Audi bringt den A2 als elektrischen Einsteiger zurück

Stand: 04.08.2026, 00:02 Uhr

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Audi A2 e-tron

Elektrischer Einstieg: Der neue Audi A2 e-tron startet bereits dieses Jahr ab 38.200 Euro. © Audi AG/dpa-tmn

Er war technologischer Vorreiter und Spritsparwunder - und feiert knapp 30 Jahre später sein Comeback als E-Auto: Im Herbst stellt Audi dem Q4 einen neuen A2 zur Seite.

Ingolstadt - Audi erweitert seine elektrische Modellpalette nach unten und bringt dafür den A2 zurück. Als kleiner Bruder des Q4 soll er noch in diesem Jahr zu Preisen ab 38.200 Euro in den Handel kommen, teilte der Hersteller bei ersten Fahrten im Prototypen mit. Bislang billigstes E-Modell der Bayern war der Q4 e-tron, der bei 47.500 Euro startet.

Wichtigstes Entwicklungsziel des A2 war dem Hersteller zufolge wie schon beim 1999 eingeführten Original eine hohe Gesamteffizienz. Genau wie damals ist auch der neue A2 deshalb besonders aerodynamisch und hat eine ganz ähnliche Silhouette. Allerdings streckt er sich auf rund 4,30 Meter und steht nun auf Rädern mit 19 statt früher 14 Zoll. Und während in den 1990er-Jahren das Gewicht eine wichtige Stellschraube war, gibt es diesmal besonders sparsame E-Motoren und leistungsstarke Batteriezellen, stellt Audi in Aussicht.

Voll Kraft voraus - aber nicht auf allen Vieren

Obwohl als Einstiegsmodell gedacht, nutzt der A2 nicht die neue Kleinwagen-Architektur des VW-Konzerns, sondern den Elektrobaukasten, der auch den VW ID.3 Neo trägt. Die Eckdaten des Antriebs werden deshalb die gleichen sein: Die Rede ist aktuell von vier Motorkonfigurationen mit 125 kW/170 PS bis 240 kW/327 PS. Angetrieben wird der A2 ausschließlich über die Hinterachse und wird so zum aktuell einzigen Audi, der nicht als Quattro angeboten wird.

Außerdem soll es mittelfristig drei Akkus geben mit Netto-Kapazitäten von 50, 58 oder 79 kWh und dann 400 bis 649 Kilometern Normreichweite. Die können nun auch bidirektional genutzt werden und den A2 so zur Powerbank auf Rädern machen, teilt Audi mit. Als Ladeleistung stellen die Bayern 105 kW in Aussicht. dpa