Stand: 26.09.2026, 08:00 Uhr
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Mit „Rosamunde Pilcher: Vier Luftballons und ein Todesfall“ wiederholt das ZDF einen der letzten Fernsehfilme des kürzlich verstorbenen Schauspielers Andreas Hoppe. Erzählt wird die Liebesgeschichte einer Floristin und eines trauernden alleinerziehenden Vaters ...
Mitte August starb Andreas Hoppe unerwartet im Alter von nur 66 Jahren. Nun ist der Schauspieler noch einmal in einer seiner letzten Rollen im ZDF zu sehen: In „Rosamunde Pilcher: Vier Luftballons und ein Todesfall“ (Erstausstrahlung 2022) spielt Hoppe den bodenständigen Automechaniker Ron Wilshere, der sich rührend um seine erwachsene Stieftochter Gwenn Sherman (Meriel Hinsching) kümmert. Nach einem Missgeschickt steuert die Floristin von „Cornish Flowers“ pfeilgrad auf ein glückliches Ende zu.

Doch der Reihe nach: Weil der Lieferwagen versagt und sie in großer Eile ist, fällt Gwen samt Blumenbukett in ein offenes Grab. Als sie ihrem Retter, dem Notarzt Dr. Lennard Boyle (Moritz Otto), in die Augen blickt, steht außer Frage, dass sie der Blitz der Liebe getroffen hat. Da das Ganze auch noch unter Blumenhändlern und miteinander konkurrierenden Immobilienmaklern spielt, herrscht an Pilcher-Atmo auch kein Mangel. Die Tochter des verwitweten Lennard sorgt zudem für Rührung: Lilly Boyle (Eline Doenst) schickt mittels Luftballons Botschaften an ihre „liebe Mama im Himmel“, die in Gwenns Garten landen und nicht nur ihr, sondern auch dem trauernden Lennard gelten.
Nina Vukovic (Regie) hat 2007 für den romantischen Kurzspielfilm „Nimmermeer“, zu dem sie das Drehbuch schrieb, einen Studenten-Oscar gewonnen. In „Vier Luftballons und ein Todesfall“, dem 163. „Rosamunde Pilcher“-Film im ZDF, setzt sie auf Tempo und Geradlinigkeit - das bekommt der Romantic Comedy nicht sonderlich gut. Als Vorlage diente die Kurzgeschichte „Goodbye Ms. Etton“. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit teleschau.)