Klopp hat vor DFB-Nominierung offenbar nicht mit Atubolu gesprochen
Stand: 19.09.2026, 18:48 Uhr
Noah Atubolu wurde erstmals für Deutschland nominiert. Auf eine Frage zu Jürgen Klopp gibt der Eintracht-Keeper nun eine unerwartete Antwort.
Frankfurt – Für Noah Atubolu geht gerade ein besonderer Traum in Erfüllung. Der Torhüter von Eintracht Frankfurt wurde erstmals für die deutsche A-Nationalmannschaft nominiert und könnte unter Jürgen Klopp sein Debüt feiern. Auf die Frage, ob sich der neue Bundestrainer persönlich bei ihm gemeldet habe, liefert Atubolu nun allerdings eine bemerkenswerte Antwort.

Im Gespräch mit Sky wurde der 24-Jährige auf seine außergewöhnliche Woche angesprochen. Neben der DFB-Nominierung stand für Atubolu auch das Wiedersehen mit seinem früheren Klub SC Freiburg an. Anschließend fiel die Frage, ob Klopp persönlich Kontakt zu ihm aufgenommen habe. Atubolu wich der konkreten Frage allerdings etwas aus und sprach stattdessen über ein Gespräch mit dem Torwarttrainer.
Eintracht-Torhüter Atubolu sieht DFB-Nominierung als „Privileg“
„Ich hab mit Andreas Kronenberg telefoniert, mit dem Torwarttrainer. Wir hatten ein gutes Telefonat“, erklärte Atubolu. Eine persönliche Kontaktaufnahme mit Klopp erwähnte der Schlussmann dagegen nicht. Ob es tatsächlich kein Gespräch mit dem Bundestrainer gab oder Atubolu lediglich auf die Frage nach seinem ersten Ansprechpartner einging, bleibt damit offen.
Klar ist allerdings, wie sehr sich Atubolu über seine erste Berufung freut. „Freue mich riesig, dabei zu sein für Deutschland. Das ist eine Ehre. Es ist auch ein Privileg, wofür ich sehr, sehr dankbar bin“, sagte der Torhüter. Nach seinem Wechsel von Freiburg nach Frankfurt hat Atubolu damit innerhalb kurzer Zeit den nächsten wichtigen Schritt in seiner Karriere gemacht.
Nun wartet auf den Schlussmann eine völlig neue Erfahrung. Im Kreise der ersten Berufung gehört er neben Jonas Urbig vom FC Bayern und Augsburgs Finn Dahmen zum Torwartteam für die Partien der Nations League gegen Serbien und Griechenland – und kann sich erstmals auf Nationalmannschaftsniveau präsentieren.
Ob Klopp selbst bereits das persönliche Gespräch mit seinem neuen Torwart geführt hat, bleibt damit zunächst unbeantwortet. Atubolu wollte daraus offenbar ohnehin kein großes Thema machen. Für ihn steht vielmehr die Freude über die Nominierung im Mittelpunkt. „Ich freue mich einfach und probiere, die Zeit zu genießen und mir vieles abzugucken“, sagte der Eintracht-Keeper. (brg)