Asus macht Ernst: Erste AMD- und Intel-Mainboards teurer

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Asus macht Ernst: Erste AMD- und Intel-Mainboards werden bereits teurer
Quelle: Amazon/Asus/PCGH; Hintergrund: ChatGPT

Asus soll im Zuge gestiegener Komponentenkosten als einer der ersten Mainboard-Hersteller in der Lieferkette über erhöhte Preise informiert haben.

Nachdem kürzlich bereits bekannt wurde, dass Mainboard-Preise herstellerübergreifend im 3. Quartal wegen gestiegener Komponentenkosten anziehen sollen, macht Asus laut einem neuen Bericht offenbar den Anfang. Gemäß WCCFTech gehört Asus zu den ersten Herstellern, die ihren in Taiwan ansässigen Vertriebspartnern eine offizielle Mitteilung über eine Preiserhöhung zugestellt haben, die noch im August in Kraft treten sollen beziehungsweise bereits sind.

Der Mitteilung zufolge wurde das neue Richtpreissystem Anfang August offiziell eingeführt und bei einigen Modellen sind die Preise im Vergleich zu den Richtpreisen vom Juli bereits gestiegen, wenn auch nur geringfügig. Intel-Mainboards der Serien Z890, 790 und B860 sollen bei einem Teil der Hauptmodelle um 20 bis 30 chinesische Yuan gestiegen sein, was umgerechnet 2,57 Euro bis 3,85 Euro entspricht. Bei Mainboards der B760-Serie sollen einige Hauptmodelle um 20 Yuan teurer geworden sein, während einzelne "Logistikmodelle" um 5 Yuan gestiegen sind. Letztere sollen bei der H-Serie um 5 bis 10 Yuan gestiegen sein.

Steigende Mainboard-Preise: Sind ein paar Euro erst der Anfang?

Ähnlich sieht es bei AMD aus, wo im Vergleich zu den Listenpreisen vom Juli die Richtpreise für einige Modelle um 30 bis 50 Yuan gestiegen sind, während die Richtpreise bei der B850-Serie für einige High-End-Modelle um 20 Yuan angehoben wurden. Die Preise für andere Logistikmodelle sowie die Grundpreise anderer Serien blieben derweil unverändert.

Zwar handelt es sich mit umgerechnet ein paar Euro hierbei nicht um große Preiserhöhungen, doch übt das dennoch zusätzlichen Druck auf PC-Käufer aus, die ohnehin schon mit gestiegenen Preisen für Arbeitsspeicher, SSDs und Grafikkarten zu kämpfen haben. Laut WCCFTech könnten die Preiserhöhungen in den kommenden Monaten noch weiter ansteigen, da sich die Komponentenknappheit im Zuge des KI-Booms und einer Verlagerung von End- zu Geschäftskunden weiter verschärfen könnte.

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Quelle: WCCFTech