Eintracht Northeim trifft auf Schlusslicht mit 5:36-Toren

Stand: 25.09.2026, 19:26 Uhr

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Eintracht Northeim - GifhornNortheims Thierry Ngoudjou Patigo     (rot) gegen Gifhorns Jonas Leon Besse und Marc Upmann (rechts)

Offensiv noch zielstrebiger spielen: Das hat sich Eintracht Northeim um Thierry Patigo (links, gegen Gifhorns Jonas Leon Besse und Marc Upmann) für das Gastspiel am Sonntag in Bad Harzburg vorgenommen. © Jelinek, Hubert/Hubert Jelinek

Die TSG Bad Harzburg hat alle sieben Saisonspiele verloren und kassiert im Schnitt fünf Tore pro Spiel. Trainer Hell sieht Northeim dennoch in der Pflicht.

Northeim – Die Berg- und Talfahrt des FC Eintracht Northeim in der Fußball-Landesliga geht weiter. Nach dem 5:3 in Lehndorf gab es am vergangenen Sonntag ein 2:4 gegen den MTV Gifhorn. Am Sonntag um 15 Uhr wäre demnach wieder ein Sieg fällig, wenn die Northeimer bei der TSG Bad Harzburg gastieren.

Gegen Gifhorn wäre für Eintracht mehr drin gewesen. Doch nach 25 ganz schwachen Minuten und einem 0:3-Rückstand fand Eintracht gegen den Vorjahreszweiten zwar besser in die Partie, blieb in der Schlussphase aber nicht zwingend genug und kassierte deshalb die zweite Heimpleite der Saison.

Nach dem 0:3 und bis zur 60. Minute habe sich sein Team Chancen erspielt, erklärt Northeims Trainer Jannik Hell „Über die gesamte Partie gesehen haben wir aber schlecht verteidigt. Wir haben nämlich nicht offensiv verteidigt“, bemängelt der Eintracht-Trainer und fordert Besserung. „Das müssen wir als Team besser lösen.“

Die große Frage, die die Liga aktuell beschäftigt? Wer lässt als Erstes Punkte gegen die TSG Bad Harzburg? Der Aufsteiger hat alle sieben Spiele verloren, unterlag bei FT Braunschweig 0:12 und hat ein desaströses Torverhältnis von 5:36. Im Schnitt schlägt es also pro Spiel über fünf Mal im TSG-Kasten ein.

„Sie haben große Probleme mit dem Ball“, sagt Hell als wichtigste Erkenntnis seiner Beobachtung bei der Bad Harzburger 0:5-Pleite am Göttinger Sandweg. Zuletzt beim 2:5 beim Bovender SV überzeugte aber Filipe Almeida als zweifacher Torschütze, als er jeweils per Freistoß traf. „Sie werden von Spiel zu Spiel besser und werden noch ihre Punkte sammeln“, sagt Northeims Trainer Hell.

Personell sieht es bei Eintracht gut aus. 24 Spieler sind im Training. „Aus diesen kann ich nur 22 für das Spiel nominieren und nur elf in die Startaufstellung berufen. Das nennt man ein Luxusproblem. Wir wissen, dass wir in der Pflicht sind, drei Punkte zu holen“, sagt Hell.