KI-Stimme. Info
Für Matthias Roß aus Unterfranken wurde ein Traum vor mehr als 20 Jahren wahr. Bei einem Gewinnspiel des Süßwarenherstellers Haribo gewann er eine eigene Insel in Kanada. Mehr als zwei Jahrzehnte lang gehörte das kleine Stück Land zu seinem Leben. Inzwischen möchte der 44-Jährige die Insel verkaufen. Der auf Privatinseln spezialisierte Makler Vladi Private Islands bietet es für knapp 220.000 Euro an.

Jeden 2. Sonntag
Ein FUNKE Liebe
Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen – ehrlich, nah und alltagstauglich.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Die ungewöhnliche Geschichte begann 2005. Damals überreichte der damalige Haribo-Werbestar Thomas Gottschalk dem Gewinner seinen Preis persönlich. Wie Roß der Zeitung „Main-Echo“ erzählte, sei Gottschalk „mit einem Quad angefahren, und ich sprang hinten drauf“. Anschließend ging es gemeinsam mit dem Boot zur Insel. Zu diesem Zeitpunkt war das Grundstück noch weitgehend bewaldet.
Blockhütte, Boote und eigener Steg: Warum Roß die Insel verkaufen will
Das rund 6,5 Hektar große Grundstück liegt auf einem See in der kanadischen Provinz Nova Scotia. Inzwischen steht dort eine etwa 85 Quadratmeter große Blockhütte mit zwei Schlafzimmern und einem Badezimmer. Zum Verkaufsangebot gehören außerdem ein Schuppen, ein Generator, ein Steg und zwei kleine Boote. Auch ein angrenzendes Sumpfgebiet ist Teil des Grundstücks.
Der erste Besuch wurde damals vom ZDF begleitet. Ein Video davon ist weiterhin verfügbar und zeigt unter anderem die Stelle, an der später das Holzhaus entstand.
Allerdings verbrachte Matthias Roß die Zeit auf der Insel zuletzt nicht mehr so intensiv wie früher. Vor allem seine Eltern nutzten das Grundstück und hielten sich dort mehrere Monate im Jahr auf. Mittlerweile seien sie älter geworden, berichtete Roß dem „Main-Echo“.
Hohe Kosten machen die Insel zum Luxus
Ein wesentlicher Grund für den Verkaufswunsch sind die laufenden Ausgaben. Allein die jährliche Grundsteuer in Kanada belaufe sich auf rund 2500 Euro, sagte Roß der Zeitung. Hinzu kämen die Kosten für Flüge und Mietwagen, um das abgelegene Grundstück überhaupt erreichen zu können.
Lesen Sie auch
Insgesamt sei das ein „recht teurer Urlaub“, erklärte der 44-Jährige. Statt weiterhin Geld und Zeit in die kanadische Insel zu investieren, möchte er lieber andere Teile der Welt entdecken.