„Das fuchst mich so“: „Dinner“-Gastgeberin muss nach Hiobsbotschaft improvisieren

Stand: 30.07.2026, 19:35 Uhr

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Das perfekte Dinner - Tag 4 in Koblenz - Oh nein, der Zander wurde nicht geliefert! Julia (34) kann ihr Pech nicht fassen.

Das perfekte Dinner - Tag 4 in Koblenz - Oh nein, der Zander wurde nicht geliefert! Julia (34) kann ihr Pech nicht fassen. © RTL

Tag 4 von „Das perfekte Dinner“ (VOX) in Koblenz beginnt mit einer Hiobsbotschaft: Julias bestellter Zander für die Vorspeise wurde nicht geliefert! Kann die Gastgeberin improvisieren? Und auch die Fisch-Verächter Kevin und Jenny glücklich machen?

Schock am vierten Abend von „Das perfekte Dinner“ in Koblenz: Ausgerechnet der frische Zander, den Julia (34) für ihre Vorspeise eingeplant und beim Fischgeschäft bestellt hatte, kommt nicht an. Die Hiobsbotschaft überbringt ihr ihre Schwester und Schnippelhilfe Verena (32) am Telefon. Für die Gastgeberin ein echter Dämpfer. „Oh Mann, jetzt habe ich ein schlechtes Gefühl“, gibt sie zu. „Das fuchst mich so. Warum rufen die nicht einfach an?“

Das perfekte Dinner - Tag 4 in Koblenz - Michelle und Kevin sind begeistert von Julias Dinner.

Das perfekte Dinner - Tag 4 in Koblenz - Michelle und Kevin sind begeistert von Julias Dinner. © RTL

Doch Aufgeben ist keine Option. Kurzerhand wirft die Schreinerin und Industriedesignerin ihren Plan um und greift stattdessen zur Alternative Schellfisch. „Sind ja flexibel“, nimmt sie das Lieferchaos mit Galgenhumor.

Motto: Aus Wasser, Wald und Wiese

  • Vorspeise: Zander bzw. Schellfisch / Lauch / Miso / Feta
  • Hauptspeise: Hirsch / Kartoffel / Trüffel / Rosenkohl / Karotte
  • Nachspeise: Haselnuss / Birne / Tonkabohne

„Schlichter Eindruck, tolle Überraschungen“

Unterstützung bekommt Julia dabei von ihrer Schwester Verena, die ihr bis aufs Styling täuschend ähnlich sieht. Gemeinsam wirbeln die beiden hoch vertraut durch die Küche. „Wir sehen aus wie Pat und Patachon“, scherzen sie, während sie das Menü retten. Ganz ohne Pannen läuft die Vorbereitung allerdings nicht. Der Feta-Espuma scheint ein Eigenleben zu entwickeln und endet probeweise erst einmal im Waschbecken. Doch Julia lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen, zaubert anschließend perfekten Schaum und serviert schließlich ein Menü, das ihre Gäste beeindruckt.

Vor allem Kevin (35) ist baff, vor allem angesichts Julias Anrichte-Talent. Eigentlich, wie er selbst zugibt, kennt er sich „mit Design und dem ganzen Kram“ überhaupt nicht aus. Das Ergebnis überzeugt ihn dafür umso mehr. Beim Anblick eines Tellers platzt es aus ihm heraus: „Sieht das gut aus!“ Neugierig fragt er: „Warst du auf einer Schule für sowas?“ Besonders froh macht den Fisch-Skeptiker das extra für ihn zubereitete Gyoza. Die Kunstwerke auf dem Teller passen seiner Meinung nach gut zu Julia: „Schlichter Eindruck, tolle Überraschungen.“

Auch Michelle (29) lobt das stimmige Konzept, vor allem die Vielfalt an Konsistenzen. „In jedem Gang war etwas Stückiges, Cremiges und Sämiges“, schwärmt sie. Jenny (42), die Kritischste der Runde, findet auch bei Julia Haare in der Suppe: „Der Fisch hatte zu wenig Salz“, so die Fisch-Verächterin, die trotzdem probieren wollte und mit ihrer Unkenntnis kokettiert: „Ich bin halt keine Fischesserin - vielleicht isst man ihn so?“ Beim Hauptgericht bemängelt sie die Beilagen-Auswahl: „Rosenkohl und Karotte - warum dennn zweierlei Gemüse? Da sollte man sich entscheiden.“

Am Ende können die kleinen Zweifel den starken Gesamteindruck aber nicht trüben. Julias spontane Rettungsaktion wird belohnt: Für ihr wunderschön improvisiertes Menü („Ich stehe für Free Flow“) erhält sie dreimal zehn und von Jenny acht Punkte. Damit liefert die ausgebildete Schreinerin ein echtes Meisterstück ab - und der fischige Engpass ist vergessen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit teleschau.)