10 Minuten Zeit? Dann berechnen Sie jetzt Ihre Rentenlücke

Stand: 23.09.2026, 18:45 Uhr

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Die eigene Rentenlücke zu kennen ist der wichtigste erste Schritt zur Altersvorsorge. Was dafür gebraucht wird: ein Rentenbescheid und zehn Minuten.

Zehn Minuten. Kein Termin beim Berater, kein kompliziertes Formular, keine Vorkenntnisse. Was in diesen zehn Minuten möglich ist: die eigene Rentenlücke berechnen. Die Zahl kennen, die alles andere beim Thema Altersvorsorge bestimmt.

Content-Partnerschaft

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Fortunalista entstanden. Ob die eigene Altersvorsorge wirklich reicht, zeigt der kostenlose Renten-Check von Fortunalista. In wenigen Minuten liefert das Tool eine erste Einschätzung und konkrete Hinweise, wie sich mögliche Lücken schließen lassen. Hier klicken zum kostenlosen Renten-Check.

„Wer die eigene Rentenlücke nicht kennt, plant ins Leere“, sagt Margarethe Honisch, Finanzexpertin und Gründerin von Fortunalista. „Was zehn Minuten zeigen, verändert den Blick auf die eigene Vorsorgesituation grundlegend.“

Symbolbild Ungleichgewicht bei Rentenentwicklung

Rentenlücke berechnen ©  IMAGO / Ralph Peters

Was gebraucht wird

Die jährliche Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung. Was sie zeigt: die voraussichtliche Bruttorente bei Renteneintritt. Was sie nicht zeigt: was davon netto übrig bleibt. Wer keine aktuelle Renteninformation hat: Sie kann online unter rentenversicherung.de angefordert werden.

Schritt 1: Nettorente berechnen (2 Minuten)

Was auf dem Rentenbescheid steht: der Bruttobetrag. Was davon abgezogen wird: Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Steuern. Schnelle Formel: Bruttorente mal 0,82 gleich ungefähre Nettorente. Beispiel: 1.400 Euro Bruttorente mal 0,82 gleich rund 1.148 Euro Nettorente.

Schritt 2: Monatlichen Bedarf im Alter schätzen (3 Minuten)

Was dabei die ehrliche Frage ist: Wie viel wird monatlich gebraucht, um im Alter so zu leben wie heute? Was als Ausgangspunkt gilt: 70 bis 80 Prozent des aktuellen Nettoeinkommens. Wer heute 2.800 Euro netto verdient, plant mit rund 1.960 bis 2.240 Euro monatlichem Bedarf im Alter.

Schritt 3: Die Lücke berechnen (1 Minute)

Monatlicher Bedarf minus voraussichtliche Nettorente gleich Rentenlücke. Beispiel: 2.000 Euro Bedarf minus 1.148 Euro Nettorente gleich 852 Euro monatliche Rentenlücke. Was diese 852 Euro bedeuten: Sie müssen privat geschlossen werden. Jeden Monat. Über den gesamten Rentenbezug.

Schritt 4: Die Aufgabe einschätzen (4 Minuten)

Was 852 Euro monatliche Rentenlücke über zwanzig Jahre Rentenbezug bedeuten: rund 204.480 Euro, die privat aufgebaut werden müssen. Was ein ETF-Sparplan dabei leisten kann: 250 Euro monatlich bei 7 Prozent Rendite über 25 Jahre ergeben rund 202.000 Euro. Was das bedeutet: Die Lücke ist schließbar. Mit einem Sparplan, der heute eingerichtet wird.

Zehn Minuten, eine Zahl, ein Ausgangspunkt. Was dabei die wichtigste Erkenntnis ist: Die Rentenlücke ist keine Katastrophe. Sie ist eine Aufgabe. Wer sie kennt, kann sie angehen.