele Fans und Experten machen ihn für das WM-Aus verantwortlich.
21:40 Uhr
Vor WM-Finale: Spanien sagt Abschlusstraining wegen Gewitter ab
Vor dem Spiel hatte Deschamps noch an die Moral seiner Spieler appelliert. "Wir haben die Verpflichtung, alles zu geben und das letzte Ziel zu erreichen. Wir müssen das Spiel respektieren. Es ist eine WM", sagte der 57-Jährige. Kann er in der Halbzeitpause nochmal neuen Siegeswillen entfachen?
Spanien hat wegen eines Gewitters auf das Abschlusstraining vor dem WM-Finale verzichtet und geht ohne letzten Test für den zuletzt angeschlagenen Lamine Yamal ins Endspiel gegen Argentinien. Wie Medien berichteten, entschied Trainer Luis de la Fuente wegen des Wetters im Großraum New York die letzte Einheit abzusagen, statt auf ein Zeitfenster ohne Blitz und Donner zu warten. Argentinien um Superstar Lionel Messi begann das eigene Abschlusstraining mit Verzögerung. Die beiden Mannschaften treffen am Sonntag (21.00 Uhr MESZ, im Audiostream und im Liveticker auf sportschau.de) in East Rutherford aufeinander.
Yamal hatte im Halbfinale gegen Frankreich einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen und laut spanischen Medien am Donnerstag nicht trainiert. De la Fuente sagte in der Pressekonferenz vor dem Finale, der 19-Jährige habe am Freitag mit seinen Kollegen auf dem Platz gestanden, betonte aber auch die Wichtigkeit der für Samstag geplanten letzten Einheit. Diesen Test konnte Spanien Yamal und dem ebenfalls angeschlagenen Pedro Porro, der gegen Frankreich das 2:0 erzielt hatte, nun nicht ermöglichen.
18.07.2026 • 17:52 Uhr
Bei WM-Titel: Cucurella kündigt Rücktritt an
Marc Cucurella hat angekündigt, dass er aus der spanischen Nationalmannschaft zurücktreten wird, sollte Spanien am Sonntag Weltmeister werden. "Wenn wir die Weltmeisterschaft gewinnen, rufe ich Luis (de la Fuente, spanischer Nationaltrainer - Anm. d. Red.) am nächsten Tag an und sage ihm, dass er nicht mehr mit mir rechnen soll, da ich aus der Nationalmannschaft zurücktrete", sagte der 27-Jährige gegenüber dem spanischen Sender Movistar+. "Mit einer Europameisterschaft und einer Weltmeisterschaft könnte ich nichts Besseres erreichen", so Cucurella weiter.
Nach dem Telefonat bei de la Fuente wäre dann auch ein Anruf in einem Tattoo-Studio fällig. Vor dem Turnierstart hatte der Außenverteidiger angekündigt, sich das Gesicht des Nationaltrainers tätowieren zu lassen. Ob er beide Ankündigungen tatsächlich bei einem Sieg über Argentinien auch wahr macht, bleibt abzuwarten
18.07.2026 • 16:07 Uhr
Deutsche Tango-Ikone Nau: "In Argentinien ist die Hölle los"
"Meine liebste Mama, ich werde Geld verdienen. Ich werde ein Maradona, ein Kempes, ein Olguín. Sie werden meine Tore bejubeln, ich werde triumphieren", sang Diego Armando Maradona, als er im Fernsehen "El sueno del pibe" zum Besten gab, ein Tango-Lied, über einen Jungen, der Profi-Fußballer werden möchte. Maradona selbst wurde weit mehr als das. Er wurde ein Volksheld, nachdem Argentinien mit ihm die Weltmeisterschaft 1986 gewonnen hatte.
"Maradona war ein guter Sänger und ein richtig guter Tänzer", sagt eine, die es wissen muss. Die gebürtige Düsseldorferin Nicole Nau zog 1989 nach Buenos Aires und wurde dort eine der besten Tango-Tänzerinnen Argentiniens und sogar auf zwei Briefmarken veröffentlicht. Sie findet: "Der Tango und der Fußball haben viel miteinander zu tun. Die Fußarbeit ist sehr ähnlich."
Nun könnte Lionel Messi den zweiten Weltmeistertitel in seiner Karriere gewinnen. Im Interview mit dem WDR berichtet Nau von dem Ausnahmezustand in ihrer zweiten Heimat: "In Argentinien ist die Hölle los. Die Kinder spielen an jeder Ecke Fußball. Jedes Haus ist dekoriert, es gibt seit drei Tagen keinen Schulunterricht mehr. Das ganze Volk ist aufgeregt und nervös. Die Leute schlafen nicht mehr, beim Ballettunterricht tragen die Mädchen Argentinientrikots." Nau hat auch einen Tipp, wie das Spiel ausgehen wird: "3:1 – natürlich für Argentinien". Messi hätte dann einen WM-Titel mehr als Maradona. Ob er aber genauso schön singen kann, ist aber nicht belegt.
18.07.2026 • 14:42 Uhr
Rudern auf dem Hudson River: Rooney löst Norwegen-Wette ein
Wayne Rooney hat seine Wettschulden eingelöst. Der ehemalige englische Nationalspieler und heutige BBC-Experte hatte sich im Vorfeld des WM-Achtelfinales zwischen Norwegen und Brasilien weit aus dem Fenster gelehnt: "Wenn Norwegen ins Viertelfinale einzieht, rudere ich den River Mersey herunter".
Nachdem Erling Haaland Norwegen mit zwei Toren gegen Brasilien ins Viertelfinale geschossen hatte, wandte er sich an Rooney: "Wayney-Boy, ich hoffe du bist bereit für deinen Ruder-Trip", schickte er in Richtung Rooney, der Wort hielt. Zwar rudertere nicht auf dem englischen River Mersey, sondern auf dem New Yorker Hudson River, doch Haaland dürfte auch diese Hommage an die rudernden norwegischen Fans akzeptieren. Als Unterstützung hatte Rooney seine ehemaligen Teamkollegen Joe Hart und Micah Richards mitgenommen.
Technisch war die Leistung des Trios allenfalls mangelhaft, die Stimmung war hingegen hervorragend. „Es war entspannter, als erwartet“, erklärte Rooney gegenüber dem "Guardian". "Wir sind ein paar Mal aus dem Rhythmus gekommen und Micah hat beinahe meinen Rücken zerstört. Aber es hat Spaß gemacht." Richards gab ihm Recht: "Es hat Spaß gemacht – aber ich würde es nicht nochmal machen."
18.07.2026 • 11:09 Uhr
Spanien auf dem Weg zur goldenen Generation 2.0
Zwischen 2008 und 2012 gewann Spaniens goldene Generation alles, was es zu gewinnen gab. Die aktuelle Generation könnte es ihr gleichtun. Parallelen gibt es, Unterschiede auch. Aber vor allem fehlt eines.
18.07.2026 • 10:39 Uhr
Mexikos Präsidentin besucht WM-Finale nach Trump-Einladung
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum wird auf Einladung von US-Präsident Donald Trump das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Spanien und Argentinien besuchen. Sheinbaum kündigte am Freitag an, für das Endspiel am Sonntag im MetLife Stadium in East Rutherford im US-Bundesstaat New Jersey in die USA zu reisen. Auch Kanadas Premierminister Mark Carney werde dort sein, sagte sie vor Journalisten.
Die mexikanische Präsidentin hatte keines der WM-Spiele in ihrem eigenen Land besucht, obwohl Mexiko das Turnier gemeinsam mit den USA und Kanada ausrichtete. Auch Trump selbst wird unter den mehr als 80.000 Zuschauern erwartet. Für den US-Präsidenten wird es der einzige Besuch bei einem Spiel dieser Weltmeisterschaft sein.
18.07.2026 • 09:52 Uhr
Infantino: "FIFA ist der offizielle Glücksversorger der Menschheit"
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die Bühne im Trump Tower vor dem WM-Finale für eine Lobrede auf US-Präsident Donald Trump genutzt. "Dies war und ist nicht nur die großartigste Weltmeisterschaft aller Zeiten. Es ist das großartigste menschliche, soziale und kulturelle Ereignis, das die Menschheit je erlebt und gesehen hat", sagte Infantino und wandte sich an Trump, der zwar "keine Komplimente" brauche, "aber diese Weltmeisterschaft wäre ohne Sie nicht so ein unglaublicher Erfolg gewesen.“ Der FIFA-Präsident erklärte weiter: "Diese WM hat alle Erwartungen übertroffen. Der amerikanische Traum wurde Realität. Wir haben die Welt vereinigt in Amerika." Die FIFA, fügte er an, "ist der offizielle Glücksversorger der Menschheit".
Trump selbst schwärmte von der WM: "Dies war das erfolgreichste Sportereignis, vielleicht sogar der Weltgeschichte. Ich dachte, wir seien kein Fußball-Land. Es stellte sich heraus, dass wir eines sind. Ich glaube, das wird so bleiben."
18.07.2026 • 09:29 Uhr
Spiel um Platz drei - viel Historie, wenig Bedeutung
Das Spiel um Platz drei löst seit jeher die Sinnfrage aus. Dabei hat das Spiel große Momente gehabt und bekommt bei dieser WM einen neuen Namen.
18.07.2026 • 09:13 Uhr
Yamal fit für das WM-Finale
Im Halbfinale gegen Frankreich erhielt Lamine Yamal noch einen schmerzhaften Schlag auf den Oberschenkel, für das Endspiel soll Spaniens Topstar laut Trainer Luis de la Fuente aber topfit sein. "Das war schmerzhaft für ihn, aus Vorsicht haben wir ihm Minuten zur Erholung gegeben. Es geht ihm gut heute, er hat mit der Mannschaft trainiert und er ist in optimaler Form", sagte de la Fuente vor dem Finale. Yamal war im Halbfinale gegen Frankreich im Strafraum gefoult worden und hatte so den Elfmeter zur 1:0-Führung für Spanien ermöglicht. (Hier geht es zur kuriosen Geschichte um das Babyfoto von Yamal und Lionel Messi)
18.07.2026 • 08:28 Uhr
Jetzt kritisiert auch noch Trump Thomas Tuchel
Selbst Donald Trump hat sich in die Liste der Kritiker von Thomas Tuchels Taktik im verlorenen WM-Halbfinale Englands eingereiht. Der US-Präsident schwärmte beim FIFA-Empfang in New York über Bayern-Stürmer Harry Kane - und wunderte sich über dessen Rolle beim 1:2 gegen Argentinien. "Sie haben geführt und dann ihren besten Spieler in die Defensive gestellt", sagte Trump an der Seite von FIFA-Chef Gianni Infantino.
Tuchel steht in England massiv in der öffentlichen Kritik von Medien und Experten. Ihm wird vorgeworfen, nach der Führung für England das Team zu weit zurückgezogen und nur noch auf Verteidigung gesetzt zu haben. "Was weiß ich schon vom Coachen? Aber das war etwas ungewöhnlich", sagte Trump und meinte mit Blick auf Kane: "Ich denke, dass sie vielleicht einen Fehler gemacht haben, als sie ihn zu einem Defensivspieler gemacht haben."
18.07.2026 • 02:45 Uhr
Wegen Spiel im Iran: Capdevila darf nicht zum WM-Finale
Dem ehemaligen spanischen Nationalspieler Joan Capdevila wurde die Einreise in die USA verweigert. Der Weltmeister von 2010 wollte gemeinsam mit seinen früheren Teamkollegen von damals und seinen Kindern am Sonntag das Finale zwischen Spanien und Argentinien live im Stadion sehen.
Der ESTA-Antrag des ehemaligen Außenverteidigers, der für eine Einreise in die USA notwendig ist, wurde abgelehnt. Wie der 48-Jährige bei der Sendung: "El Partidazo de COPE" erklärte, war der Grund für den abgelehnten Antrag ein Länderspiel: "Sie haben mich abgelehnt, weil ich vor zehn Jahren wegen eines Spiels in den Iran gereist bin." In seiner Verzweiflung wandte sich Capdevila auf "X" an US-Präsident Donald Trump: "Ich brauche Hilfe, Donald Trump!"
18.07.2026 • 02:42 Uhr
Argentinien-Torwart Martínez: Hand schmerzt jeden Tag
Argentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez kämpft auch kurz vor dem Finale der Fußball-WM noch mit den Folgen einer Verletzung an der rechten Hand. "Meine Hand tut immer noch jeden Tag weh", sagte der 33-Jährige vor der Partie gegen Europameister Spanien am Sonntag (21.00 Uhr MESZ, im Audiostream und im Liveticker auf sportschau.de) in East Rutherford vor den Toren von New York.
Martínez hatte sich am 20. Mai vor dem Europa-League-Finale in Istanbul beim Aufwärmen verletzt. Er brach sich den Ringfinger an der rechten Hand. Dennoch gewann er mit dem englischen Club Aston Villa anschließend 3:0 gegen den Bundesligisten SC Freiburg. Jeder Spezialist, mit dem er gesprochen hat, habe ihm gesagt, dass eine Operation nötig sei. Er habe sich aber dazu entschieden, sie hinauszuzögern, berichtete Martínez. Es habe ihn geplagt, weil er es liebe, zu trainieren, erklärte der Routinier weiter. Seit dem WM-Achtelfinale könne er wieder normal trainieren und fühle sich viel besser. Martínez war bereits 2022 Stammkeeper der Argentinier, als sie in Katar zum dritten Mal Weltmeister wurden. Nun wollen sie Titel Nummer vier.
Auf der Pressekonferenz vor dem Finale hielt er einen Appell an seine Mannschaft: "Genießt es. Im Profifußball ist es sehr schwer den Moment zu genießen und zu sehen wo man gerade ist", erklärte der 33-Jährige. "Manchmal kommen mir die Tränen, wenn ich daran denke, was wir alles erreicht haben."
18.07.2026 • 01:19 Uhr
Rodri - "Gezeigt, dass wir große Rivalen schlagen können"
Spaniens Spielmacher Rodri warnt vor dem WM-Finale davor, Argentinien auf Lionel Messi zu reduzieren. "Für mich ist er der beste Spieler aller Zeiten. Er hat seine Nationalmannschaft angeführt, aber Argentinien ist viel mehr als nur Messi", sagte der Mittelfeldspieler von Manchester City. Seiner Meinung nach treffen am Sonntag (21.00 Uhr MESZ, im Audiostream und im Liveticker auf sportschau.de) die beiden Mannschaften aufeinander, "die als Team am besten zusammenspielen". Von den argentinischen Spielern wollen er und seine Mannschaftskollegen sich "nicht provozieren lassen".
Das Selbstvertrauen der Spanier ist riesig. Vor allem der imponierende Auftritt im Halbfinale gegen Frankreich (2:0) gibt Rückenwind. "Unser Ziel war es, genau da zu stehen, wo wir jetzt sind", sagte Rodri am Freitagabend bei einer Pressekonferenz in Manhattan vor Hunderten Journalisten: "Wir wollten die Weltmeisterschaft gewinnen, und wir wissen, dass wir es können. Wir haben gezeigt, dass wir große Rivalen schlagen können, und jetzt stehen wir vor dem bisher härtesten Gegner. Es wird der perfekte Test sein, um zu sehen, ob wir den WM-Pokal wirklich holen können. Wir müssen mehr Siegeswillen als Angst vor einer Niederlage haben."
17.07.2026 • 22:38 Uhr
Deschamps: Nationalmannschaft "das Schönste, was mir passiert ist"
Didier Deschamps hat sich angesichts seines Abschieds als Nationaltrainer Frankreichs emotional bewegt gezeigt. "Es ist das Schönste, was mir passiert ist. Es hat 25 Jahre meines Lebens eingenommen, und das prägt einen. Es bleiben unvergessliche Erinnerungen", sagte der 57-Jährige rückblickend auf seine Verbandskarriere als Spieler und Coach vor dem Spiel um Platz drei gegen England. Das Duell mit den Three Lions am Samstag (21.00 Uhr MESZ) in Miami wird Deschamps' letzter Auftritt als Trainer für die Équipe Tricolore. "Ich weiß, dass morgen der Vorhang fällt. Hier wird niemand weinen, aber die französische Nationalmannschaft wird mir fehlen", sagte Deschamps: "Ich hatte das Privileg, 14 Jahre lang magische, aber auch schwierige Momente zu erleben."
Nun möchte der 57-Jährige seine Ägide mit einem Sieg beenden - auch wenn seine Mannschaft nach dem bitteren 0:2 im WM-Halbfinale gegen Spanien nach eigenen Worten nicht mehr Lust auf dieses Spiel habe als die Engländer. "Wenn man für Frankreich spielt, hat man Pflichten. Wir werden alles tun, damit dieses Spiel gut verläuft", erklärte Deschamps. Als Spieler und Trainer war Deschamps mit Frankreich Weltmeister geworden. Zeit seiner aktiven Karriere stemmte er bei der Heim-WM 1998 die Trophäe als Kapitän in den Nachthimmel von Paris. Zwanzig Jahre später führte er Les Bleus bei der WM in Russland zum Titel. Sein Nachfolger soll dem Vernehmen nach mit Zinedine Zidane so gut wie feststehen.
17.07.2026 • 22:38 Uhr
Bericht: Mehr als 200 Unterstützerschreiben - Infantino vor Wiederwahl?
Im Gegensatz zum Deutschen Fußball-Bund hat sich eine überwältigende Mehrheit der FIFA-Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl von Gianni Infantino ausgesprochen. Der amtierende Präsident des Weltverbands habe trotz des Wirbels um die aufgehobene Rot-Sperre für US-Profi Folarin Balogun die formale Unterstützung von mehr als 200 Ländern erhalten, berichtete der "Guardian". Demnach habe nur eine Handvoll der 211 Verbände kein Unterstützungsschreiben unterschrieben. Die Größenordnung deckt sich mit Informationen der Deutschen Presse-Agentur.
17.07.2026 • 19:45 Uhr
Manzambi wechselt aus Freiburg zu Aston Villa
Der Wechsel des Schweizer WM-Teilnehmers Johan Manzambi vom SC Freiburg zu Europa-League-Sieger Aston Villa ist perfekt. Beide Klubs bestätigten am Freitag den Transfer. Laut englischen Medien erhalten die Breisgauer inklusive möglicher Boni knapp 70 Millionen Euro, dies bedeutet eine Rekordablöse für den Bundesligisten.
Manzambi brachte es bei der WM-Endrunde auf drei Tore und zwei Vorlagen. Im Achtelfinale gegen Kolumbien (4:3 im Elfmeterschießen) und beim Aus im Viertelfinale gegen Titelverteidiger Argentinien (1:3 nach Verlängerung) fehlte der 20-Jährige den Eidgenossen wegen einer Knieprellung.
17.07.2026 • 18:11 Uhr
"Super-Bowl-Kopie": Blatter schießt gegen die FIFA
Der langjährige FIFA-Präsident Joseph "Sepp" Blatter hat erneut Kritik am Fußball-Weltverband geübt. Diesmal missfällt dem 90-Jährigen, der schon mehrfach gegen den aktuellen Amtsinhaber Gianni Infantino ausgeteilt hatte, die Halbzeitshow am Sonntag im Finale zwischen Argentinien und Spanien. "Die Trinkpausen waren erst der Anfang. Am Sonntag erwartet uns im WM-Finale der Höhepunkt des Turniers - die längste Halbzeitpause der Fußballgeschichte. Das WM-Finale als Kopie des Super Bowls. Quo vadis, FIFA?", schrieb Blatter in Englisch auf X.
Erstmals in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft wird es am Sonntag vor Beginn des zweiten Abschnitts eine Halbzeitshow geben, in der Madonna, Shakira und die K-Pop-Band BTS die Zuschauer musikalisch unterhalten werden. Die Gesangseinlagen sollen elf Minuten dauern. Hinzu kommen jeweils sechs Minuten für den Auf- und Abbau sowie die Zeit für die Bewässerung des Rasens. Die Pause dürfte daher rund 25 statt der üblichen 15 Minuten dauern.
17.07.2026 • 13:18 Uhr