Fans wüten nach Eintracht-Pleite gegen eigene Mannschaft

Eintracht-Fans lassen ihrer Wut nach Leipzig-Debakel freien Lauf

Stand: 11.10.2026, 07:42 Uhr

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Nach dem 0:6-Debakel gegen RB Leipzig ist die Stimmung bei Eintracht Frankfurt angespannt. Die Fans richten ihre Wut gegen die Mannschaft.

Leipzig – Es sollte ein spannendes, hochklassiges Topspiel werden. Am fünften Bundesliga-Spieltag musste Eintracht Frankfurt bei RB Leipzig antreten und wollte nach der langen Länderspielpause ein gelungenes Comeback feiern. Der Plan scheiterte grandios – und am Ende hagelte es beim 0:6 ein Gegentor nach dem anderen. Nach dem Schlusspfiff war die Ernüchterung groß, auch bei den Fans der SGE.

Ratlos und ernüchtert: Jonathan Burkardt.

Die Eintracht um Stürmer Jonathan Burkardt schwimmt. © picture alliance/dpa | Jan Woitas

In den sozialen Medien machten sie ihrem Ärger Luft. Auch Trainer Adi Hütter hatte den Finger nach dem Debakel in die Wunde gelegt und den schwächelnden Kapitän Robin Koch öffentlich angezählt. Auf Instagram machte ein Anhänger deutlich, was er von den Verantwortlichen der Hessen jetzt eigentlich erwarten würde: „Bezahlt wenigstens die Kosten für die Auswärtsfans.“

Eintracht-Fans wüten nach Leipzig-Debakel

Ein neuer Kommentar bezog sich auf Trainer Hütter – kritisierte den Übungsleiter allerdings nicht, sondern vielmehr die Profis: „Hütter kann einem leid tun. Die Saison wird schwer zu ertragen sein.“ Ein Indiz dafür, dass der zurückgekehrte Coach einen hohen Stellenwert bei den Fans genießt? Möglicherweise, denn ein weiterer Eintracht-Liebhaber nahm ebenfalls die Mannschaft in die Pflicht.

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Der „Absolut Eintracht-Newsletter“ - ein Muss für SGE-Fans © Plietsch/Imago

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Er schrieb auf Instagram: „Ihr habt das Eintracht-Trikot nicht verdient. Man kann verlieren, aber nicht so und nicht gegen Leipzig.“ Muss sich die Eintracht schon im Winter verstärken? Definitiv, forderte dieser Anhänger: „Ich hoffe, diese Antifußball-Leistung hat direkte Auswirkungen auf unsere Transferpolitik. Ich war nicht beim Spiel, aber ich will mein Geld zurück.“

In einer Sache sind sich die Frankfurter einig: Es gab absolut nichts Positives, das sie aus dem Leipzig-Auftritt hätten ziehen können. „Wollte mir heute einen Horrorfilm anschauen, aber das war heute gruselig genug“, brachte es dieser Fan auf den Punkt. Nicht jeder wandte diesen Trick an: „Zum Glück habe ich nach 3 Stück ausgemacht, so hab ich mir den Abend nicht komplett versaut.“

Nach fünf Spieltagen steht die Eintracht nun bereits bei 16 Gegentoren. Das defensive Problem, das bereits dem in Lens entlassenen Dino Toppmöller Anfang des Jahres zum Verhängnis geworden war, wurde seitdem nicht behoben. Die Geduld der Fans schwindet. Und die Marschroute vieler ist klar: „Im Winter müssen Abwehrspieler her. Der arme Torhüter.“ Reagieren muss am Ende Markus Krösche. (is)