Ansible Fundamentals erleichtern die automatisierte Verwaltung von Linux-Systemen. Ein Online-Workshop vermittelt Konfiguration, Playbooks, Rollen und Deployment.
22. September 2026 um 18:45 Uhr / Aus der Karrierewelt
Ansible Fundamentals vermitteln einen Ansatz für die automatisierte Konfiguration und Verwaltung von Linux-Systemen. Anders als Konfigurationsmanagement-Tools wie Puppet, Chef oder Salt setzt Ansible auf den Zielsystemen keinen eigenen Agenten voraus. Benötigt werden dort lediglich ein SSH-Server und eine aktuelle Python-Installation. Damit lassen sich wiederkehrende administrative Aufgaben über Inventories, Module und Playbooks abbilden. Neben der Systemkonfiguration gehört auch das automatisierte Deployment von Anwendungen zu den Einsatzfeldern.
Von Modulen bis zu Playbooks
Der viertägige Online-Workshop "Ansible Fundamentals: Systemdeployment & -management" vermittelt anhand praktischer Beispiele, wie sich Linux-Systeme mit Ansible konfigurieren und verwalten sowie Anwendungen automatisiert bereitstellen lassen. Durch den Workshop führt die B1 Systems GmbH(öffnet im neuen Fenster). Im Zentrum ihrer Schulungs-, Consulting- und Support-Aktivitäten stehen Linux- und Open-Source-Lösungen; zudem verfügt das Unternehmen über Expertise im Cloud-Umfeld.
Zu Beginn stehen die Einsatzgebiete von Ansible, die Vorteile von Konfigurationsmanagement und der Vergleich mit Puppet, Chef und Salt auf der Agenda. Darauf folgen die Installation von Ansible, Ad-hoc-Befehle für schnelle Aktionen sowie das Erstellen von Inventories. Beim Arbeiten mit Modulen geht es unter anderem darum, Pakete zu installieren oder Benutzer anzulegen.
Automatisierung mit Rollen und YAML
Für komplexere Aufgaben behandelt die Schulung Playbooks, die den gewünschten Endzustand von Systemen beschreiben. Die Teilnehmer befassen sich mit ihrem Aufbau, der YAML-Syntax, Variablen und Kontrollstrukturen für die Ablaufsteuerung. Anschließend geht es um Rollen, mit denen sich logisch zusammenhängender Code wiederverwendbar strukturieren lässt. Hinzu kommen Jinja2 zur Erstellung von Konfigurationsdatei-Vorlagen und Ansible Galaxy als Plattform zum Teilen von Code.
Fortgeschrittene Techniken bilden einen weiteren Schwerpunkt. Dazu zählen die globale Konfiguration von Ansible, Ansible Vault zur Verschlüsselung von Ansible-Dateien, die Delegation an andere Systeme und fortgeschrittene Inventories. Außerdem behandelt der Workshop "magische" Variablen, das Inkludieren von Rollen und Playbooks, Blocks für das Errorhandling sowie Tagging und Strategies.
Ansible im Team einsetzen
Zum Abschluss steht die gemeinsame Arbeit mit Ansible im Mittelpunkt. Die Agenda umfasst die Entwicklung mit Ansible und Git sowie AWX beziehungsweise Ansible Tower als grafische Oberfläche mit zusätzlichen Funktionen.
Der Workshop richtet sich an erfahrene Linux-Systemadministratoren. Vorausgesetzt werden ein fundiertes Verständnis der System- und Netzwerkadministration unter Linux sowie grundlegende Kenntnisse in der Shellprogrammierung. Die Schulung findet auf Deutsch per Videokonferenz über die Online-Learning-Plattform von B1 Systems statt. Ein eigener PC mit Internetzugang wird benötigt. Die Schulungsunterlagen stehen digital zur Verfügung; nach dem Kurs erhalten die Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung.
Der Kurs
- Ansible Fundamentals: Systemdeployment & -management: 12.-15. Oktober 2026, online
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