Eintracht Frankfurt kassierte Rekord-Ablöse: Was Juventus jetzt für Kolo Muani zahlt, ist kaum zu glauben

Eintrachts Rekord-Transfer Kolo Muani hat neuen Klub – Ablösesumme überrascht

Stand: 02.08.2026, 22:15 Uhr

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Randal Kolo Muani kehrt nach Italien zurück: Juventus hat den Wechsel offiziell gemacht. Doch die Ablöse wirkt im Vergleich zum Eintracht-Deal erstaunlich niedrig

Turin – Juventus Turin hat Randal Kolo Muani zurückgeholt. Der französische Stürmer hatte bereits in der Rückrunde 2024/25 für den italienischen Rekordmeister gespielt, nun folgt die feste Rückkehr. Juventus stattet den Angreifer mit einem Vertrag bis 2031 aus. Damit reagiert die „Alte Dame“ auf die eigene Sturm-Situation und setzt zugleich ein Signal in Richtung Offensive.

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Auslöser des Erstaunens: die Zahlen. Laut Juventus-Angaben zahlt der Klub 38 Millionen Euro fix an Paris Saint-Germain, weitere zwölf Millionen Euro sollen über Boni möglich sein. Zusätzlich fallen 3,2 Millionen Euro an weiteren Gebühren an. Damit liegt der Transfer in Summe deutlich unter dem Betrag, den Eintracht Frankfurt einst für Kolo Muani eingenommen hat.

Juventus zahlt deutlich weniger Ablöse als die Eintracht damals kassierte

Damals, 2023, kassierten die Hessen rund 95 Millionen Euro für den Angreifer. Kolo Muani wechselte für diese Rekordablöse zu Paris Saint-Germain – und schien damit die finanzielle Großwetterlage seiner Zeit zu unterfüttern. Juventus dagegen holt ihn nun für vergleichsweise „überschaubares“ Geld zurück.

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Eine Erklärung für den Preisverfall liegt in den zurückliegenden Jahren seit dem Eintracht-Abschied. Denn Kolo Muanis Einfluss blieb in den späteren Stationen nicht mehr in dieser Konstanz erhalten, die ihn zwischenzeitlich zur teuer bezahlten Hoffnung machte. Juventus profitiert zwar von seiner starken Rückkehr-Episode – aber der Gesamttrend wirkt inzwischen weniger strahlend als beim Transfer 2023.

In Turin hatte Kolo Muani 2025 auf Leihbasis im Wettbewerb überzeugt: In 22 Pflichtspielen gelangen ihm zehn Tore und drei Vorlagen. Das ist ein klares Argument für Juventus. In der vergangenen Saison lief er als Leihspieler von Tottenham Hotspur in der englischen Premier League auf und erzielte in 41 Partien lediglich fünf Tore.

In Frankfurt bleibt am Ende das Muster, das Transfermärkte immer wieder zeigen: Ein Rekord-Deal kann ein Kapitel eröffnen, aber nicht garantieren, dass jede folgende Saison nahtlos anschließt. Für Juventus entsteht so eine Chance mit realistischen Rahmenbedingungen. Und für Kolo Muani? Die Rückkehr nach Italien ist nicht nur ein Neustart, sie ist auch eine Aufforderung, wieder genau den Ton zu treffen, der 2025 so überzeugend funktionierte. (ck)