Transferbudget von 80 Millionen: Zwei DFB-Juwelen nach Verletzungsschock wohl auf PSG-Wunschliste

Stand: 26.10.2026, 13:04 Uhr

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Nach der Verletzung von Khvicha Kvaratskhelia erwägt Paris Saint-Germain, im Winter einen Ersatz zu verpflichten. Zwei DFB-Juwelen rücken in den Fokus.

Paris – Mit dem Kreuzbandriss von Khvicha Kvaratskhelia geht in dem Starensemble von Paris Saint-Germain eine Lücke auf, die es eventuell in der kommenden Transferperiode zu schließen gilt. Die Suche nach einem potenziellen Ersatz hat laut dem vereinsnahen Portal PSG Inside Actus bereits begonnen. Demnach gebe es bereits eine Liste mit Spielern, die für einen Winter-Transfer infrage kämen.

Luis Enrique hat wohl zwei DFB-Juwelen auf dem Zettel.

Luis Enrique hat wohl zwei DFB-Juwelen auf dem Zettel. © picture alliance/dpa | Tom Weller

Darauf sollen sich mit Said El Mala und Paris Brunner auch zwei deutsche Spieler befinden. Letzterer sorgt derzeit bei der AS Monaco für Wirbel und hat seine Qualitäten bereits im direkten Duell mit PSG unter Beweis gestellt. Beim 2:1-Sieg der Monegassen Anfang September blieb Brunner zwar zur Abwechslung ohne Treffer, konnte die Verantwortlichen aber offenbar dennoch von sich überzeugen – angesichts seiner starken Torquote kein Wunder.

El Mala und Brunner wohl auf Wunschliste von Paris Saint-Germain

Nach zehn Pflichtspielen in der laufenden Saison steht der ehemalige Dortmunder bereits bei acht Treffern und einem Assist. Damit hat er sich unlängst ins Blickfeld von Jürgen Klopp gebracht. Der Bundestrainer betonte, dass er Brunner auf dem Zettel hat. Brunner zeigte sich gelassen und erklärte, dass er in Monaco weiterhin Leistung bringen wolle. Einem möglichen Debüt in der deutschen A-Nationalmannschaft blickt er entspannt entgegen.

El Mala hingegen durfte bereits unter Klopp im DFB-Team debütieren, zieht hinsichtlich der Leistungen in der aktuellen Saison im direkten Vergleich mit Brunner aber klar den Kürzeren. Der Shootingstar der vergangenen Spielzeit war beim 1. FC Köln erst zweimal selbst erfolgreich und hinkt den Erwartungen, die er mit seinen Leistungen im letzten Jahr selbst geschürt hat, noch hinterher.

Gut möglich, dass das Transferdrama um seine Person bei dem 20-Jährigen noch nachwirkt. Im Sommer buhlte Borussia Dortmund in einem wochenlangen Poker um El Mala, konnte sich mit dem Effzeh aber nicht auf eine Ablöse einigen. Am Ende verlängerte der Offensivspieler seinen Vertrag in der Domstadt und erhielt die Rückennummer zehn. Köln forderte damals 50 Millionen Euro Sockelablöse vom BVB. PSG soll für den Kvaratskhelia-Ersatz angeblich ein Budget von 80 Millionen Euro haben.

In dieser Hinsicht würden sich die Vereine also sicherlich einig werden. Dennoch ist fraglich, ob eines der DFB-Juwelen im Januar den Weg in die französische Hauptstadt finden wird. Einerseits, weil PSG-Trainer Luis Enrique betonte, dass man zwar die Augen nach Verstärkung offenhalte, aber nicht gesichert sei, ob man überhaupt einen externen Ersatz für den Georgier verpflichtet. Und zum anderen, weil die gehandelte Wunschliste mit weiteren namhaften Stars gespickt ist.

So sollen auch Nico Williams (Athletic Bilbao), Estevao (FC Chelsea), Alphadjo Cisse (AC Mailand) und Ibrahim Maza (Bayer Leverkusen) das Interesse des amtierenden Champions-League-Siegers geweckt haben. Dass die Wahl am Ende auf Brunner oder El Mala fällt, ist somit keinesfalls sicher, zumal PSG in Mika Godts, Ferran Torres oder Desire Doue genügend Alternativen im Kader hätte, um den Kvaratskhelia-Ausfall intern aufzufangen. (dwe)