Bei Jauch nebenan: „Wer wird Millionär?“-Kandidat wird von Mosel-Frage ausgebremst

Bei Jauch nebenan „Wer wird Millionär?“-Kandidat wird von Mosel-Frage ausgebremst

Köln · Schnell kam er durch die ersten Fragen durch. Dann war er sich plötzlich nicht mehr sicher, als es um die deutschen Flüsse ging. Ein Bayer brauchte Hilfe, um zur Mosel zu finden.

07.10.2026 , 13:49 Uhr

Marcel Seiderer (37) nutzte einen Joker, um die 1.000-Euro-Frage zu knacken.

Foto: RTL/Stefan Gregorowius

Die Gewinnsummen sind dieses Mal besonders hoch bei „Wer wird Millionär?“. Günther Jauch führt die Kandidaten durch eine 3-Millionen-Woche. So viel Geld könnte tatsächlich jemand im Finale abräumen. Einer der glücklichen Teilnehmer muss sich aber zunächst an der Mosel abarbeiten.

Früh den Joker gezogen bei „Wer wird Millionär?“

Die ersten Fragen bringt Marcel Seiderer schnell und souverän hinter sich. Der Polizist aus Oberhaching bei München muss zunächst kaum überlegen. Doch bei der Gewinnstufe von 1.000 Euro ist der Schwung plötzlich raus. Die Antwort kommt nicht so zügig wie zuvor. Er ist sich unsicher.

Die Frage lautet: Wofür sind die Orte Trittenheim, Kröv und Bremm bekannt? Wer in der Nähe lebt, weiß natürlich sofort, welche der vier möglichen Antworten richtig ist.

  • A: Neckarschlingen
  • B: Moselschleifen
  • C: Mainschlaufen
  • D: Weserschluppen

Marcel Seiderer kann die Orte aber offensichtlich nicht einordnen. Es müssen Schleifen oder Schlaufen sein, schlussfolgert er ohne Ortskenntnis. Immerhin ist die Mosel damit noch im Rennen.

Günther Jauch schlägt direkt vor, den 50/50-Joker zu ziehen. Der Kandidat stimmt zu, um zwei Antwortmöglichkeiten zu eliminieren: „Ich glaube nicht, dass ich in meinem Zustand gerade zwischen Schleifen und Schlaufen entscheiden kann.“ Die Rechnung geht auf, denn übrig bleiben nur die Antworten B und D.„Dann müssen es die Moselschleifen sein“, lautet die ganz richtige Lösung.

Die Mosel war es – und danach geht es erfolgreich weiter

Eine frühe Hürde ist also umschifft. Der Abend wird für den Mann aus Bayern danach ziemlich erfolgreich. Erst bei der 125.000-Euro-Frage steigt er aus. Somit hat er sich vorläufig eine Gewinnsumme von 64.000 Euro gesichert.

Günther Jauch hätte Mosel-Frage sicher schnell beantwortet

Den 50/50-Joker so früh zu ziehen, ist natürlich ärgerlich. Noch dazu saß dem Kandidaten ein Mann gegenüber, der die Antwort sicher sofort wusste. Günther Jauch hat ganz in der Nähe sein zweites Zuhause. Sein eigenes Weingut liegt zwar an der Saar, gehört in der Weinwelt aber natürlich zum Anbaugebiet Mosel. Von den genannten Orten ist er dort überhaupt nicht weit entfernt.

Noch dazu ist er mit der Stadt Trier an der Mosel gut vertraut. Schließlich holt ihn immer wieder die Anekdote ein, dass seine Familie eine Verbindung zu Karl Marx hat. Der berühmteste Sohn der Moselstadt erblickte 1818 das Licht der Welt. Günther Jauchs Ururururgroßvater war damals zweiter Bürgermeister. In dieser Funktion hat er die Geburtsurkunde unterschrieben. Aber der Moderator darf natürlich mit seinem Wissen nicht helfen.

Kandidat qualifiziert sich fürs Finale der 3-Millionen-Woche

Für Marcel Seiderer geht das Abenteuer bei RTL noch weiter. Am Donnerstag, 8. Oktober, läuft das Finale der 3-Millionen-Woche. Alle Kandidaten, die mindestens 16.000 Euro erspielt haben, können dann weiterspielen – und vielleicht die ultimative Gewinnsumme einsacken.