20. Hörder Sehfest: Kunst an 21 Orten

Anzeige

20. Hörder Sehfest Kunst an 21 Orten

18.09.2026 00:01 Uhr

Mehrere Personen stehen vor einem weißgestrichenen einstöckigen Gebäude mit Flachdach.
Das Atelier Dreisam ist auch wieder mit dabei. Peter Kröker (l.) ist Mitorganisator des Hörder Sehfests.

Rund 50 Kunstschaffende sind am 17. und 18. Oktober dabei.

2 Min Lesezeit

Das Hörder Sehfest feiert Jubiläum: Bei der 20. Ausgabe öffnen am 17. und 18. Oktober rund 50 Kunstschaffende die Türen zu 21 Kunst-Orten in Hörde. Auf einem Flyer, der auch im Kulturladen an der Alfred-trappen-Straße ausliegt, sind alle beteiligten Galerien und Ateliers verzeichnet.

Mit dabei sind bekannte Ateliers, wie Dreisam, Kunstflirt, das Studio Jablunowskij sowie die Ateliers von Christa Bremer, Karla Christoph und Cirtha Krause.

Exklusive Anzeigen aus der Printausgabe

Die Lutherkirche ist schon seit Jahren unterstützend dabei und präsentiert auch diesem Jahr wieder fünf interessante Künstler. Die Herz-Jesu-Kirche bietet den Künstlern zum zweiten Mal ihren Raum an – wahrscheinlich zum letzten Mal, weil die Kirche zum Verkauf steht. Dort stellen sechs Kunstschaffende gemeinsam aus. Markus Schröder wird die Tasten der Kirchenorgel testen.

Begehbare Klangcollage

Hinzu kommen einige Kulturorte in Hörde: Das etablierte Haus Rode präsentiert Werke von Susanne Hartung und Michael Weinand; im Hintergrund findet noch eine begehbare Klangcollage statt. Das Cafe Aufbruch zeigt Arbeiten von Franz-Josef Oberkönig und Linn Schiffmann, die auch ihr Buch über die Hörder Künstlerszene vorstellen wird.

Exklusive Anzeigen aus der Printausgabe

Junge Szene ist auch dabei

Am Schildplatz versucht sich die junge Szene mit „der Krähe“ zu etablieren. Dort stellen zwei junge Künstler Fotografien und Malerei aus. Und auch diesmal sind wieder Gastkünstler aus dem Umland dabei: In der Herz-Jesu-Kirche sind erstmals dabei: Volodymyr Kamaltdinov, Jonas Heinevetter und Wieland Schmid, aus Berlin zurückgekehrt nach Hattingen.

Im „Aquarium“ (bekannt als Hörder Bürgersaal) sind Melanie Diederichs und Helena Einhaus neu dabei. Künstlerin Marika Bergmann wird neben ihrer Ausstellung dort noch eine Performance im Bereich Action-Painting anbieten.

Das Bildmotiv auf Flyer, Plakat und Banner stammt von Beate Volkmann, die mit Jutta Kamm seit zwei Jahren noch recht jung ihr Atelier am Bruchheck 41 betreibt.