Vorfall in Leipzig: Merz droht Urhebern des versuchten Drohnenangriffs
Nach dem mutmaßlichen Drohnenangriff in Leipzig kündigt Kanzler Friedrich Merz baldige Klarheit über die Urheberschaft an. Zugleich richtet er eine scharfe Warnung an mögliche Täter.
Merz vor Schloss Neuhardenberg: „Ganz handfest bedroht.“ Foto: IMAGO/Bernd Elmenthaler
Berlin, Neuhardenberg. Die Bundesregierung hat offenbar Kenntnisse darüber, wer hinter dem Anschlagsversuch mit Drohnen am Flughafen Leipzig/Halle steckt. An der „Zuordnung“ arbeiteten die Sicherheitsbehörden intensiv. „Und wir werden das in Kürze auch darlegen und uns dazu äußern“, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zum Auftakt der zweitägigen Klausur des schwarz-roten Kabinetts auf Schloss Neuhardenberg in Brandenburg.
Bei den Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig/Halle gehen die Behörden inzwischen davon aus, dass mehrere Drohnen eingesetzt wurden. Laut Recherchen von „Süddeutscher Zeitung“ (SZ), NDR und WDR wurde neben den beiden bereits bekannten Fluggeräten am 14. August eine weitere, dritte Drohne im nahegelegenen Kabelsketal entdeckt. Das Bundeskriminalamt (BKA) und der Generalbundesanwalt prüfen nun, welche Rolle die Drohnen bei dem mutmaßlich geplanten Anschlag gespielt haben.
Merz drohte den Urhebern hybrider Angriffe mit Konsequenzen. „Sie werden dafür bezahlen“, sagte der CDU‑Chef. Die Bundesregierung werde den Verantwortlichen „einen Preis“ auferlegen. Den Vorfall in Leipzig sieht der Kanzler als einen weiteren Beleg dafür, dass Deutschland „ganz handfest bedroht“ sei.

remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln
Anzeige
IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt