Besonderes Erlebnis: Gewinnen Sie eine Gondelfahrt im Schlosspark Nymphenburg

Stand: 17.07.2026, 21:08 Uhr

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Gondelfahrt vor malerischer Kulisse am Schloss Nymphenburg.

Gondelfahrt vor malerischer Kulisse am Schloss Nymphenburg. © Maxi Denuel

Im Rahmen unserer Serie „Mit uns mittendrin“ nehmen wir Sie an besondere Orte mit. Und mit ein bisschen Glück können Sie bald selbst auf dem Mittelkanal im Schlosspark Nymphenburg Gondel fahren.

München – Venezianisches Flair mitten in Bayern: „Das Gondelfahren ist für mich die stilvollste Art der Fortbewegung“, sagt Maximilian Koch. Seit seinen Flitterwochen in Venedig ist der 66-Jährige entflammt. Gemeinsam mit seinem Sohn Maximilian Maria Koch schippert er daher am Nymphenburger Schlosskanal Touristen und Einheimische per Gondel übers Wasser, mit traumhaftem Blick auf die Schlossanlage. „Wir fahren im Jahr rund 2000 Leute.“ Es ist der perfekte Platz für Geburtstage, romantische Heiratsanträge oder einen Ausflug zur Goldenen Hochzeit.

Vier Leser unserer Zeitung können nun im Rahmen unserer Serie „Mit uns mittendrin“ in ein venezianisches Abenteuer eintauchen: Am Dienstag, 28. Juli, haben sie die Möglichkeit, selbst auf dem Mittelkanal im Schlosspark Nymphenburg Gondel zu fahren, unter professioneller Anleitung von Maximilian Maria Koch. Während einer gemeinsamen und gut zweistündigen Rundfahrt darf jeder Teilnehmer mal das Ruder in die Hand nehmen. Bammel brauche dabei keiner zu haben, versichert Maximilian Koch: „Es gibt keine Wellen im Kanal.“ Und man könne auch überall im Wasser stehen.

Maximilian Koch und Sohn Maximilian Maria Koch bieten Gondelfahrten in Nymphenburg an.

Maximilian Koch und Sohn Maximilian Maria Koch bieten Gondelfahrten in Nymphenburg an. © Maxi Denuel

Mit uns mittendrin: Übernehmen Sie das Ruder

Gleichzeitig können die Teilnehmer an dem Tag in die bayerische Geschichte eintauchen, denn: „Das Gondelfahren ist eine alte höfische Tradition aus der Barockzeit.“ Das Schloss Nymphenburg wurde zur Geburt von Kurfürst Max Emanuel gebaut, der von 1662 bis 1726 lebte. Mit seiner Mutter Henriette Adelheid Maria von Savoyen, einer italienischen Prinzessin, sei Italiens Flair nach Bayern gekommen, berichtet Koch. Und damit auch die Ideen mit den Gondeln. „Max Emanuel ließ 21,6 Kilometer Wasserstraßen bauen.“ Bei günstigem Wasserstand konnte man per Boot von Nymphenburg aus die Schlösser in Dachau und Schleißheim erreichen. Schon unter Kurfürst Max Emanuel habe sich die höfische Gesellschaft in golden verzierten venezianischen Gondeln über den Kanal fahren lassen. Mehr als 80 königliche Gondeln und Lustbarken seien über 120 Jahre auf den Kanälen unterwegs gewesen. „Die Gondel galt als Inbegriff von Eleganz, Liebespoesie und Festkultur.“ Mitte des 19. Jahrhunderts war Schluss, König Ludwig I. stellte den Betrieb aus Kostengründen ein.

Die Kochs ließen diese Tradition wieder aufleben. Zunächst am Wörthsee, wo sie von einem Altmeister im Gondelfahren ausgebildet wurden. Seit 2015 rudern sie auch in Nymphenburg. Die gut elf Meter langen und 700 Kilo schweren Gondeln, auf denen acht Personen Platz haben, stammen original aus Venedig. „Romantischer geht‘s nicht.“

So können Sie mitmachen

Wer am Dienstag, 28. Juli, um 10 Uhr selbst eine Gondel auf dem Nymphenburger Schlosskanal steuern möchte, schreibt bitte eine E-Mail an: [email protected]. Stichwort: Gondelfahren Nymphenburg. Geben Sie bitte Name, Adresse und Telefonnummer an und fügen Sie gerne ein Foto hinzu. Einsendeschluss ist Dienstag, 21. Juli. Die Gewinner werden von uns benachrichtigt und müssen bereit sein, sich fotografieren zu lassen und in der Zeitung sowie im Online-Artikel zu erscheinen. Viel Glück!