Nur zwei Lichtblicke: Eintracht-Noten gegen Freiburg

Eintracht-Klassenbuch: Zwei Tore langen nicht für einen Dreier

Stand: 19.09.2026, 18:53 Uhr

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Die Spieler der Eintracht nach dem gerechten 2:2 gegen Freiburg in der Einzelkritik: Zwei sind ganz gut dabei, aber einer erwischt einen rabenschwarzen Tag.

Tadellos

Kein Eintrag.

Gut dabei

Jonathan Burkardt: Die erste Führung sehr klug und gekonnt eingeleitet, die zweite Führung selbst gemacht. Sollte nicht langen zum Dreier. Sehr viel mehr kann man von einem Stürmer dennoch nicht erwarten. Jürgen Klopp wird’s freuen.

Younes Ebnoutalib: Vollendete einen schönen Angriff zum 1:0. War nicht schwer, steht aber dort, wo ein Knipser stehen muss. Die DFB-Nominierung beflügelte ihn.

Jonathan Burkardt

Ganz schön was los im Freiburger Strafraum: Jonathan Burkardt ist es egal, er trifft im Getümmel zum 2:1. Sollte nicht reichen zum Sieg. © Florian Wiegand/dpa

Ganz okay

Ansgar Knauff: Brachte neuen Schwung – und beinahe das 3:2. Doch seine perfekte Herengabe verwertete Burkardt doch nicht.

Ritsu Doan: Perfekte Vorarbeit zum 1:0, Pech mit einem Schlenzer nach einer Stunde, Zentimeter am Pfosten vorbei. Seine besten Szenen, dazwischen sehr ordentlich, mühte er sich nach Kräften. Die ließen irgendwann nach, war krank unter der Woche.

Lilian Brassier: Wunderbares Zuspiel auf Burkardt vor dem 1:0, verteidigte sehr aufmerksam, gerne auch mal im Liegen. Aber auch er hatte dann seine Schwierigkeiten.

Noah Atubolu: Mit etwas mehr Licht als Schatten. Segelte unter einer Flanke durch, nicht schlimm, nix passiert. Den Scherhant-Schuss zum Ausgleich hätte er aber an einem guten Tag halten können. Dann aber mit einer herausragenden Rettungstat kurz vor dem Pausepfiff, lenkte einen Scherhant-Freistoß mit den Fingerspitzen an den Pfosten. Durchatmen.

Nnamdi Collins: Erster Kurzeinsatz in dieser Saison, solider Auftritt.

So lala

Can Uzun: Um Standfestigkeit bemüht. Fiel anfangs dadurch auf, öfter mal wegzurutschen. In Abschnitt eins nicht zu sehen. Steigerte sich, hatte zwei gute Chancen, beide Male verzog er ganz knapp.

Raphael Onyedika: Stabilisator vor der Abwehr, läuft viele Löcher zu. Beim 2:2 nicht auf der Höhe. Offensiv trat er kaum in Erscheinung.

Keita Kosugi: Wuselt sich durchs Spiel, mal so, mal so. Beim 2:2 auch zu spät, war aber nicht sein Fehler.

Robin Koch: Beim ersten Freiburger Gegentore nicht entschlossen genug, griff nicht entscheidend ein. Wackelte in den direkten Duellen mit den SC‑Offensiven. Nichts Neues, das ist nicht sein Spiel. Vorne leistete er seinen Beitrag: Kopfball-Bogenlampe vor Burkardts 2:1. Immerhin. Als Abwehrchef darf es aber schon etwas mehr sein.

Schwächelnd

Noel Aseko: Ordentliches Pensum, aber viel Leerlauf, ein Tempo. Blieb in der Halbzeit in der Kabine. War total platt.

Elias Baum: Merkwürdiger Auftritt, unklar, fehlerhaft. Mit großen Problemen in der Defensive, um Orientierung bemüht. Beide Breisgauer Tore hatten ihren Ursprung auf seiner Abwehrseite. Nach einer Stunde abgelöst.

Oscar Hojlund: Gebrauchter Nachmittag. Haarsträubender Fehler vor dem 2:2, die daraus resultierende Unsicherheit konnte er nicht mehr abschütteln, ein weiterer Ballverlust mündete nur in einer Gelben Karte für ihn, nicht in einem weiteren Gegentor. Werbung in eigener Sache sieht anders aus, ganz anders.

Zu spät gekommen

Mario Götze, Ayoube Amaimouni.