Auch mit Bring Me The Horizon Line-up für Rock am Ring 2027 – ein letztes Mal die Toten Hosen
Nürburgring · Jetzt ist es raus, zumindest teilweise: Am Dienstag haben die Rock am Ring-Macher die erste große Bandwelle verkündet. Mit dabei sind einige Rückkehrer – teils nach langer Zeit.
16.09.2026 , 13:18 Uhr
Die Toten Hosen machen bei ihrer Abschiedstournee 2027 auch Halt bei Rock am Ring. Hier ein Foto von ihrer Show in Luxemburg im Juni 2026.
Foto: TV/Andreas Feichtner
Sie geben sich noch mal die Ehre. Die Toten Hosen machen auf ihrer Abschiedstournee „Trink aus! Wir müssen gehen“ 2027 Station bei Rock am Ring – für ihren zehnten und voraussichtlich letzten Auftritt. Das haben die Veranstalter am Dienstag, 15. September, bekannt gegeben.
Bisher war nur Blink-182 als Headliner angekündigt worden, bereits während des Festivals im Juni. Schon allein das hat dazu geführt, dass viele Tausend Fans bereits ein Ticket für das Festival im kommenden Jahr gekauft haben. Die Veranstalter sprechen vom stärksten Vorverkaufsstart aller Zeiten. Dass jetzt eine neue Bandwelle mit mehreren großen Namen veröffentlicht wurde, dürfte die Verkäufe erneut ankurbeln.
Rock am Ring 2027: Neu im Line-up – diese Acts spielen am Nürburgring
Welche Acts sind neu? Neben Blink-182 werden am Freitag, 4. Juni, Falling in Reverse und Billy Talent die Co-Headliner. Außerdem spielen an dem Tag Beartooth, die Donots, Poppy, Simple Plan und Trailerpark sowie The Prodigy als Very Special Guest.
Am Samstag, 5. Juni, sind dann die Toten Hosen als Headliner an der Reihe. Co-Headliner sind Turnstile und Faith No More. Zudem spielen an dem Tag Bad Religion, Bullet For My Valentine, I Prevail, Nothing But Thieves, Orbit Culture und Ski Aggu.
Die Headliner am Sonntag, 6. Juni, kommen aus Großbritannien: Bring Me The Horizon. An diesem letzten Festivaltag sind Parkway Drive und Evanescence Co-Headliner. Außerdem sind bereits Amon Amarth, Arch Enemy, Imminence, Lorna Shore und Motionless in White bekannt gegeben worden.
Rock am Ring 2027: Das sind die Headliner und Überraschungen
Mit dem schon länger bekannten Headliner Blink-182 kommt Pop-Punk zu Rock am Ring und dem Schwesterfestival Rock im Park. Die US-amerikanische Band ist bekannt für Lieder wie „All The Small Things“ und „What’s my Age Again“. Sie bringen einen Sound mit, den es bei dem Festival am Nürburgring auf der Utopia Stage, also der größten Bühne, nicht so oft zu hören gibt.
Die anderen beiden Headliner sind bereits mehrmals am Nürburgring aufgetreten. Dass die Toten Hosen auf ihrer Abschiedstournee „Trink aus! Wir müssen gehen“ noch ein letztes Mal bei Rock am Ring vorbeischauen, ist keine große Überraschung. Schließlich sind die Düsseldorfer dort häufig gesehene Gäste. Nach ihren Auftritten im Sommer 2027 wollen sie ihre Karriere beenden. Zuletzt haben Campino und Co. 2023 als Headliner bei Rock am Ring gespielt.
Etwas überraschend kommt die Ankündigung von Trailerpark und Ski Aggu. Die deutsche Hip-Hop-Band und der Berliner Rapper fallen dem ersten Eindruck nach mit ihren Genres etwas aus dem Muster, wobei Rock am Ring schon immer nicht nur Rock und Metal eine Bühne geboten hat. Trotzdem wird das Festival auch immer wieder dafür kritisiert.
Für viele Fans dürfte der Auftritt von Faith No More ein Highlight sein. Die Crossover-Rockband aus den USA kehrt 12 Jahre nach ihrem letzten Deutschland-Auftritt zurück und spielt festivalexklusiv bei Rock am Ring und dem Schwesterfestival Rock im Park.
Weitere Künstlerinnen und Künstler sollen in den kommenden Monaten bekanntgegeben werden.
Rock am Ring 2027: Das kosten Tickets für Festival und Camping
Wer vor Ort zelten will, muss sich zusätzlich ein Camping-Ticket kaufen. Hierbei gibt es verschiedene Optionen, etwa mit Strom, mit Nachtruhe, Camping direkt neben dem Auto, Caravan-Stellplätze, Camping direkt neben der Rennstrecke, bereits aufgebaute Zelte oder sogar Glamping-Unterkünfte.
Die günstigste Variante, ein normaler Zeltplatz ohne Strom, kostet 89 Euro – das ist dann das General Camping (ohne Nachtruhe) oder Green Camping (mit Nachtruhe). Andere Optionen sind teurer, die Preise für die Glamping-Variante – das Experience Camping – liegen sogar im vierstelligen Bereich.
Wer anderswo schläft, aber beim Festival parken will, braucht zusätzlich zum Festivalticket ein Parkticket, die Weekend Parking Plakette. Sie kostet 89 Euro und gilt für das ganze Wochenende.
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