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Zehntausende Sportlerinnen und Sportler sind auf der Strecke, Hunderttausende stehen am Streckenrand. Der Berlin-Marathon hält die Hauptstadt in Atem, und das schon einen Tag vor dem eigentlichen Lauf. An diesem Samstag gingen 2093 Skaterinnen und Skater an den Start – Freizeitläufer und Profis.

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Unter den Skatern beim Berlin-Marathon sind einige angetreten, um den Weltrekord zu brechen. Bei den Herren liegt er derzeit bei 56:45 Minuten. Zum Beispiel Samuel und Freddy vom französischen Nationalteam. Doch nicht nur sie wollen den Guinness-Weltrekord brechen. Auch Jochen Glasbrenner aus Stuttgart, der als Schlumpf verkleidet antritt, hat dieses Ziel. Im vergangenen Jahr war er den Marathon als Dose verkleidet in 03:48:41 Stunden gelaufen. Zuvor auch als Mumie und Mobiltelefon.

So wie diese Lehrkräfte aus Lichtenberg feuerten auch viele Eltern Berliner Schüler beim Mini-Marathon an.© BM | Iris May
Ganz Berlin läuft: Jogger und Run-Klubs mit Baseball-Caps und Marathon-Shirts füllen den Tiergarten, die U- und S-Bahnen sind voll. Auch viele Berliner Schulen sind beim Mini-Marathon dabei. Eltern und Mitschüler feuern an, manche mit Luftballons wie die Lehrkräfte und Eltern der Herder-Schule in Lichtenberg.

Ganz Berlin läuft beim Berlin-Marathon 2026 am Brandenburger Tor: Am Samstag starten Skater und Schüler beim Mini-Marathon.© BM | Iris May
Morgen folgt der Hauptlauf. Mehr als 56.000 Läuferinnen und Läufer werden erwartet, dazu wieder Hunderttausende Zuschauer. Wer dann durch Berlin will, braucht einen Plan. Hier der Überblick für den Sonntag.
Alle Infos für Sonntag: Der Zeitplan
Der Start- und Zielbereich liegt auf der Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Kleinem Stern.
Um 8.20 Uhr starten die Handbiker.
Um 8.26 Uhr folgen die Elite-Rollstuhlfahrer.
Ab 8.45 Uhr startet das Läuferfeld in sechs Wellen, das zieht sich bis etwa 10.30 Uhr.
Um 17 Uhr ist offizieller Zielschluss.
Bis etwa 18 Uhr wird die Strecke nach und nach wieder freigegeben.
Für Autofahrer wird es besonders zwischen 7 und 18 Uhr schwierig. Die eigentliche Marathonstrecke wird ab etwa 7 Uhr gesperrt.
Altonaer Straße, von 5 bis etwa 11.30 Uhr
Unter den Linden zwischen Pariser Platz und Friedrichstraße, von 5.30 bis 19 Uhr
Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf, etwa von 7.15 bis 18 Uhr
Friedrichshain-Kreuzberg, etwa von 7.30 bis 14 Uhr
Tempelhof-Schöneberg, etwa von 7.45 bis 16.30 Uhr
Diese Sperrungen bleiben länger bestehen
Am Sonntagabend ist nicht überall wieder Normalbetrieb. Die Straße des 17. Juni zwischen Großem Stern und Brandenburger Tor sowie die Yitzhak-Rabin-Straße sind schon seit Montag gesperrt, frei ab Dienstag, 29. September.
Das letzte Teilstück Richtung Ebertstraße öffnet erst Donnerstag, 1. Oktober, 18 Uhr. Ebertstraße, John-Foster-Dulles-Allee, Scheidemannstraße, Dorotheenstraße und Teile des Regierungsviertels bleiben bis Montag, 28. September, 12 Uhr gesperrt.
So kommen Autofahrer trotzdem durch
Im Westen lässt sich die Strecke über den Stadtring A100 und den Abzweig Steglitz umfahren. Allerdings sind während des Marathons die Anschlussstellen Hohenzollerndamm und Innsbrucker Platz gesperrt, dort ist mit Stau zu rechnen. In Mitte bleiben der Tiergartentunnel und der Tunnel am Alexanderplatz voraussichtlich offen.
Wer zu Fuß unterwegs ist oder sein Fahrrad schiebt, kann die Strecke an mehreren Stellen queren.
Die Marathonstrecke zu Fuß queren
Kurfürstendamm vor der Rankestraße
Wittenbergplatz
Potsdamer Platz
Leipziger Straße, Ecke Friedrichstraße
Französische Straße, Ecke Friedrichstraße
Auch U-Bahn-Unterführungen lassen sich gut zum Queren nutzen.
Beim Bus- und Straßenbahnverkehr wird es unübersichtlich
Rund 40 Linien werden zeitweise unterbrochen, umgeleitet, verkürzt oder geteilt. Sobald einzelne Straßen von der Polizei freigegeben werden, passt der Betreiber die Linien schrittweise wieder an. U- und S-Bahn sind deshalb morgen grundsätzlich die bessere Wahl.
Unabhängig vom Marathon sind zudem die S46 und die S8 zwischen Königs Wusterhausen und Grünau bis Montagmorgen gegen 1.30 Uhr unterbrochen, dort fahren Ersatzbusse.