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Von der Demokratischen Republik Kongo aus hatte sich das Ebolavirus auch ins Nachbarland Uganda ausgebreitet. Dort wurde der letzte Patient aus dem Krankenhaus entlassen.
Quelle: DIE ZEIT, epd, Reuters, dpa,
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- Juli 2026, 13:47 Uhr
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3 KommentareUganda hat den jüngsten Ebola-Ausbruch im Land offiziell für beendet erklärt. In dem Land hatten sich 20 Menschen mit dem Virus infiziert, zwei von ihnen starben. Ugandas Gesundheitsminister Chris Baryomunsi sagte, das Ministerium habe landesweit eine intensive Überwachung aufrechterhalten, es seien jedoch keine neuen Ebola-Fälle mehr nachgewiesen worden. »Uganda ist komplett Ebola-frei«, sagte er. Der letzte erkrankte ugandische Staatsbürger wurde laut einer vom Gesundheitsministerium auf X veröffentlichten Erklärung am 16. Juni entlassen. Damit sind die mindestens 42 Tage ohne eine Neuinfektion vergangen, nach denen ein Ausbruch als beendet gilt.
Der Ebola-Ausbruch in Uganda war Mitte Mai bekannt gegeben worden. 15 der 20 Infizierten hatten sich in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo angesteckt. Das zentralafrikanische Land gilt als Epizentrum der aktuellen Epidemie. Dort liegt die Zahl der bestätigten Fälle inzwischen bei mehr als 3.000, es gibt mehr als 1.400 Tote, die Epidemie hält an.
Patient in Frankfurt entlassen
Zugleich wurde ein mit Ebola infizierter Patient gesund aus der Frankfurter Uniklinik entlassen. Das teilte die Universitätsmedizin mit. Der US-amerikanische Logistiker einer Hilfsorganisation hatte sich in der Demokratischen Republik Kongo angesteckt. Er hatte die typischen Symptome von Personen gezeigt, die sich mit dem Bundibugyo-Virus infiziert haben, also der im Kongo grassierenden Ebola-Variante.
Auf einer Sonderisolierstation habe sein Zustand stabilisiert werden können, und dank unterstützender Therapiemaßnahmen hätten sich die Symptome gebessert. Er habe sich vollständig erholt und sei symptomfrei. In der Uniklinik Frankfurt wurden bereits in der Vergangenheit Patienten mit hämorrhagischem Fieber erfolgreich behandelt.