Keine Freigabe für Verkauf von Foodpanda durch Berliner Lieferdienst Delivery Hero

Geplanter Millionendeal

Keine Freigabe für Verkauf von Foodpanda durch Berliner Lieferdienst Delivery Hero

Foodpanda ist eine Online Lieferplattform fuer Lebensmittel. (Quelle: dpa/Steinach)
Foodpanda ist eine Online Lieferplattform fuer Lebensmittel. (Quelle: dpa/Steinach)

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Rückschlag für den Berliner Essenslieferant Delivery Hero: Der Verkauf des Taiwan-Geschäfts der Tochterfirma Foodpanda ist von der dortigen Wettbewerbsbehörde TFT nicht genehmigt worden. Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Delivery Hero kann nach eigenen Angaben Rechtsmittel gegen die Entscheidung einlegen. Ob der Konzern von diesem Recht Gebrauch machen will, teilte er nicht mit.

Bereits im März hatte sich Delivery Hero auf den Verkauf des taiwanesischen Foodpanda-Geschäfts an den Konzern Grab für 600 Millionen US-Dollar geeinigt. Damals seien "angemessene" Schutzmaßnahmen für die Transaktion vereinbart worden, hieß es nun. Beide Seiten hätten sich auf eine sogenannte Break-Fee-Vereinbarung geeinigt. Bei solchen Vereinbarungen wird eine Entschädigungssumme fällig, falls der Deal aus bestimmten, zuvor festgelegten Gründen scheitert.

Hauptsitz von Delivery Hero soll in Berlin bleiben

Delivery Hero hat seinen Sitz in Berlin, ist aber seit dem Verkauf des Deutschland-Geschäfts an Just Eat Takeaway hierzulande operativ nicht mehr aktiv. Wegen seiner starken Präsenz in Asien, Südeuropa, auf der Arabischen Halbinsel und in Afrika zählt das Unternehmen zu den weltweit größten Essenslieferdiensten.

Im Juli hatte Delivery Hero eine geplante Übernahme durch Uber bekanntgegeben. Das Unternehmen wird insgesamt mit knapp 13 Milliarden Euro bewertet.

Uber betreibt mit Uber Eats selbst einen Essenslieferdienst in vielen deutschen Großstädten. Im Zuge des Kaufs verpflichtete sich Uber, den Hauptsitz von Delivery Hero in Berlin beizubehalten und bis mindestens 2029 keine Änderungen an der Belegschaft vorzunehmen.

Sendung: rbb|24 , 21.10.2026, 13:35 Uhr
Audio: rbb|24, 12.10.2026, Julian Schmelmer