„Das ist Bullshit“: Eberl findet klare Worte zu angeblichen Spannungen beim FC Bayern

Eberl-Klartext zu angeblichem Spannungsverhältnis: „Das ist Bullshit“

Stand: 09.09.2026, 21:20 Uhr

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Max Eberl hat sich in einem Interview bezüglich der immer wieder vermeldeten Unstimmigkeiten innerhalb des FC Bayerns geäußert.

München – Nachdem es in den vergangenen Monaten immer wieder Spekulationen gab, hat Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl nun die Berichte über ein zerrüttetes Verhältnis zu Sportdirektor Christoph Freund scharf zurückgewiesen. Im Interview mit der Sport Bild wählte der 52-Jährige ungewöhnlich deutliche Worte.

Sportdirektor Christoph Freund und Sportvorstand Max Eberl auf der JHV 2025 des FC Bayern.

Sportdirektor Christoph Freund und Sportvorstand Max Eberl auf der JHV 2025 des FC Bayern. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

„Das ist Bullshit! Das ist eine an den Haaren herbeigezogene Geschichte, die ich nicht nachvollziehen kann. Ich weiß nicht, woher sie kommt“, sagte Eberl. In den vergangenen Monaten hatten mehrere Medien über angebliche Spannungen zwischen dem Sportvorstand und dem österreichischen Sportdirektor berichtet. Eberl wies diese Darstellung entschieden zurück.

Eberl lobt Zusammenarbeit mit Freund beim FC Bayern

Seit März 2024 arbeiten Eberl und Freund gemeinsam an der Säbener Straße. Der Sportvorstand betonte, die Kooperation funktioniere aus seiner Sicht sehr gut. „Christoph und ich arbeiten beim FC Bayern seit zweieinhalb Jahren zusammen, und wir machen es, meiner Wahrnehmung nach, sehr gut miteinander. Jeder hat klare Aufgaben, es macht Spaß und Freude. Wir versuchen Tag und Nacht, das Beste für den FC Bayern zu tun“, so Eberl.

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Im vergangenen August verlängerte der Aufsichtsrat den Vertrag mit seinem Sportvorstand vorzeitig bis zum 30. Juni 2029. Eberl beschrieb seinen Amtsantritt in München rückblickend als Herausforderung: „Bei Bayern kam ich an, und man hat sich gefragt: Bekommt er das hin?“ Er habe sich das Vertrauen hart erarbeiten müssen.

Freunds Vertrag läuft im Sommer 2027 aus. Laut einem Bericht der Abendzeitung soll sich der 49-Jährige noch in einer Überlegungsphase befinden. Für Eberl ist die Sache klar: „Seine Verlängerung ist eine Sache, die schnell und lautlos über die Bühne gehen sollte. Für mich ist es keine Frage, ob sein Vertrag verlängert wird oder nicht“.

Neben dem Freund-Thema sprach Eberl auch über Chefscout Nils Schmadtke. Zuletzt hatten Berichte über ein mögliches Aus für Schlagzeilen gesorgt. Eberl stellte sich klar vor seinen Mitarbeiter. „Fakt ist: Nils hat noch ein Jahr Vertrag und gehört für mich zu den besten Scouts und Kaderplanern in Deutschland. Deswegen haben wir ihn auch verpflichtet“, bekräftigte der Sportvorstand. Was nach Ablauf des Vertrages passiere, werde man besprechen. Die öffentliche Berichterstattung zu Schmadtkes Person habe er als unangemessen empfunden.

Zudem warf er einen Blick auf die zukünftige Transferstrategie des Rekordmeisters. Künftige Ablösesummen im dreistelligen Millionenbereich schloss er nicht aus. „Bayern München ist stark, das hat der Verein beim Kauf von Harry Kane gezeigt. Wenn wir wollen und davon überzeugt sind, ist der FC Bayern in der Lage, auch große Transfers zu tätigen. Wir wollen so etwas aber mit Weitblick machen“, sagte Eberl. (hbr)