Auf der L146: Sechs Stunden Sperrung nach Unfall: Lebensgefährlich Verletzte nach Trier geflogen

Auf der L146 Sechs Stunden Sperrung nach Unfall: Lebensgefährlich Verletzte nach Trier geflogen

Update | Reinsfeld · Nach einem schweren Verkehrsunfall am Montagnachmittag auf der L146 sind zwei lebensgefährlich Verletzte mit Rettungshubschraubern nach Trier geflogen worden.

07.09.2026 , 21:35 Uhr

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Rettungshubschrauber im Einsatz nach schwerem Verkehrsunfall auf der L146

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Foto: Trierischer Volksfreund/Florian Blaes

Auf der L146 von Holzerath in Richtung Reinsfeld wurden bei einem Verkehrsunfall zwei Frauen lebensgefährlich verletzt. Die Polizei und die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Ruwer hatten zunächst mitgeteilt, dass eine Person nach dem Unfall eingeklemmt worden war. Nun gibt es genauere Informationen.

Der Unfall ereignete sich gegen 15.15 Uhr auf dem Streckenabschnitt zwischen der Abzweigung nach Kell am See und dem Ortseingang von Holzerath. Dort sind laut Polizei in einem Waldbereich zwei Autos frontal zusammengestoßen. In beiden Autos befand sich jeweils eine Person, eine 63-jährige Frau aus Trier und eine 43-Jährige aus der VG Thalfang.

Nach schwerem Verkehrsunfall: Fahrer muss mit Rettungsgerät befreit werden

Eine der beiden Frauen wurde bei dem Zusammenstoß derart fest in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, dass die Feuerwehr schweres hydraulisches Rettungsgerät einsetzen musste. So wurde das Dach des Unfallwagens mit Rettungsschere und Spreizer geöffnet, um die 63-jährige Fahrerin zu befreien.

Nach einer notärztlichen Versorgung vor Ort wurden beide Fahrerinnen aufgrund ihrer lebensgefährlichen Verletzungen jeweils mit einem Rettungshubschrauber in Trierer Krankenhäuser geflogen. Am späten Abend teilte die Polizei mit, dass die 43-jährige Verletzte wohl außer Lebensgefahr sei. Die 63-Jährige schwebe aufgrund multipler Verletzungen weiter in Lebensgefahr.

Wie es zu dem Frontalzusammenstoß kommen konnte, ist bislang nicht bekannt. An beiden beteiligten Autos entstanden Totalschäden. Die Schadenhöhe schätzt die Polizei auf rund 50.000 Euro.

L146 sechs Stunden gesperrt

Aufgrund der umfangreichen Unfallaufnahme und der weiteren Arbeiten blieb die L146 für sechs Stunden bis in den späten Abend vollständig gesperrt. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) hatte eine Umleitung eingerichtet. Diese führte über Kell am See, Schillingen, Heddert, Hinzenburg und Schöndorf.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Holzerath, Schöndorf, Waldrach, Kasel und Reinsfeld. Des Weiteren waren zwei Rettungswagen, drei Notärzte und zwei Rettungshubschrauber vor Ort.