Stand: 11.09.2026, 18:00 Uhr
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Am Sonntag, 13. September, findet von 13 bis 17 Uhr der Tag des offenen Denkmals in Bad Sooden-Allendorf statt. Das sind die Orte, die Sie besichtigen können.
Beim Tag des Denkmals können Besucher in Bad Sooden-Allendorf 20 Bauten besichtigen. Neben Führungen und der Möglichkeit, Fragen zu stellen, gibt es an vielen Orten auch Musik und gastronomische Angebote. Das Programm in der Übersicht:
Fachwerkhäuser, Ackerstraße 16-18: sanierte Ackerbürgerhäuser mit liebevoll gestaltetem Gartenbereich. Ab 15 Uhr gibt es Musik mit „Gestrichen auf 2 Geigen“.
Ehemaliges Fischerhaus, Fischerstad 19: Gebäude mit neuem Treppenhaus in Fachwerkbauweise. Ab 13 Uhr „Klassisches auf 2 mal 4 Saiten“. Ab 14 Uhr findet eine Führung statt.
Fachwerkhäuser, Steinstraße 6-8: kernsanierte Gebäude, die modernen Wohnkomfort und Energieeffizienz vereinen. Ab 13 Uhr „Musik gezupft, geblasen und gestrichen“, ab 14 Uhr Führung „Denk-mal-anders“.
Wohnhaus, Hinter der Mauer 60: Zwischen 1989 und 1999 im klassischen Fachwerkstil erbaut. Ab 12 Uhr „Singalongs – beherzt gesungen“, ab 15 Uhr Führung „Denk-mal-neu“.
Knauf‘sches Haus, Ackerstraße 22: Baustellenbesichtigung eines historischen Fachwerkhauses, das in ein Wohn- und Gewerbegebäude umgewandelt werden soll.
Erlebniskirche St. Crucis: Kirche aus dem achten Jahrhundert. Von 13 bis 16 Uhr finden Führungen statt. Musik: Ab 12 Uhr „Posaunen vom Turm“, ab 14 Uhr im Bibelgarten „Musik gestrichen, gezupft und geblasen“, ab 15.30 Uhr „Musik auf Holz, Metall und Tasten“ in der Taufkapelle. Ebenfalls ab 15.30 Uhr im Gemeindehaus: Malen nach Musik.
Fachwerkhaus, Kirchstraße 11: Ein 1637 niedergebranntes Gebäude, das im Jahr 2000 modernisiert wurde. Besichtigung des Kellers aus dem elften Jahrhundert möglich. Es werden Fotos zum Ausbau des Hauses aus den letzten 25 Jahren gezeigt und historische Fundstücke ausgestellt.
Diebesturm: Im zwölften Jahrhundert als Wehr- und Wachturm zum Schutz der Allendorfer Bürger erbaut. Besichtigungen möglich.
Ehemalige Schmiede, Weberstraße 21: Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert mit Zwerchhaus und Mannfiguren. Im Erdgeschoss findet eine Kunstausstellung statt.
Ackerbürger-Fachwerkhaus, Kirchstraße 32: 1660 bereits zum ersten Mal umgebaut, 1948 aufgestockt und 2018 baubiologisch saniert. Im Erdgeschoss befand sich rund 400 Jahre eine Blech- und Kupferschmiede, später ein Grillstübchen und heute eine Handweberei. Es werden Führungen durch das Gebäude und Vorführungen von Lehm- und Webarbeiten angeboten.
Ehemaliger Schweinestall, Steinweg 1: ein kleines Gebäude, das einst als Schweinestall diente. Seit der Sanierung ist es ein Ferienhaus.
Hospitalkapelle „Zum Heiligen Geist“: Erstmals 1363 erwähnt und damit eines der ältesten Kulturdenkmäler. Besonders interessant sind die gotischen Wandmalereien, die biblischen Motive und Heiligenlegenden. Von 11.30 bis 16 Uhr gibt es verschiedene Musik. Führungen: 12 und 15.30 Uhr.
Tagelöhnerhaus, Oberste Straße 6: 2018 saniert. Dabei wurden historische Elemente erhalten und mit modernem Wohnkomfort kombiniert.
Bürger‘sches Haus, Kirchstraße 29: Eines der bedeutendsten Patrizierhäuser der Stadt. Zu besichtigen sind der Innenhof und zwei über der Stadtmauer gelegene Gärten. Ab 12 Uhr „Klassisches auf 2 mal 4 Saiten“, ab 16 Uhr „Gestrichen auf 2 Bratschen“.
Familienzentrum, Weberstraße 48-52: Ensemble aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Kaffee und Kuchen im Café Leichtsinn erhältlich.
St.-Marien-Kirche: Alte Salzkirche, die nach ihrer Zerstörung im 17. Jahrhundert neu errichtet wurde. Ab 15.15 Uhr singt der Kirchenchor, ab 17 Uhr Orgelmusik. Um 16 Uhr beginnt eine Führung.
Garnisonshaus, Am Tor 1: Fachwerkhaus am Söder Tor, das bald zu einer barrierefreien Maisonettewohnung umgebaut werden soll
Ehemaliges Salzsiederhaus, Brunnenstraße 10: Seit seiner Erbauung in verschiedenen Epochen renoviert. Ein größerer Umbau ist in Planung. Biolandbetrieb Reulein/Schöne bietet kleine Leckereien an.
Ackerbürgerhaus, Wendischer Markt 5: Stand etwa 40 Jahre leer und wird nun seit 2025 saniert. Um 12 und 15 Uhr findet ein Vortrag über Bauforschung und restauratorische Befunde statt, jeweils eine halbe Stunde danach die Führungen.
Königsbalkon, Stadtteil Ellershausen: Wurde einst für Jérôme Bonaparte erbaut, gehörte bis in die 1980er-Jahre einem Gutshof und dient heute dem Dorfverein Ellershausen als öffentliche Bücherstube. Auf dem Grillplatz gibt es Kaffee und Kuchen, auf dem Spielplatz Kinderspiele. (Leon Kaiser)