Wohnkosten in Hameln-Pyrmont: So entwickeln sich die Mieten im Landkreis

Stand: 06.09.2026, 21:00 Uhr

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Wohnkosten in Hameln-Pyrmont: So entwickeln sich die Mieten im Landkreis

Die Mietpreise im Landkreis Hameln-Pyrmont sind zwischen 2010 und 2025 gestiegen. (Symbolbild) © Daniel Bockwoldt/dpa

Die Mietentwicklung im Landkreis Hameln-Pyrmont zeigt einen deutlichen Aufwärtstrend. Aktuelle Zahlen offenbaren die Veränderungen seit 2010.

Hameln-Pyrmont – Die Wohnkosten in Niedersachsen sind angestiegen. Dies belegen aktuelle Zahlen einer Sonderauswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Auch im Landkreis Hameln-Pyrmont zeigt sich diese Entwicklung. Von 2010 bis 2025 sind die Mietpreise kontinuierlich in die Höhe geklettert.

Im Jahr 2010 lag die Miete im Landkreis bei 4,65 Euro pro Quadratmeter. Fünf Jahre später, 2015, waren es bereits 5,00 Euro. Im Jahr 2020 betrug die durchschnittliche Miete 5,87 Euro pro Quadratmeter. Bis 2025 ist der Wert auf 7,71 Euro pro Quadratmeter angewachsen. Die jährliche Mietentwicklung zwischen 2010 und 2020 lag bei 2,4 Prozent. Zwischen 2015 und 2025 betrug sie 4,4 Prozent. Der Landkreis liegt damit genau im Landesdurchschnitt.

Mietkosten auf 7,71 Euro pro Quadratmeter gestiegen: Die Entwicklung in Hameln-Pyrmont

Doch wie sehen die absoluten Zahlen im Niedersachsen-Vergleich aus? Die höchsten Angebotsmieten in Niedersachsen weist der Landkreis Harburg auf. Dort betrug die durchschnittliche Nettokaltmiete bei Erst- und Wiedervermietungen 12,31 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2025. Ebenfalls im oberen Preissegment bewegten sich die Stadt Oldenburg mit 11,68 Euro sowie der Landkreis Lüneburg mit 11,53 Euro pro Quadratmeter.

Wesentlich niedrigere Werte zeigen sich in anderen Regionen des Bundeslandes. Den günstigsten Quadratmeterpreis verzeichnete die Stadt Salzgitter mit 6,49 Euro nettokalt. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg lagen die Angebotsmieten bei 6,77 Euro pro Quadratmeter. Der Landkreis Holzminden wies einen Wert von 6,79 Euro pro Quadratmeter auf.

Hohe und niedrige Mietpreise in Niedersachsen: Übersicht über Landkreise, Städte und Regionen

Teure Erst- und Wiedervermietungsmieten (pro qm² 2025)Günstige Erst- und Wiedervermietungsmieten (pro qm² 2025)
12,31 Euro (Landkreis Harburg)6,49 Euro (Stadt Salzgitter)
11,68 Euro (Stadt Oldenburg)6,77 Euro (Landkreis Lüchow-Dannenberg)
11,53 Euro (Landkreis Lüneburg)6,79 Euro (Landkreis Holzminden)
10,96 Euro (Landkreis Stade)6,94 Euro (Stadt Wilhelmshaven)
10,78 Euro (Region Hannover)7,03 Euro (Landkreis Northeim)
10,72 Euro (Landkreis Ammerland)7,17 Euro (Landkreis Goslar)
10,67 Euro (Stadt Osnabrück)7,33 Euro (Landkreis Helmstedt)
10,51 Euro (Grafschaft Bentheim)7,71 Euro (Landkreis Hameln-Pyrmont)
10,22 Euro (Stadt Braunschweig)7,86 Euro (Landkreis Wesermarsch)
10,17 Euro (Landkreis Verden)8,03 Euro (Stadt Emden)

Datenbasis: Sonderauswertungen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und die Datenbanken der IDN ImmoDaten GmbH.

Datengrundlage: Erfasst wurden Wohnungen mit 30 bis 130 Quadratmetern Wohnfläche

Als Grundlage für die Angebotsmieten dienten Inserate von Bestands- und Neubauwohnungen aus dem Internet. Berücksichtigt wurden Angebote von Immobilienportalen sowie Anzeigen aus Zeitungen. Um eine einheitliche Auswertung auf Kreisebene zu ermöglichen, flossen nur bestimmte Wohnungen in die Statistik ein: unmöblierte Objekte zwischen 30 und 130 Quadratmetern mit mittlerer Ausstattung. Die angegebenen Werte zeigen die Nettokaltmiete ohne Neben- und Heizkosten.

Die Datenbasis stammt von der IDN ImmoDaten GmbH. Dort werden Inserate von mehr als 120 Immobilienportalen und Zeitungen zusammengeführt. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung nimmt eine Auswertung dieser Informationen vor und ermittelt daraus die durchschnittlichen Angebotsmieten.