Stand: 06.08.2026, 18:00 Uhr
Kommentare

Vor dem Zweitliga-Start testet der ASV Hamm-Westfalen gegen TuSEM Essen. Trainer Jamal Naji fordert sein Team nun in der intensivsten Phase der Vorbereitung.
Hamm – Drei Wochen sind es für die Zweitliga-Handballer des ASV Hamm-Westfalen noch bis zum Liga-Start. Für den westfälischen Aufsteiger aus der dritten Liga geht es nach der Rückkehr in die 2. Bundesliga bekanntlich am 28. August gegen den VfL Eintracht Hagen (19 Uhr) los. Ein erstes Mal Zweitliga-Luft schnuppert der ASV aber schon an diesem Freitag: Beim Hombrucher Kronen Cup geht es um 18.30 Uhr in Dortmund gegen den Ligakonkurrenten Tusem Essen.
Dabei handelt es sich allerdings nur um ein Einlagespiel gegen einen Gegner, den Hamm sich merken sollte: „Das ist eine Mannschaft, die letztes Jahr um den Klassenerhalt gespielt hat. Das wird unsere Kragenweite sein“, schätzt ASV-Coach Jamal Naji den Testspielkontrahenten aus Essen ein. Auf einer Höhe mit dem Tusem sieht der Trainer sein Team allerdings noch nicht: „Dafür haben wir taktisch bislang zu wenig gemacht. Zum jetzigen Zeitpunkt sind Ergebnisse aber auch noch nicht wichtig.“
ASV Hamm vor Zweitliga-Start: Naji erhöht Belastung
Das soll sich aber in den kommenden Wochen ändern. Nun beginne die anstrengendste Phase der Vorbereitung, so Naji: „Die Belastung erreicht nun ihre extremste Form der Vorbereitung.“ Zwei Einheiten am Tag erwarten die Spieler dabei. Den Grundstein dafür haben die Hammer im sechstägigen Trainingslager in Dänemark in der Nähe von Tondern gelegt. „Wir hatten dort sehr, sehr gute Bedingungen“, freut sich Naji. Viele andere Mannschaften seien ebenfalls vor Ort gewesen, darunter etwa dänische Erstligisten, aber auch deutsche Zweit- und Drittligisten. Gegen die SG Flensburg-Handewitt und die HSG Eider Harde gab es zudem zwei Testspiele, mit dem VfL Bad Schwartau veranstaltete der ASV ein gemeinsames Training. „Wir konnten an den Angriffstaktiken feilen, das war auch der Schwerpunkt des Trainingslagers“, erklärt Naji weiter.
Einziger Wermutstropfen an der dänischen Küste: Rückraum-Youngster Benedikt Kühn zog sich im Trainingslager eine muskuläre Verletzung zu. „Er wird nun ein, zwei Wochen ausfallen. Zum Saisonstart ist er aber wieder dabei“, hofft der ASV-Coach.
Dafür könnte sich an personeller Front beim Zweitliga-Aufsteiger noch etwas tun. Im Trainingslager war ein Gastspieler dabei. Er soll auch in den kommenden zwei Wochen zum Kader des ASV gehören. „Wir warten aber noch ab, ob wir auf anderen Positionen noch Spieler benötigen, bevor wir da was festmachen“, hält Naji die Auskünfte zu der offenen Personalie noch vage. Der Trainer der Hammer sagt aber immerhin so viel: „Er wäre allerdings ein interessantes Mosaikstück.“