Berner Seeland Wegen Social-Media-Posts: Polizei überführt Raser
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- Der Berner Kantonspolizei ging ein Raser dank Videos auf den sozialen Medien ins Netz.
- Die Polizei wurde durch Hinweise aus der Bevölkerung auf die Videos auf dem Account des Rasers aufmerksam.
- Bei der massivsten Geschwindigkeitsüberschreitung fuhr der Mann ausserorts 147 km/h zu schnell.
Ohne die Hilfe von Social-Media-Userinnen und -Usern wäre die Polizei dem Raser wohl nicht so schnell auf die Spur gekommen. Der Mann tappte nämlich nicht in eine von der Polizei gestellte Radarfalle, sondern verriet sich mit Videos auf den sozialen Medien. Diese wiederum wurden der Polizei zugespielt.
Nicht immer braucht es eine Radarfalle, um einen Raser zu überführen. Im Kanton Bern verrieten Videos auf den sozialen Medien einen Mann. (Symbolbild)
KEYSTONE/DPA/Frank Rumpenhorst
Nach «umfangreichen Ermittlungen», wie die Berner Kantonspolizei mitteilt, stiessen die Beamten auf einen Mann aus dem Berner Seeland. Er wird beschuldigt, von Anfang Februar bis Mitte März zehn Raserdelikte begangen zu haben. Die Polizei hatte spezielle Gutachten in Auftrag gegeben und Videoanalysen gemacht.
Diese Analysen ergaben, dass der Mann mehrmals massiv schneller als erlaubt unterwegs war: Unter anderem beschleunigte er in seiner Wohngemeinde innerorts auf 125 km/h – erlaubt gewesen wären 50. Und auf einer Überlandstrasse, ebenfalls im Berner Seeland, war der Mann laut den Ermittlungen der Polizei statt der erlaubten 80 km/h mit 227 Sachen unterwegs.
Raser ist geständig
Die Polizei konnte den Mann bereits im März an seinem Wohnort stellen, wie sie heute mitteilt. Er gab seine Taten zu und musste den Führerausweis abgeben. Die Behörden stellten zudem jenes Auto sicher, das der Mann mutmasslich für seine Raserfahrten benutzt hatte.
Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 05.08.2026, 12:03 Uhr ; sda/vinc/zero;noes