Eisbären schieben sich mit Geduld und Glück in die Play-off-Ränge

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Geduld ist wichtig. Gerade wenn neue Dinge zusammenkommen, wenn ein Team sich erst finden muss. Die Eisbären Berlin haben mittlerweile gezeigt, dass sie durchaus Fortschritte machen können, wenn sie ruhig bleiben und an sich arbeiten. Aus dem letzten Platz in der Tabelle der Champions Hockey League (CHL) wurde an diesem Wochenende ein Rang unter den Mannschaften, die in das Play-off einziehen. Genau das war das Ziel der Berliner.

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Geduld musste das Team von Trainer Eric Dubois dabei am Sonntagabend auch gegen Herning Blue Fox beweisen. Im Wellblechpalast stemmte sich der dänische Meister lange gegen eine Niederlage. Doch letztlich war der Druck der Berliner vor 3315 Zuschauern zu groß. Nach dem 4:1 am Freitag gegen Graz folgte schließlich ein 2:1 (0:0, 2:0, 0:1). Für den Auftakt in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Donnerstag hat der Meister damit den richtigen Schwung gefunden.

Eisbären Berlin wieder mit Kirk am Start

Allerdings dürfte die Aufgabe gegen die Straubing Tigers noch einmal eine andere Herausforderung werden. Zwar starteten die Dänen mit viel Elan. Nach zuvor drei Niederlagen in drei CHL-Partien trieb die Verzweiflung sie nach vorn. Das Bild änderte sich allerdings schnell. Die Berliner kontrollierten die Partie bald nach Belieben. Mit großem läuferischen Einsatz erarbeiteten sich die Eisbären, bei denen Stürmer Liam Kirk wieder mitwirken konnte, viele Spielanteile. Nur die Belohnung dafür ließ lange auf sich warten.

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Es hatte etwas Konsequentes, dass ausgerechnet Leonhard Pföderl die Erlösung brachte. Der Stürmer hatte in den vorherigen Partien bereits getroffen. Gegen Herning lenkte er einen Schuss von Ty Ronning in Überzahl zum 1:0 ins Netz (30.). Kurz darauf traf Eric Hördler zum 2:0 (33.). Der Bann schien endgültig gebrochen. Allerdings mussten die Eisbären dann wieder in den Geduldsmodus schalten. Ihre Überlegenheit zahlte sich nicht aus.

Stattdessen kam Herning in Überzahl durch Hjalte Kruse Thomen noch einmal heran (55.). Das Spiel, das lange überaus einseitig war, erhielt eine neue Spannung. Sie wuchs sogar für einen Moment, als 35 Sekunden vor dem Ende der Puck erneut im Netz der Eisbären lag. Doch der Treffer wurde wegen Torhüterbehinderung nicht gegeben. Glück und Geduld gingen in diesem Fall Hand in Hand.