Atubolu erlebt gegen Freiburg den besondersten Moment seiner Karriere
Stand: 19.09.2026, 21:20 Uhr
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Noah Atubolu traf erstmals auf seinen ehemaligen Verein Freiburg. Nach dem Spiel sprach der Torhüter über diesen ganz besonderen Moment.
Frankfurt – Noah Atubolu wird diesen Bundesliga-Nachmittag so schnell wahrscheinlich nicht vergessen. Der Torhüter von Eintracht Frankfurt traf erstmals in einem Pflichtspiel auf den SC Freiburg, bei dem er zuvor elf Jahre verbracht hatte. Die Partie gegen die Breisgauer endete mit 2:2 und wurde für den 24-Jährigen zu einem ganz besonderen Erlebnis. Nach Abpfiff sprach Atubolu über seine Emotionen.

„Die Freude war riesig heute, muss ich sagen. Ich konnte kaum abwarten, bis das Spiel losgeht“, erklärte Atubolu am Sky-Mikrofon. Am liebsten hätte er sogar schon am Vorabend gespielt. Besonders das Wiedersehen mit seinen ehemaligen Mitspielern habe ihm große Freude bereitet. Gleichzeitig musste der Torhüter erleben, wie unangenehm sein früherer Klub als Gegner sein kann.
Eintracht-Keeper Atubolu lobt die Spielweise seines Ex-Vereins Freiburg: „Machen es richtig gut“
„Es hat riesig Spaß gemacht einfach, gegen die Jungs, die man kennt, zu spielen, sie auf dem Platz zu sehen und zu sehen, wie es ist, auch gegen die zu spielen“, sagte Atubolu. Die Spielweise Freiburgs kennt er schließlich aus eigener Erfahrung. „Ich habe es ja jahrelang selber mitgemacht“, erklärte der Keeper. Gleichzeitig zollte er seinem ehemaligen Verein Respekt: „Ist schon eklig, die machen es schon richtig gut.“
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Die Bedeutung der Partie ging für Atubolu weit über die 90 Minuten hinaus. „Für mich ist es grundsätzlich ein Privileg, Bundesliga zu spielen, jedes Spiel ist sehr, sehr besonders in diesem Stadion vor allem“, sagte der Torhüter. Dann wurde er noch deutlicher: „Ich glaube, dass es einfach für mich persönlich somit der besonderste Moment meiner Karriere war.“
Der Grund dafür liegt auf der Hand. Atubolu spielte gegen den Klub, bei dem er einen großen Teil seiner bisherigen Laufbahn verbracht hatte. „Gegen meinen Heimatverein vor allem, wo ich elf Jahre gespielt habe“, ergänzte der Torhüter. Freiburg war für ihn über viele Jahre ein zentraler Bestandteil seines Lebens und seiner Entwicklung – die ihn nun auch in die Reihen der Nationalmannschaft geführt hat.
Auch nach dem Abpfiff wollte Atubolu die Verbindung zu seinen früheren Weggefährten pflegen. Auf die Frage, ob es anschließend noch zu den alten Kollegen in die Freiburger Kabine gehe, antwortete der 24-Jährige ohne zu zögern. „Ja, definitiv. Reden über Spiel und über alles allgemein“, sagte er. Nach dem 2:2 blieb damit Zeit für ein Wiedersehen, das den besonderen Tag endgültig abrundete. (brg)